Archiv für die Kategorie ‘Industrie’

Heute möchte ich Euch ein verlassenes Gelände vorstellen, welches ich schon vor zwei Jahren besucht habe. Ursprünglich wurden in der Fabrik Draht und Seile hergestellt. Anfang der 90iger Jahre wurde die Firma geschlossen. Es gab zahlreiche Versuche das 30.000qm große Gelände neu zu beleben die jedoch nicht nachhaltig genug gewesen sind. Mitte der 2000er Jahre wurde ein illegales Lager von ca. 150.000 Autoreifen entdeckt, die von der Stadt entsorgt werden mussten. Mittlerweile gibt es unzählige Ideen zur neuen und sinnvollen Nutzung des Geländes. Ich bin immer wieder fasziniert, wie sich in einem kleinen Zeitraum von 2 Jahren ein verlassener Ort verändert. Den ursprünglichen Beitrag findet ihr HIER. Das komplette Album ist wie immer bei Flickr zu finden. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

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Lost Places: Gussstahl und Drahtseilfabrik

Lost Places: Gussstahl und Drahtseilfabrik

Lost Places: Gussstahl und Drahtseilfabrik

Lost Places: Gussstahl und Drahtseilfabrik

Lost Places: Gussstahl und Drahtseilfabrik

Lost Places: Gussstahl und Drahtseilfabrik

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Die riesige Brache die ich Euch heute zeigen möchte, zeigt ein Gelände welches bereits Ende des 19. Jahrhunderts für die Herstellung von Patronen und Münzen genutzt wurde. Durch die Nähe zum Fluss wurde es ein Wasser und Dampfbetrieb. Unternehmer war damals einer der bedeutendsten im neuen deutschen Reich. Später wurde sowohl für die Automobil-, Motoboot- und Luftfahrt Aluminiumguss hergestellt. Die Firma beschäftigte zu der Zeit ca. 3.500 Mitarbeiter und der geschätzte Jahresumsatz betrug 1,6 Million Mark, was zu der damaligen Zeit eine unvorstellbare Summe gewesen ist. Die alte Gießerei ist seit über 30 Jahren stillgelegt. Es gab einige Nachnutzungsversuche, die aber alle kläglich scheiterten. Vor ein paar Jahren wurde auf dem großen Gelände eine Leiche entdeckt, wie sich später herausstellte war diese das Opfers eines Mordes. Versteckt wurde die Leiche in einem der nun nicht mehr zugänglichen Öfen. Ich durfte diesen Ort schon einmal besuchen und nun konnte ich auch das komplette Gelände erkunden und fotografieren. Teilweise wunderschöner natürlicher Verfall. Das komplette Album wie immer bei Flickr. Viel Spaß

Lost Places: Die alte Gießerei

Lost Places: Die alte Gießerei

Lost Places: Die alte Gießerei

Lost Places: Die alte Gießerei

Lost Places: Die alte Gießerei

Heute führte mich die Fototour in ein Stahlwerk. Was ich vorher nicht abschätzen konnte: Es war riesig. Konnte ja schon einige größere Orte besuchen, aber diese Location war die bisher größte. Wunderschöne Werkshallen, tolles Wetter und traumhafte Lichtverhältnisse. Außerdem konnte ich mit einem 8mm Fisch-Eye spielen. Wir waren 5 Stunden vor Ort und haben nur einen Teil erkunden können. Sicher ist, das hier ein 2. Besuch ansteht. Es wurden bis zu 250.000 Tonnen Stahl verarbeitet werden. Aufgrund von tiefroten Zahlen wurde kurz vor Weihnachen, nach 113 Jahren die Schließung des Werkes beschlossen. Rund 350 Arbeiter wurden zu Einzelgesprächen in die Personalabteilung gerufen. Viel Spass beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Die verlassene Glashütte war eine der Größten auf der ganzen Erde und wurde 1864 gegründet. 2005 wurde die Hütte geschlossen. In Glanzzeiten wurden 8000 Menschen beschäftigt. Der namhafteste Kunde war wohl Coca Cola.
Mittlerweile finden auf dem riesigen Gelände Bauarbeiten statt. Bei diesen Arbeiten wurde ein Luftschutzbunker entdeckt, der sogar einige Schätze beherbergte, u.a. Glaswaren und ein Produktarchiv aus der Nachkriegszeit.  Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album befindet sich bei Flickr.

