Archiv für die Kategorie ‘Lost Places’

Heute möchte ich Euch eine besondere Location vorstellen. Normalerweise glaube ich nicht an Dinge die ich nicht sehen oder greifen kann, an Geister schon mal gar nicht. Dieser Ort, den ich Euch heute vorstellen möchte hatte jedoch eine besondere,…. ich nenne es einfach „Präsenz“. Beim betreten war kalte Luft zu spüren, die ich ein und ausgeatmet habe. Ich konnte sogar meinen Atem sehen. Und das, wo es draußen sommerliche 25°C waren. Dann viel mir der einzigartige Geruch auf. Das ansich ist bei verlassenen Orten üblich, aber es war eben doch anders. Aber das merkwürdige an diesem Ort war die komplette Stimmung. Alles schien irgendwie fremd, so als wenn es nicht von dieser Welt wäre. Ganz besonders stark hatte ich dieses empfinden beim betreten des Dachbodens. Nicht nur das quietschen der Dielen, nein auch der aufgewirbelte Staub hatte etwas befremdliches an sich. Mein ganzer Körper bekam eine Gänsehaut und ich war wie gelähmt, als ich mir Fotomotive gesucht habe fühlte ich mich wie umhüllt von einem unsichtbaren Schleier. Ehrlich gesagt war ich sehr froh, dieses merkwürdige Erlebnis hinter mir gelassen zu haben, wie ich diese Location verlassen habe. Hoffe bei den Bildern kommt rüber, was ich empfunden habe. (Hier gibt es keine Ortsangabe – nicht mal ein Hinweis). Das komplette Album wie immer bei FlickR.

Lost Places: Ghost Home

Lost Places: Ghost Home

Lost Places: Ghost Home

Lost Places: Ghost Home

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Die Geschichte der Stärkefabrik lässt sich bis ins Jahr 1864 zurückverfolgen. Zuerst wurde aus Weizenmehl Weizenstärke erzeugt. Zu den weiteren Endprodukten des Werkes gehörten Weizenstärke, Weizenstärkepuder Weizensüßkleber und Weizenquellmehl. Die hier gezeigte Fabrik war die erste ihrer Art. Im Jahr 1885 wurde auf dem Gelände bei Wasserbohrungen ein Steinkohleflöz entdeckt. Aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise wurde das Steinkohlefeld jedoch nicht erschlossen.

Im ersten Weltkrieg konnte die Produktion nicht aufrecht erhalten werden, da keine Rohstoffe zur Verfügung standen. Die Produktionsstätte wurde im 2. Weltkrieg an einen anderen Standort verlegt und die Fabrik wurde bei einem Bombenangriff im Frühjahr des Jahres 1944 schwer getroffen. Die Produktion konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden. Bis zur Schließung im Jahr 1990 wurde weiter fleißig prodziert. Seitdem steht die Fabrik leer und verfällt – leider nicht nur natürlich.

Viel Spass beim anschauen der Bilder, das ganze Album gibts bei FlickR.

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Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Die Fotos die ich Euch heute zeige, habe ich alle mit meiner Sony a6000 und dem 12mm Samyang Ultra-Weitwinkel und der 30mm Sigma Festbrennweite gemacht. Mit dem Kit-Objektiv bin ich nicht zufrieden. Vielleicht haben ja auch welche von Euch auch Probleme mit der Vignettierung – die mich so fürchterlich nervt.

Habe im vorbeifahren dieses verlassenes Wohnhaus an einer Landstrasse mitten im Ruhrgebiet entdeckt. Noch vor wenigen Jahren muss dort eine tolle kleine Gemeinschaft gelebt haben. Insgesamt waren es 4 Wohneinheiten und besonders gefallen hat mir das Dachgeschoss (wegen dem Kamin). Viel Spaß beim anschauen.2

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Das ganze Album findet Ihr auf FlickR

 

Bin heute bei relativ trübem Wetter mit meiner neuen Kamera durch das LWL Museum der Henrichshütte in Hattingen gelaufen und habe weiter getestet. Ist schon erstaunlich, wieviel Spaß das fotografieren damit macht.

