Phönixsee Dortmund

Auf dem ehemaligen Gelände der Hermannshütte im Dortmunder Stadtteil Hörde liegt seit ein paar Jahren der künstlich angelegte Phönixsee. Wer die urspüngliche Landschaft nicht kennt, wird kaum glauben das hier noch vor 15 Jahren Hochöfen und das typische Bild der Schwerindustrie vorherrschten. Nachdem große Teile der Hütte 2001 nach China verkauft und der vollständige Abriss vollzogen wurde, hat man 2006 mit der Flutung der ausgehobenen Ebene begonnen. Außerdem dient der der Phönixsee der Renaturierung der Emscher. Ich selbst fahre dort gerne mit meinen Inlinern eine Runde. Hier bieten sich am Wochenende die früheren Morgenstunden an, da der Phönixsee gerade bei schönem Wetter gut besucht wird. Das Foto ist vom Kaiserberg entstanden.

Phönixsee

11 Kommentare zu „Phönixsee Dortmund

  1. Tja, so unterschiedlich können die Kommentare ausfallen…sicher ist es wohnlich geworden und vermutlich ist es so auch die beste Wahl für Dortmund…Hörde war lange Zeit nicht besonders schön…aber ich bin jedesmal traurig wenn ich da bin : da kommen die Erinnerungen hoch an die Geräusche der gigantischen Maschinerie und die langen Eisenerzzüge und die nächtliche geheimnisvolle Beleuchtung der ganzen Szenerie…und wann Weinachten war wusste man genau…am ersten Tag danach war Hörde mit rotbraunem Staub überzogen weil traditionell über die Tage die Hochöfen gereinigt wurden…ok, zugegebenermassen nicht wirklich schön…aber jetzt siehts da aus wie in jedem x-beliebiegen Naherholungsgebiet für Leute mit etwas zuviel Geld…so, genug gemosert…das Leben geht weiter 🙂
    Lieber Grus, Jürgen

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    1. Wie auch immer. Ich fahre gerne mit meinen Inlinern um den See und bin froh das ich auch wieder weg fahren kann. Wohnen möchte dort auch nicht. Bin mal gespannt wie es dort in 5 Jahren ausschaut, denn es wird immer noch an jeder Ecke um den See herum gebaut.

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    1. Baden, Surfen, Tauchen oder Angeln sind verboten, ebenso wie das Grillen und das Benutzen von „Wurfgeräten“. Segeln mit einem Boot ist erlaubt und ich habe auch schon Tretboote gesichtet. Es stehen überall Bänke rum und an der Uferpromenade gibt es Restaurants.

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  2. Schön, aber auch ein zweischneidiges Schwert. Selbige Aktion war vor Jahren in Hamm geplant und wurde durch Bürgerentscheid, aus Natirschutzgründen, letztlich „abgeschmettert.“

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  3. Ist im Zuge dessen auch die Wohnsiedlung entstanden? Jedenfalls sehen die Häuser recht neu aus.
    Schon ’ne tolle Sache was im Ruhrgebiet in den letzten Jahren so alles an Grünflächen und Erholungsgebieten entstanden ist. Früher fand ich es eher deprimierend durchs Ruhrgebiet zu fahren und war meinen Eltern immer dankbar, dass sie, als ich 2 Jahre alt war, dort weggezogen sind.

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