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Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Der Schatz wurde ja bereits geborgen, aber in den Weiten des www habe ich ein Bild aus einer Tageszeitung gefunden:

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Hier ein Bild aus den ersten Produktionsjahren:

Alte Hütte

 

Dieser verlassene Ort zeigt eine Armaturenfabrik aus dem Jahr 1913. Sie ist ein Relikt aus der industriellen Entwicklung einer größeren Stadt im Ruhrgebiet. Zwischen ihren Mauern wurden Geräte für Kupfer- und Kühlelemente und Blasformen für Hochöfen herstellt. Vor allem aber Spezialarmaturen für die Schwerindustrie. Die Erzeugnisse fanden nicht nur im Ruhrgebiet Abnehmer sondern auch im europäischen Ausland. In den Kriegsjahren wurden zwangsweise Metallhülsen produziert. Ende der 1980er Jahre musste die Fabrik infolge der Stahlkriese, Insolvenz anmelden. Es folgten Zwangsversteigerungen, die jedoch fehlschlugen. Erste Untersuchungen hatten ergeben, das das Erdreich unter den Hallen bis in vier Metern tiefe hoch kontaminiert und verseucht sind. Relikte aus Produktionszeiten. Ein ruhiger Lost Place und herrlich ruinöse Motive. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_1996_ShiftN

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Liebe Leser meines Blogs,

habe mich dazu durchgedrungen nun auch einen Facebook – Account anzulegen.  Geplant sind u.a. Live-Posts von Fototouren und deren zu überwindenen Schwierigkeiten, genauso wie die Planungen. Wer möchte kann mich nun auch dort verfolgen. Würde mich freuen. Kathrin Smartphoto

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Die Bilder zeigen einen Einblick auf ein industrielles Produktionsgelände im bergischen Land. Produziert wurden Messer, Zellstoffe und diverse Metallwaren. Ein Teil des Geländes ist verlassen, ein anderer Teil wird genutzt. Insgesamt war ein interessanter Besuch. Mein 2. um ehrlich zu sein, aber ich habe auf diesem riesigen Gelände auch vieles entdeckt, was ich bei meinem ersten Besuch gar nicht wahrgenommen habe. Ein Labor zum Beispiel. Das komplette Album ist wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

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Der verlassene Ort, den ich Euch heute vorstellen möchte, zeigt eine 70.000 Quardratmeter große Industriebrache, in der bis 2011 eine große Firma für Metallverarbeitung beheimatet war. Die Firma wurde 1938 gegründet und galt lange Zeit als Vorzeigeunternehmen in der Branche.

In der Historie sind bei der Firma einige filmreife Geschichten bekannt. Unter anderem geht es um Politik, Geheimdienste, Geldwäsche, einen angeblichen Suizid und sogar um einen Mord… Über die Metallwerke soll ein Kasache, Vermögen aus kriminellen Machenschaften gewaschen haben. Der Osteuropäer soll mit weiteren Mittätern zwei Banker gefoltert und anschließend getötet haben. Die Ermittlungen wurden im Februar 2015 eingestellt, da der Hauptverdächte tot in seiner Zelle aufgefunden worden war….

Die Firma geriet 2004 erstmals in die Insolvenz. Danach folgten für die Belegschaft unruhige Jahre. 2010 übernahm ein Unternehmersanierer aus dem arabischen Raum die Firma. Aber auch er konnte die Firma nicht retten. Bis zum heutigen Tag liegt die Brache im Dornröschenschlaf. Ein Abschluss des Insolvenzverfahrens ist nicht absehbar, zu weit verzweigt liegen die Verantwortlichkeiten und können über Europas Ländergrenzen nicht geklärt werden.

Bei meinem Besuch wirkten die Büroräume so, als wenn die komplette Belegschaft von der entgültigen Schließung überrascht worden war. Teilweise wirkten die Produktionshallen schon länger verlassen, teilweise aber relativ neu und unversehrt. Vielen Dank an Jonas, der diese coole Fotolocation entdeckt hat. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Den Ort, bzw. die Anlage die ich Euch heute vorstellen möchte stammt aus meiner Heimatstadt Hagen. Eine sehr markante Landmarke, die beim überqueren der Lennetalbrücke (A45) auch von weitem sehr gut sichtbar ist. Die Dolomitwerke in Hagen-Halden.