So, und jetzt hoffe ich das man das Bild auch sehen kann, meine HTML Kenntinsse sind etwas eingerostet:

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Das komplette Album findest Du auf Flickr

 

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

„Unser Fritz“ ist kein Wortspiel sondern die Bezeichung für ein ehemaliges Steinkohlebergwerk, welches in Herne (früher Wanne-Eickel) lag. Es zählte zu den bedeutenden Bergwerken im Ruhrgebiet. Das Gelände liegt heute offen, übrig geblieben ist nur der Denkmalgeschützte Malakowturm über Schacht 1. Er wurde 1873 erbaut. Bei meinen recherchen (also google) habe ich eine ganz nette Geschichte entdeckt, die ich Euch unbedingt erzählen möchte:

Der Schacht 1 über dem Malakowturm war ja in den letzten Jahren der Zeche eigentlich nur ein Material und Bewetterungsschacht. Es gab nur einen Fahrkorb mit einem Gegengewicht, üblich sind ja meist 2 Fahrkörbe (einer rauf, einer runter). Der Schacht über dem Malakowturm war für den Maschinenführer schwer zu fahren, denn der Schacht machte bei der Fahrt in die Tiefe einen Knick, zumindest wurde es über all die Jahre immer mehr versetzt. Man musste, wegen des Knicks die Maschine anhalten, bevor das Gegengewicht am Fahrkorb vorbeikam. Die Insassen des Korbes mussten dann mit einem Besenstiel das Gegengewicht beiseite drücken um eine Kollision mit dem Fahrkorb zuvermeiden. Erst nach diesem Vorgang konnte die Fahrt weitergehen. Mich würde hier an der Stelle mal eine berufsgenossenschaftliche Bewertung interessieren 🙂

Jetzt zu den Fotos. Einen Aufstieg auf den Turm habe ich mich nicht getraut, der Turm war mir einfach zu marode.

Mit der neuen a6000 im Gepäck und sehr großer Neugier habe ich heute einen sehr bekannten verlassenen Ort besucht.

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Die „Cookie-Fabrik“ steht seit über einem Jahrzehnt leer und ein sehr schöner Ort zum fotografieren. Hatte natürlich auch die Nikon D5200 mit dabei – habe mir gedacht „falls es doch nicht alles so klappt“….. Die Sorge war unbegeründet. Die kleine Sony ist eine tolle Kamera und sie macht mir großen Spaß. Für diese kleine Serie habe ich das 16:9 Format gewählt – Ist auch eine Alternative. Viel Spaß beim anschauen.

Und da ich der DSLR nicht komplett den Rücken kehren will, habe ich auch mit „Ihr“ ein paar Bilder gemacht. Viel Spaß.

Heute möchte ich einen sehr alten Lost Place zeigen. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine alte Zisterne aus dem deutschen Kaiserreich. Zumindest hatte es etwas mit Wasservorsorung zu tun, denn es waren Wasserzu- und abläufe zu erkennen. Der Eingang deutete auf die Zeit um 1900 hin. Davon werde ich allerdings kein Bild veröffentlichen, denn ich möchte unbedingt verhindern, dass dieser alte verlassene Ort weiter vollgeschmiert wird. Ein paar Bilder konnte ich machen. Es war verdammt dunkel da unten drin und leider hatte ich kein Stativ dabei. Wollte euch die Bilder aber dennoch zeigen, da ich diesen geheimnisvollen Ort sehr spannend finde.

Lost Places: Häuser Ruinen

Veröffentlicht: 7. Mai 2017 in Allgemein, Foto, Lost Places, Urbex, Wald
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Wer im WWW nach Fotomotiven schaut und beim googlen das Wort Ruine sucht, findet bei Wikipedia folgende Beschreibung: Ruine (von lateinisch ruere für „stürzen“) bezeichnet ein zerfalles Bauwerk, wie ein Haus, beziehungsweise dessen Überreste. Im Plural für verfallene oder ausgegrabene Städte bzw. Teile davon, Tempelanlagen oder ganze Landstriche gebraucht. Ich frage mich immer wer denkt sich sowas aus??? Für mich sind Ruinen die mitunter schönsten Fotomotive.

Jetzt habe ich es endlich geschafft. Mein erster Besuch einer verlassenen Klinik.

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A V Stift

Gebaut um 1900 und ursprünglich als Lungenheilstätte betrieben wurde dieses wunderschöne Gebäude mehrfach umgebaut und beherbegte später auch mehrere Fachrichtungen. Zuletzt wurde das Klinikum pneumologisch und psychosomatisch betrieben. 2011 wurde die Einrichtung dann entgültig geschlossen und die Fachkliniken auf andere Einrichtungen im Ort verlegt. Mein heutiger Besuch war leider 2 Jahre zuspät, denn der Vandalismus hat deutliche Spuren hinterlassen. Aber ich finde, das ich ganz nette Fotomotive gefunden habe. Sorry, das es so viele geworden sind.

