Lost Places: Im Namen des Vaters…

Heute habe ich einen ganz aussergewöhnlichen Ort. Eine verlassene Kirche welche um 1900 im neogotischen Stil erbaut worden ist. Seit gut 10 Jahren streiten verschiedene Parteien um die Zukunft der heiligen Halle. Die eine Partei möchte dort eine Seniorenresidenz errichten. Die andere Partei möchte die Kirche erhalten. Ein Zitat eines Verantwortlichen fand ich beispielhaft für die kirchliche Pleite (hiermit meine ich das Keiner mehr hingeht) in unserem Land: „Wir haben nicht mal Geld für Kerzen, wie sollen wir einen Millionen schweren Umbau finanzieren?“ Für mich ein ganz besonderer Lost Place. Ich finde den Baustil von gotischen Kirchen sehr fanzinierend und wunderschön. Hier hatte ich die Möglichkeit mir neben der Orgel sogar die Glocken anzuschauen. Viel Spass beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

DSC_3147

Lost Places: Im Namen des Vaters...

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Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Hier habe ich noch eine echte Besonderheit. Damals wurden „wichtige“ Gespräche mit dem geistlichen Vertreter in einer Kneipe geführt. Diese Gespräche wurden auch noch dokumentiert. Hier ein Beispiel aus den 50igern:

Lost Places: Im Namen des Vaters...

15 Kommentare zu „Lost Places: Im Namen des Vaters…

  1. Hallo Kathrin,
    hier in Hamburg wird nicht lange überlegt, Neubauwohnungen um den Kirchturm herum, alles Eigentum und im Kirchenschiff der Aufzug zu den Wohnungen, Gedenktafel vor die Tür und Wachmann am Eingang…ab jetzt alles privat….
    LG Jürgen

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  2. Da hast du mal wieder phantastische Bilder abgeliefert. Es ist eine Schande, das solche Plätze verfallen. Ich zahle noch meine Luxussteuer.
    Lieben Gruß, Ewald

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  3. Da ist dir aber eine ganz besondere Serie gelungen.Es ist schon erstaunlich, dass selbst die Messgewänder noch in der Sakristei hängen, der ehemalige Pfarrer schein keine Verwendung mehr zu haben. Ganz toll.

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  4. Und wieder für mich eine Ungeheuerlichkeit: Dass „die Kirche“ sich eine solche Verwahrlosung anziehen muss, Einsichten in Sprachnotitzen zulässt, kirchliches Ornat herumliegen und -gammeln lässt, kein Geld für nichts hat, aber Kirchensteuer einzieht und dann natürlich auch bevorzugt Ehrenamtliche in ihren Bann zieht, das geht für mich überhaupt nicht zusammen, und da ist es egal, ob es eine katholische oder evangelische Kirche ist. Wenn man schon zuschließt, dann bitte doch geordnet, soviel Rücksicht auf die Gefühle der im christlichen Glauben Erzogenen und Aufgewachsenen muss schon sein.
    Erstaunlich, was du so findest, und … leider auch sehr deprimierend.
    🙂

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    1. Daran habe ich auch gedacht. Es findet auch kein Austausch der Steuern statt. Da müssen in Gegenden Schulen und Kindergärten geschlossen werden und in anderen Gegenden machen sie einen Überschuss. Das passt für mich irgendwie nicht zusammen. Ich denke nämlich nicht, dass die katholische und evangelische Kirche am Hungertuch nagen. Da werden Steuern gehortet und falsch eingesetzt. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn immer weniger Menschen in die Kirche gehen.

      Deine Bilder sind super faszinierend. Ich finde super, dass du die Gebäude ausgräbst. Sehr erstaunlich wirklich. Dickes fettes Lob.

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