Vor 108 Jahren, im Jahr 1909 wurde die Kalkbrennerei gegründet. In den Folgejahren wurde die Produktion erheblich ausgeweitet und auf eine großindustrielle Basis umgestellt.
Für die Stahlindustrie im Ruhrgebiet besaß das Haldener Werk eine herausragende Bedeutung, der Dolomit wurde wegen seiner besonderen Eigenschaften zur Auskleidung von Kovertern benötigt. Mit dem anliegenden Steinbruch hatte das Werk über 1,6 Kilometer lange, teils unteriridirsche Förderstrassen.
Zur Blütezeit haben hier über 1.000 Menschen gearbeitet. Es wurden sogar Werkswohnungen errichtet. Ende 2006 wurde den noch 200 Beschäftigten versichert, es würde keinen Verkauf der Werke geben. Aber schon Anfang 2007 wurden die Dolomitwerke an eine internationale Investmentgruppe verkauft.

Seit einigen Jahren ist der Kalk aus Hagen gar nicht mehr gefragt und die Öfen der Brennerei bleiben kalt. Heute, am 09.10.2017 wurde mit dem Abriss begonnen, der über ein Jahr andauern soll.

Für mich ein besonderer Ort, so war das Werk doch Arbeitgeber für Familienangehörige.

Die Fotos sind bei einer „drumherum“-Begehung entstanden. Die Anlage selbst darf nicht betreten werden, was ich sehr Schade finde. Schließlich geht hier wieder ein Teil der Hagener Industriegeschichte verloren. Bei Flickr lade ich das komplette Album in den nächsten Tage hoch.

Bericht aus der örtlichen Zeitung:
„Seit der Schließung des Betriebes waren die stillgelegten Anlagen trotz einer Umzäunung immer wieder von Kriminellen heimgesucht worden, die dort Kabel, Buntmetall und alles, was nicht niet- und nagelfest war, stahlen. „Außerdem hatten wir häufig mit Vandalismus zu tun“. Erst im April schnappte die Polizei unter Einsatz eines Hubschraubers und eines Diensthundes einen Einbrecher, der zunächst auf einen Turm der Dolomitwerke geflüchtet und dann zwischen zwei Maschinen gestürzt war.“

Der verlassene Ort, den ich heute vorstellen möchte, stammt aus einer Stadt die bekannt für scharfe Klingen ist. Die gezeigte Fabrikanlage stellte auf rund 60.000 Quadratmetern einst Messerklingen für Landmaschinen her. Firmengründung war um 1827. Es wurden anfangs Stiefeleisen für Landarbeiter hergestellt. 1863 zog die Firma in den hier gezeigten Gebäudekomplex. Von nun an spezialisierte man sich auf Tafel- und Schlachtmesser. Es folgten Sägen, Häcksel- und Rübenmesser. Ein Katalog aus dem Jahr 1914 zeigte auf 1.200 Seiten knapp 30.000 Artikel. Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigte die Firma mehr als 1000 Menschen und zählte zu den größten Fabriken der Stadt. Nach wirtschaftlichen Problemen musste im Jahr 1999 sogar Insolvenz angemeldet werden. Schließlich wurde die Firma „Klein-gespart“ und zog letztlich in eine andere Stadt.
Die Hallen stehen seit 2008 leer und die Stadt plant schon etwas länger eine Altlastensanierung, denn eine Expertengruppe geht von Bleibelastungen im Erdreich aus. Sogar Blindgänger aus den Kriegsjahren werden vermutet.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Dieser Beitrag zeit meinen Besuch eines Ortes den ich schon öfters besucht habe, bisher aber nie die Möglichkeit hatte mir die imposante Anlage von Innen anzuschauen. Aber im Rahmen des offenen Denkmals öffnete die Anlage ihre Tore. Die Zeche Gneisenau ist ein ehemaliges Steinkohle-Bergwerk in Dortmund. Betriebsbeginn war 1886. Betriebsende 1985. Die Zeche hatte ca. 6.000 Beschäftigte.
Der Tag des offenen Denkmals 2017 ermöglichte mir einen Besuch, der sonst nicht zugänglichen Schachtanlage II und IV. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Der heutige Sonntag, der 10.09.2017 ist u.a. der Tag des offenen Denkmals. Heute zeige ich Euch die erste Station meiner Reise. Durch dieses Projekt wurde mir der Besuch einiger, sonst verschlossener Orte, ermöglicht. 1. Station war das Bahnbetriebswerk in Gelsenkirchen – Bismarck:

