Archiv für die Kategorie ‘Natur’

Rund 50 Fahrzeuge hat Michael Fröhlich in seinem Autoskulpturenpark in einem kleinen Waldstück im Neandertal ausgestellt. Gegen ein kleines Entgelt kann man ungestört Fotos machen. Ich gebe zu, kein echter Lost Place, aber Lost sind die Autos schon. Die Macht der Natur siegt dann letztlich doch. Zu den Fahrzeugen gehören neben einem Jaguar ein 11 CV, die Gangster Limousine, die Jahrzehnte einem französischem Polizeichef gehörte. Im Sommer 2000 hat sich Michael Fröhlich dieses „Automausoleum“ aus 50 mobilen Kunstobjekten, alle Baujahr 1950 zu seinem 50 Geburtstag selbst zum Geschenk gemacht. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

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Der heutige Beitrag zeigt ein verlassenes Museum für deutsche Heimatkunde. Seit Anfang des neuen Jahrtausends steht es leer und verfällt. Der umliegende Wald holt sich das Gelände zurück und es finden sich zahlreiche Fotomotive. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Heute zeige ich Euch ein paar Bilder einer Kaserne die ich schon einmal besucht habe. Heute allerdings war das Motto: Weitwinkel… Viel Spaß. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Der Gutshof und das umliegende Land wurde bereits um 1300 erwähnt. Es umfasste neben umfangreicher Wälder auch ein Schloss. Das heute noch vorhandes Torhaus wird für Kleinkunst-Ausstellungen genutzt. Es wurde auf dem Hof sogar Bier für die Gutsherren zum Eigenbedarf gebraut. Heute sind neben einem einsturzgefährdeten Eiskeller noch ein Herrenhaus, mehrere Scheunen bzw. Stallungen und ein wunderschöner Park vorhanden. Meine Fototour zeigt die Scheunen und Teile des Herrenhauses. Leider ist der Lost Place schon ziemlich abgerockt und es ist kaum noch etwas vom Glanz vergangener Tage vorhanden. Interessant war ein noch vorhandener Mühlenstein. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Sitze ganz untätig an meinem Frühstückstisch (es ist jetzt 11:46 Uhr) auf der Terrasse in der Sonne. Mich lachen die im März gesäten Sonnenblumen endlich an. Und weil sie mir so gut gefallen, möchte ich Euch hiermit einen Sonnenblumen-Montagsgruß schicken. Hoffe Euch geht es genau so gut wie mir gerade 🙂

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Da euch mein letzter Beitrag ganz gut gefallen hat, dachte ich mir: Heute gibt es eine Fortsetzung. Die Mutter aller Geistergeschichten aus dem Ruhrgebiet. An dieser Stelle ist es wohl o.k. den echten Namen zu nennen, dafür ist der Ort einfach zu bekannt.

Angeblich soll es im ehemaligen Rittergut Wolfskuhlen spuken. Über dieses sagenumwobene Gebäude bin ich bei meinen Recherchen im www schön öfters gestoßen. Bin bisher nur noch nie vor Ort gewesen. Aber heute hat es geklappt. Das Rittergut Wohlskuhlen ist seit Ewigkeiten verlassen. Früher soll es mal als Kinderheim gedient haben. Im Internet überschlagen sich die Theorien, was hinter den alten Mauern passiert ist.
Die Rede ist von einem Brand, bei dem Kinder ums Leben kamen. Dieser Brand soll sich angeblich alle 50 Jahre wiederholen. Wer heute das Spukhaus betritt, könne noch die Schreie der Kinder hören. Andere reden von Morden im Kinderheim. Betreuer hätten Kinder zunächst getötet und anschließend im Garten vergraben. Die Gräber seien noch dort. Auch ist die Rede von Kindern, die spurlos verschwanden oder im Haus eingemauert worden sein sollen.
Besucher des Spukschlosses sprechen von mysteriösen Erlebnissen während oder nach ihres Besuchs. Merkwürdige Luftzüge, Geräusche oder plötzlich stehen bleibende Autos. Das Schloss Wolfskuhlen stehe außerdem in einem negativen Pentagram und bilde daher das Zentrum des Bösen. Es ist umgeben von fünf weiteren Schlössern, die jeweils die Spitze des Pentagrams einnehmen: Schloss Tervort, Schloss Ossenberg, Schloss Lauersfort, Schloss Cassel und Schloss Blömersheim.

Mein Besuch war relativ harmlos. Habe ein paar Bilder mitgenommen und davon möchte ich Euch ein paar zeigen. Das ganze Album wie immer bei Flickr.