Habe vor einigen Wochen im Internet einen Hinweis für einen unfertigen Luftschutzraum in meiner Umgebung entdeckt. Und genau diesen wollte ich mir heute anschauen. Wie sich herausstellte, war es gar nicht so einfach das Ding zu finden. Liegt ziemlich versteckt weit unterhalb eines Wanderweges. Der Bau selbst befindet sich in der Nähe einer Schmiede, die es auch schon im 2. Weltkrieg gegeben hat. Am Ende des Tunnels befand sich eine zugemauerte Durchgangstür. Drumherum waren überall noch Einschlagskrater zu erkennen und etwas oberhalb des eigentlichen Luftschutzraumes habe ich noch einen „Splitterschutz?“ gefunden. Wie ich mir gerade die Fotos so anschaue könnte das Teil auch ein U-Boot im Wald sein 🙂

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Auf einem Gelände im bergischen Land befindet sich diese kleine Anlage. Ein Überbleibsel aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste hier in gebückter Haltung stundenlang ausharren. Mich gruselt die Vorstellung, die Angst nicht zu Wissen ob ich da jemals wieder rauskomme. Das muss damals im Krieg bei einem Bombenangriff einfach nur schrecklich gewesen sein. Ich bin sehr froh, das ich niemals solchen Ängsten ausgesetzt worden bin.

Der Besuch dort war interessant. Es war stockdunkel und ab und an tropfte es von der Decke. Die kleine Anlage befindet sich in einem massiven Felsen und der Zugang ist nur durch ein kleines „Kaninchenloch“ möglich. Unverständlich bleibt mir, warum manche Menschen solche Anlagen benutzen um ihren Müll (in diesem Fall Autoreifen) zu entsorgen.

Heute möchte ich euch meinen allerersten „Lost Place“ zeigen und zwar aus meiner Kindheit. Hier haben wir uns als Grundschüler am Nachmittag getroffen und haben unbeschwert verstecken gespielt. Hier schimpfte niemand, die alte Papierfabrik war für uns Kinder ein einziger Spielplatz. Wenn ich genau überlege, ist das sogar schon über 30 Jahre her.

Die Papierherstellung hat im märkischen Sauerland eine lange Tradition. 1692 kam Mathias Vorster aus Mülheim an der Ruhr in die Grafschaft Mark, um hier eine Papiermühle zu errichten. Er erwarb ein Gut in Hagen Delstern samt Gelände an der Volme, das für die Anlage einer derartigen Mühle wie geschaffen schien. Wichtige Voraussetzung für die Gründung einer Papiermühle war das Vorhandensein von klarem und gutem Wasser in ausreichender Menge. Dabei wird das Wasser nicht nur als Kraftquelle für Wasserräder benötigt, sondern auch als Rohstoff bei der Herstellung des Papierbreies. Damit begründete Vorster einen Gewerbezweig in der Region Hagen. Die Vorsterschen Papierfabriken belieferten über lange Zeit die preußische Verwaltung  mit hochwertigen Schreibpapieren. Eine Spezialität der „Obersten Mühle“ waren Strickmusterpapiere sowie Pack-, Tabak-, und Stempelpapiere, sogar Basismaterial für preußisches Papiergeld wurde produziert. Die Mühle brannte im Jahr 1878 ab und wurde stark verändert wieder aufgebaut und sogar erweitert.  Sie fimierte später unter dem Namen „Steinwender“. Die heute noch erhaltenen backsteinernen Fabrikgebäude stellen eine Zusammenstellung aus An-, Um- und Neubauten verschiedener Epochen dar. Die Papierfabrik wurde noch bis in die 1960er Jahre fortgeführt.

Heute haben Teile der Fabrik eine gewerbliche Nachnutzung für u.a. für Autoschrauber gefunden. Allerdings bleibt ein Großteil sich selbst überlassen und verfällt. Leider kann ich nur Aufnahmen von außen anbieten.

Lost Places: Gartenhaus

Veröffentlicht: 20. März 2017 in Allgemein, Foto, Industrie, Lost Places, NRW, Urbex
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Ganz beschaulich an einem Fluß gelegen hat jemand aus einer 100 Jahre alten Industrieanlage ein „Gartenhaus“ gemacht. Darin enthalten war auch ein Verkaufsraum. Die Geschäfte liefen wohl nicht so gut, denn seit 2014 steht das Gebäude leer.

Lost Places: Opas Werkstatthaus

Veröffentlicht: 19. März 2017 in Allgemein, Foto, Lost Places, NRW, Ruhrgebiet, Urbex
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Schon seit über 10 Jahren ein verlassener Ort. An jeder Ecke tropfte es und ich möchte gar nicht wissen, wie lange es noch dauert bis das Dach einstürzt.

 

Habe heute eine kleine ehemalige Stanzerei mit Bahnanbindung besucht. Viel Spaß beim anschauen.