Es wurde 1926 erbaut im Jugendstil und Industriearchitektur, Holz und Stahl. Technikdenkmal, durch Initiative des Fördervereins denkmalgeschützt seit 1994. Ringlokschuppen, Werkhallen und Drehscheibe. Dazu fanden sich eine Loks und ein paar Waggons auf den Schienen rund um das Gelände. Das komplette Album wie immer bei Flickr. Morgen gibt es den 2. Teil meiner Reise.

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Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Dieser verlassene Ort zeigt eine alte Sägemühle und einen Uhrenturm. Gebaut wurde die Mühle um 1870. Leider ist heute nicht mehr viel von dem 1912 gebauten Uhrenturm und der alten Sägemühle zu sehen, dafür aber noch diverse Produktionsanlagen aus der Folgenutzung die bis ins Jahr 2001 ging. Es befand sich an dem Standort eine kleine Stanzerei. Die Hallen aus Bruchstein sind seit dem Leerstand deutlich verfallen und es war, durch den noch vorhanden Wasserlauf, sehr laut. Die heutigen Aufnahmen zeigen meine Eindrücke meines 2. Besuchs dort. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Und jetzt zeige ich Euch eine ganz nette Spielerei:

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Wie man aus einem normalen Foto ein HDR Bild zaubert. Hier habe ich mit dem Programm Photomatrix gearbeitet. Ein paar Mausklicks später:

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

 

Der Gutshof und das umliegende Land wurde bereits um 1300 erwähnt. Es umfasste neben umfangreicher Wälder auch ein Schloss. Das heute noch vorhandes Torhaus wird für Kleinkunst-Ausstellungen genutzt. Es wurde auf dem Hof sogar Bier für die Gutsherren zum Eigenbedarf gebraut. Heute sind neben einem einsturzgefährdeten Eiskeller noch ein Herrenhaus, mehrere Scheunen bzw. Stallungen und ein wunderschöner Park vorhanden. Meine Fototour zeigt die Scheunen und Teile des Herrenhauses. Leider ist der Lost Place schon ziemlich abgerockt und es ist kaum noch etwas vom Glanz vergangener Tage vorhanden. Interessant war ein noch vorhandener Mühlenstein. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Der heutige verlassene Ort zeigt die Verwaltungseinheit der riesigen Knopffabrik, welche ich Euch schon vorgestellt habe. Auch hier im Verwaltungstrakt gab es interessante Dinge zu entdecken. Beeindruckt hat mich ein Anschreiben aus einer Personalakte aus dem Jahr 1983. Hier wurde einem Mitarbeiter zum „silbernen Dienstjubiläum“ gratuliert und zwar sehr ausführlich und mit Schreibmaschine geschrieben. Damals gab es noch keinen PC mit Serienbrief und Druckfunktion. Der Verfasser des Briefes hat sich für diesen einen Mitarbeiter echte Gedanken gemacht und hat sich bei ihm für seine jahrelange Arbeit bedankt.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

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Die Zeche Zollverein war ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Sie ist heute ein Architektur- und Industriedenkmal. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Schachtanlagen 12 und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Welterbe der UNESCO. Heute Abend habe ich mich mehr oder weniger spontan zu einem abendlichen Spaziergang entschieden. Im Werksschwimmbad war noch richtig viel los, sonst hätte ich davon gerne ein paar Fotos mitgebracht. Finde die Idee, ein Schwimmbad in einer Kokerei zu betreiben super genial. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Zeche und Kokerei Zollverein