Wolfskuhlen

Lost Places: Rittergut Wolfskuhlen

Lost Places: Rittergut Wolfskuhlen

Lost Places: Rittergut Wolfskuhlen

Lost Places: Rittergut Wolfskuhlen

Lost Places: Rittergut Wolfskuhlen

Die Geschichte der Stärkefabrik lässt sich bis ins Jahr 1864 zurückverfolgen. Zuerst wurde aus Weizenmehl Weizenstärke erzeugt. Zu den weiteren Endprodukten des Werkes gehörten Weizenstärke, Weizenstärkepuder Weizensüßkleber und Weizenquellmehl. Die hier gezeigte Fabrik war die erste ihrer Art. Im Jahr 1885 wurde auf dem Gelände bei Wasserbohrungen ein Steinkohleflöz entdeckt. Aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise wurde das Steinkohlefeld jedoch nicht erschlossen.

Im ersten Weltkrieg konnte die Produktion nicht aufrecht erhalten werden, da keine Rohstoffe zur Verfügung standen. Die Produktionsstätte wurde im 2. Weltkrieg an einen anderen Standort verlegt und die Fabrik wurde bei einem Bombenangriff im Frühjahr des Jahres 1944 schwer getroffen. Die Produktion konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden. Bis zur Schließung im Jahr 1990 wurde weiter fleißig prodziert. Seitdem steht die Fabrik leer und verfällt – leider nicht nur natürlich.

Viel Spass beim anschauen der Bilder, das ganze Album gibts bei FlickR.

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Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Die Fotos die ich Euch heute zeige, habe ich alle mit meiner Sony a6000 und dem 12mm Samyang Ultra-Weitwinkel und der 30mm Sigma Festbrennweite gemacht. Mit dem Kit-Objektiv bin ich nicht zufrieden. Vielleicht haben ja auch welche von Euch auch Probleme mit der Vignettierung – die mich so fürchterlich nervt.

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

Heute hat es mich gepackt und bin auf den Sattel gehüpft und hab in die Pedale getreten. So kam es, da ich insgesamt 33 KM abgestrampelt habe (Hin- und Rückweg). Der Weg führte mich vom Hohenlimburger Zentrum die Lenne entlang über den dortigen Radweg (der meiner Meinung nach stark sanierungsbedürftig ist). Insgesamt bin ich unter 3 Autobahnbrücken gefahren, darunter war auch die alte und neue Lennetalbrücke der A45. Am Hengsteysee fand heute ein Triathlon statt – sehr beeindruckende Geschwindigkeit. Bei meinen Pausen habe ich auch ein paar Bilder gemacht, die ich euch heute gerne zeigen möchte. Aber zuerst die Karte (google) zur Orientierung. Viel Spaß:

Landkarte

Damit sich mein Vorgarten nicht auch in einen Lost Place verwandelt war ein Frühjahrsputz absolut notwendig. Ich hoffe sehr, das die japanische Stilrichtung mit den kleinen Schneelaternen wenigstens etwas rüberkommt. Habe mir gedacht, das die Abenddämmerung dafür am Besten geeignet ist.

Auf über 30.000qm liegt eine Industriebrache irgendwo im sauerländischen Nirgendwo… Produziert wurden Gussstahl und Drahtseile. Heute, oder besser vor 10 Jahren haben ein paar „Nachnutzer“ ihren Müll dort abgelagert. Von den ehemaligen Produktionsstätten sind aber noch ein paar Stellen übrig geblieben. Insgesamt ein natürlicher Verfall und eine ansprechende Fotolocation.

Halbmond

Veröffentlicht: 6. Dezember 2016 in Allgemein, Bild des Tages, Foto, Natur
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Ja, eigentlich ist erst Morgen Halbmond. Aber ich dachte mir, ist auch egal. Hatte beim letzten Supermond so ein Pech; Über mir war eine breite Wolkendecke. Also wollte ich die Gelegenheit nutzen und unseren Erdtrabanten schon heute knipsen. Und ja, das Bild ist nicht perfekt, aber ich bin schon froh, dass  die Krater zu erkennen sind.

Auszug Wikipedia: Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Weil aber auch die Trabanten anderer Planeten des Sonnensystems als Monde bezeichnet werden, spricht man zur Vermeidung von Verwechslungen oft vom Erdmond. Er ist mit einem Durchmesser von 3476 km der fünftgrößte Mond des Sonnensystems. Weil er sich relativ nahe der Erde befindet, ist er bisher der einzige fremde Himmelskörper, der von Menschen betreten wurde, und auch der am weitesten erforschte. Trotzdem gibt es noch viele Unklarheiten, etwa in Bezug auf seine Entstehung und manche Geländeformen. Die jüngere Entwicklung des Mondes ist jedoch weitgehend geklärt. Sein astronomisches Symbol ☾ ist die abnehmende Mondsichel, wie sie (nach rechts offen) von der Nordhalbkugel der Erde aus erscheint.

