Lost Places: Eine Zeche im Ruhrgebiet

Teufbeginn datiert um 1872. Insgesamt besaß das Bergwerk 6 Schächte, wovon die letzte Schicht im Jahr 1968 endete. Bei einer Schachtwetterexplosion kamen 1912 etwa 115 Bergmänner um. Am Schacht 3 befand sich bis 1945 ein Zwangsarbeiterlager welches bis vor wenigen Jahren sogar noch in Teilen erhalten war (natürlich ohne Zwangsarbeiter). Die angrenzende Kokerei wurde bis 1924 betrieben. Die Sanierung der Altlasten dauerte bis 2011!!! Davor lag das Gelände brach. Im Archiv habe ich ein Bild von Schacht 3 aus dem Jahr 1913 gefunden.

schacht-iii-1913

Das Gebäude so ziemlich in der Bildmitte (siehe oben) findet heute in meinem Lost Places Beitrag besondere Bedeutung, denn es ist auch heute noch erhalten. Wobei ERHALTEN das falsche Wort ist. Von den damaligen Glanzzeiten ist nur noch ganz wenig übrig geblieben. Neben dem Gebäude befindet sich noch eine Kaue.

Viel Spass beim anschauen:

7 Kommentare zu „Lost Places: Eine Zeche im Ruhrgebiet

  1. Immer wieder faszinierend solche Plätze. 1/2 wurde doch restauriert und ist heutiges Kulturmagazin? In England gibt es jede Menge begehbare Ruinen. Warum können die das bei uns nicht auch so machen – alles was runterfallen kann sichern und den Rest so wie er ist nutzen. Verstehe nicht, dass man so tolle Vergangenheit so verkommen lassen kann.

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