Zeche und Kokerei Zollverein

Zeche und Kokerei Zollverein

Zeche und Kokerei Zollverein

er Knopfmacher eröffnete im Frühjahr 1876 zunächst einen Handel mit Stoffen für Damenstiefel, Schuhhaken und Ösen. Nur neun Jahre später, im Jahr 1885 wurde der Kronenfederdruckknopf von Paul Albert Regnault erfunden, das war der Vorläufer des Ringfederdruckknopfes, welcher das Hauptprodukt des Knöpfemachers gewesen ist. Den heutigen Lost Place zeigt das Firmengelände welches der Knopfmacher 1906 erbauen ließ. Im Jahr 1951 sind nach den schweren Kriegsjahren schon wieder über 500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Firma erlangt sogar so etwas wie Weltruhm, es wurden Druckknöpfe für namenhafte Bekleidungshersteller wie Levi´s, GAB und Wrangler produziert. Im Jahr 2003 kam es zu einer hohen EU Strafe wegen Preisabsprachen. Der Betrieb konnte noch aufrecht erhalten werden bis im Jahr 2010 nach 104-jähriger Traditionsgeschichte für immer die Lichter ausgingen.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Nachdem ab 1901 die ersten Probebohrungen im Gebiet der Stadt Ahlen mit Erfolg vorgenommen wurden,  entstand nicht lange danach ein Bergwerk und angrenzend daran, von 1918 bis 1924 die Siedlung für die Bergarbeiter und ihre Familien. Der Abbau von Steinkohle, der Personalbetrieb und die Energieversorgung nahmen immer größere Bereiche am Rande der Stadt ein und fügten sich schließlich mit der Kolonie als südöstlicher Stadtteil an Ahlen an. Es entstand ein neuer Stadtteil. Die Zeche Westfalen war über fast 100 Jahre Motor der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Ahlen und größter Arbeitgeber von bis zu 5500 Menschen. Am 1. Juli 2000 wurde der aktive Betrieb der Zeche Westfalen eingestellt. Während Schächte verfüllt, bergbauspezifische Gebäude abgerissen und denkmalwürdige Bestandteile erhalten wurden, entstand ein Folgenutzungskonzept für die Zeche Westfalen.

Eigentlich kein echter Lost Place mehr, aber ich finde die beiden Zechentürme hintereinander so schön.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Zeche Westfalen

Lost Places: Zeche Westfalen

Lost Places: Zeche Westfalen

Die Bilder dieser Tour hatte ich schon einmal veröffentlich, jedoch hatte ich ein paar Upload und Speicher Probleme, die mittlerweile behoben sind. Ich möchten den Beitrag hier nochmal zeigen. Ursprünglich war das Gebäude ein Wasserwerk, welches um 1909 gebaut worden ist. Schon von außen war dieses zugewachsene Gebäude eine Augenweide. Die Bauweise vor gut 100 Jahren ist um einiges anspruchsvoller und individueller als die heutigen Häuser, die heutzutage gebaut werden. Noch besonderer war allerdings der Innenraum. Alles erinnerte an ein Abenteuer-Videospiel. Wände hochklettern und Rätsel lösen, das alles könnte man in dieser Szenerie problemlos durchführen. Der eigentliche Zweck dieses Kathedralen ähnlichen Gebäudes, welches seit Anfang der 90iger Jahre leer steht, war eine Klärwerk-Anlage. Optisch ist es der Wahnsinn und ein paar Bilder habe ich auch mitgebracht.

Das ganze Album wie immer bei Flickr

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Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Die Geschichte der Stärkefabrik lässt sich bis ins Jahr 1864 zurückverfolgen. Zuerst wurde aus Weizenmehl Weizenstärke erzeugt. Zu den weiteren Endprodukten des Werkes gehörten Weizenstärke, Weizenstärkepuder Weizensüßkleber und Weizenquellmehl. Die hier gezeigte Fabrik war die erste ihrer Art. Im Jahr 1885 wurde auf dem Gelände bei Wasserbohrungen ein Steinkohleflöz entdeckt. Aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise wurde das Steinkohlefeld jedoch nicht erschlossen.

Im ersten Weltkrieg konnte die Produktion nicht aufrecht erhalten werden, da keine Rohstoffe zur Verfügung standen. Die Produktionsstätte wurde im 2. Weltkrieg an einen anderen Standort verlegt und die Fabrik wurde bei einem Bombenangriff im Frühjahr des Jahres 1944 schwer getroffen. Die Produktion konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden. Bis zur Schließung im Jahr 1990 wurde weiter fleißig prodziert. Seitdem steht die Fabrik leer und verfällt – leider nicht nur natürlich.