Bin heute bei einem Waldspaziergang auf eine kleine Villa gestoßen. Die ganz in der Nähe dieser Location gelegen ist. Hab sofort meine Kamera gezückt und ein paar Bilder festgehalten. Die „Geisterstadt“ ist immer einen Gruselbesuch wert und jedesmal entdecke ich neue Dinge, wie heute die kleine Villa.

Hier habe ich eine alte Gießerei entdeckt. Leider waren keine industiellen Anlagen mehr vorhanden, dafür aber jede Menge Graffitis – die ich eigentlich gar nicht mag. Aber irgendwie hatte dieser Ort etwas und deshalb möchte ich sie Euch zeigen.

Beim durchstreifen des bergischen Landes bin ich über eine verlassene Metzgerei gestoßen und natürlich möchte ich Euch die geschossenen Fotos nicht vorenthalten. Produziert wurden wohl bis zum Ende der 90iger Jahre Geflügel und Wild.

Lost Places: Brauerei

Veröffentlicht: 29. Januar 2017 in Allgemein, Foto, Industrie, Lost Places, NRW, Ruhrgebiet, S/W, Urbex
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In unmittelbarer Nähe zur Ruhr wurde die Brauerei Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. 1968 wurde die Produktion wieder eingestellt und das Gebäude wird seither sich selbst überlassen. Innen  war es teilweise sehr dunkel, was es nicht einfach gemacht hat hier zu fotografieren. Zumal es auch an allen Ecken knarrte und quitschte. Aber ein Gebäude, welches seit über 50 Jahren sich selbst überlassen wird, bietet eben nicht die Bequemlichkeiten eines Museeums. Was ja letztlich auch den besonderen Reiz von verlorenen Orten ausmacht.

Leider habe ich bei meinen Recherchen im Netz kein Bild gefunden, wo noch produziert wurde. Deshalb nur eine s/w Zeichnung. Aber hier kann man sich ganz gut ein Bild von der Größe des Geländes machen (was heute allerdings nur noch minimal erhalten ist).

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Hab heute ein paar Bilder, die ich bei einem meiner letzten Lost Places Besuche gemacht habe. Lightroom ermöglicht tolle Farbenspiele wie z.B. das Tool: HSL Farb-Feinabstimmung.

Auf über 30.000qm liegt eine Industriebrache irgendwo im sauerländischen Nirgendwo… Produziert wurden Gussstahl und Drahtseile. Heute, oder besser vor 10 Jahren haben ein paar „Nachnutzer“ ihren Müll dort abgelagert. Von den ehemaligen Produktionsstätten sind aber noch ein paar Stellen übrig geblieben. Insgesamt ein natürlicher Verfall und eine ansprechende Fotolocation.

Bin heute, bei wunderschönem Winterwetter, auf einen ganz besonderen Ort gestoßen. Aber dazu aber später mehr. Dort habe ich ein paar ziemlich merkwürdige Zusammenstellungen gesehen und möchte den „Erbauern“ einen Extrabeitrag schenken.

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Da hätten wir ein wunderschönes Wohnzimmer…

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Und hier findet gerade eine Staubsaugerkonferenz statt – Bitte nicht stören.

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Und Bart Simpson hab ich auch getroffen 🙂

Im Westen des heutigen Dortmunder Stadtteils Hörde wurde 1852 mit dem Bau eines der ersten Hochofenwerke im Ruhrgebiet begonnen: PHÖNIX-WEST. Bereits 1855 wurden mit 1200 Arbeitskräften schon über 22.000 Tonnen Roheisen erzeugt. Im Rahmen des allgemeinen Niedergangs der Stahlindustrie wurde der Standort Phönix-West 1998 aufgegeben und es ist nur noch eine riesige Industrieruine zurück geblieben. Habe heute beim Neujahrsspaziergang ein paar Bilder festgehalten. Viel Spaß beim anschauen und ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahr.

Der Hengsteysee liegt zwischen Hagen, Dortmund Herdecke in NRW und ist einer von sechs Ruhrstauseen. Er wurde Ende der 1920er Jahre fertiggestellt. Am Hengsteysee steht das Köppchenwerk mit der bekannten RWE Landmarke. Es hatte eine Leistung von 132 Megawatt und galt als Erste seiner Art. Bis 1940 war es ein potentielles Angriffsziel im „Ruhr Plan“. Der britischen Luftwaffe gelang bei einem Luftangriff ein Treffer und dabei wurde eine Wasserleitung beschädigt. Um das Köppchenwerk zu schützen wurde es unter Tarnnetzen verdeckt und in der näheren Umgebung waren zahlreiche Flak-Batterien stationiert. Mittlerweile laufen die Pumpen nur noch in dem 2. Werk, welches direkt daneben steht. Es gibt aber Pläne die das denkmalgeschützte Köppchenwerk erhalten.