Viel Spass beim anschauen der Bilder, das ganze Album gibts bei FlickR.

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Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Die Fotos die ich Euch heute zeige, habe ich alle mit meiner Sony a6000 und dem 12mm Samyang Ultra-Weitwinkel und der 30mm Sigma Festbrennweite gemacht. Mit dem Kit-Objektiv bin ich nicht zufrieden. Vielleicht haben ja auch welche von Euch auch Probleme mit der Vignettierung – die mich so fürchterlich nervt.

 

Bin heute bei relativ trübem Wetter mit meiner neuen Kamera durch das LWL Museum der Henrichshütte in Hattingen gelaufen und habe weiter getestet. Ist schon erstaunlich, wieviel Spaß das fotografieren damit macht.

So, und jetzt hoffe ich das man das Bild auch sehen kann, meine HTML Kenntinsse sind etwas eingerostet:

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Das komplette Album findest Du auf Flickr

 

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

„Unser Fritz“ ist kein Wortspiel sondern die Bezeichung für ein ehemaliges Steinkohlebergwerk, welches in Herne (früher Wanne-Eickel) lag. Es zählte zu den bedeutenden Bergwerken im Ruhrgebiet. Das Gelände liegt heute offen, übrig geblieben ist nur der Denkmalgeschützte Malakowturm über Schacht 1. Er wurde 1873 erbaut. Bei meinen recherchen (also google) habe ich eine ganz nette Geschichte entdeckt, die ich Euch unbedingt erzählen möchte:

Der Schacht 1 über dem Malakowturm war ja in den letzten Jahren der Zeche eigentlich nur ein Material und Bewetterungsschacht. Es gab nur einen Fahrkorb mit einem Gegengewicht, üblich sind ja meist 2 Fahrkörbe (einer rauf, einer runter). Der Schacht über dem Malakowturm war für den Maschinenführer schwer zu fahren, denn der Schacht machte bei der Fahrt in die Tiefe einen Knick, zumindest wurde es über all die Jahre immer mehr versetzt. Man musste, wegen des Knicks die Maschine anhalten, bevor das Gegengewicht am Fahrkorb vorbeikam. Die Insassen des Korbes mussten dann mit einem Besenstiel das Gegengewicht beiseite drücken um eine Kollision mit dem Fahrkorb zuvermeiden. Erst nach diesem Vorgang konnte die Fahrt weitergehen. Mich würde hier an der Stelle mal eine berufsgenossenschaftliche Bewertung interessieren 🙂

Jetzt zu den Fotos. Einen Aufstieg auf den Turm habe ich mich nicht getraut, der Turm war mir einfach zu marode.

Mit der neuen a6000 im Gepäck und sehr großer Neugier habe ich heute einen sehr bekannten verlassenen Ort besucht.

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Die „Cookie-Fabrik“ steht seit über einem Jahrzehnt leer und ein sehr schöner Ort zum fotografieren. Hatte natürlich auch die Nikon D5200 mit dabei – habe mir gedacht „falls es doch nicht alles so klappt“….. Die Sorge war unbegeründet. Die kleine Sony ist eine tolle Kamera und sie macht mir großen Spaß. Für diese kleine Serie habe ich das 16:9 Format gewählt – Ist auch eine Alternative. Viel Spaß beim anschauen.

Und da ich der DSLR nicht komplett den Rücken kehren will, habe ich auch mit „Ihr“ ein paar Bilder gemacht. Viel Spaß.

Heute möchte ich einen sehr alten Lost Place zeigen. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine alte Zisterne aus dem deutschen Kaiserreich. Zumindest hatte es etwas mit Wasservorsorung zu tun, denn es waren Wasserzu- und abläufe zu erkennen. Der Eingang deutete auf die Zeit um 1900 hin. Davon werde ich allerdings kein Bild veröffentlichen, denn ich möchte unbedingt verhindern, dass dieser alte verlassene Ort weiter vollgeschmiert wird. Ein paar Bilder konnte ich machen. Es war verdammt dunkel da unten drin und leider hatte ich kein Stativ dabei. Wollte euch die Bilder aber dennoch zeigen, da ich diesen geheimnisvollen Ort sehr spannend finde.