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Der Westpark in Bochum entstand auf den Hinterlassenschaften der ehemaligen Mayerschen Gußstahlfabrik. Nachdem dort 160 Jahre u.a. Kirchenglocken und später Eisenbahn-Radreifen hergestellt wurden, wurde das Stahlwerk 1985 stillgelegt (bis auf einen kleinen Bereich im östlichen Teil). Im Zentrum des Parks befindet sich die Jahrhunderthalle und der weit sichtbare Wasserturm. Das „Colosseum“ befindet sich am südwestlichen Zugangsbereich des Parks. Auch unter dem Gelände gibt es noch zahlreiche Tunnelsysteme und Bunkeranlagen, welche heute aber nicht mehr zugänglich sind.

Natürlich habe ich auch wieder Bilder gemacht und im Anschluss habe ich noch ein paar alte Aufnahmen des Geländes rausgesucht. Viel Spass beim anschauen:

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Teufbeginn datiert um 1872. Insgesamt besaß das Bergwerk 6 Schächte, wovon die letzte Schicht im Jahr 1968 endete. Bei einer Schachtwetterexplosion kamen 1912 etwa 115 Bergmänner um. Am Schacht 3 befand sich bis 1945 ein Zwangsarbeiterlager welches bis vor wenigen Jahren sogar noch in Teilen erhalten war (natürlich ohne Zwangsarbeiter). Die angrenzende Kokerei wurde bis 1924 betrieben. Die Sanierung der Altlasten dauerte bis 2011!!! Davor lag das Gelände brach. Im Archiv habe ich ein Bild von Schacht 3 aus dem Jahr 1913 gefunden.

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Das Gebäude so ziemlich in der Bildmitte (siehe oben) findet heute in meinem Lost Places Beitrag besondere Bedeutung, denn es ist auch heute noch erhalten. Wobei ERHALTEN das falsche Wort ist. Von den damaligen Glanzzeiten ist nur noch ganz wenig übrig geblieben. Neben dem Gebäude befindet sich noch eine Kaue.

Viel Spass beim anschauen:

Lost Places: Die Kirche

Veröffentlicht: 17. Oktober 2016 in Allgemein, Foto, Lost Places, Natur, Urbex
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Eine Kirche hat sicherlich jeder schon einmal betreten, religionsunabhängig. Auch wenn ich nicht zu den Menschen gehöre, die regelmäßig dorthin pilgern, habe ich jedes mal beim betreten ein demütiges Gefühl in mir. Anders war es bei meinem Besuch in der verlassenen Kirche, hier war ich eher bestürzt. Die Schmiererein an den Wänden haben meiner Meinung nach an solchen Orten mal so gar nichts zu suchen. Schön war der Ausblick vom Turm.

Irgendwo mitten in Deutschland steht ein riesengroßes Kohlekraftwerk, daneben ein hübsches Dorf mit vielen kleinen Einfamilienhäusern und ansehnlichen Vorgärten. Jedoch hört man dort keine spielenden Kinder, man sieht keine Menschen auf den Straßen und so langsam holt die Natur sich den Ort ganz langsam zurück. Denn das Dorf ist verlassen worden. Der Betreiber des Kraftwerkes hat alle Grundstücke gekauft und die Leute dann mehr oder weniger gewollt umgesiedelt. Über die gezahlten Entschädigungen wurde nichts bekannt. Der Betreiber wollte sein Kraftwerk ausbauen. Dazu kam es dank der Energiewende aber nicht und so haben wir mitten in Deutschland ein verlassenens Dorf.

Mein Besuch dort hat mir allerdings nicht gefallen. Alte Fabrikanlagen zu fotografieren ist eine Sache, aber in so einer Gegend so eine laute Stille wahrzunehmen hat mir überhaupt nicht gefallen. Meine Bilder beschränken sich auch nur auf ein paar Stellen, die fototechnisch etwas hergaben. Dort herrschte eine eher bedrückende Stimmung und ich denke, das eine Wohnsiedlung lebendig sein sollte.

Andalusien Teil 4: Fincas und Gassen

Veröffentlicht: 10. September 2016 in Foto, Natur, Spanien, Urlaub
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Bei meinem Aufenthalt in Andalusien haben mir die wunderschönen Fincas sehr gefallen. Die kleinen Häuser mit den liebevollen Bepflanzungen haben nach meiner Ansicht etwas ganz besonderes. Ich habe ziemlich viele fotografiert und ein paar Bilder möchte ich Euch heute zeigen. Dieses wird vorerst mein letzter Beitrag zum Thema Andalusien sein. Möchte mich erstmal wieder dem Ruhrpott widmen und vielleicht zu späterer Zeit noch über die Alhambra und den Felsen von Gibraltar berichten. Aber jetzt die Finca-Gassen-Bilder:

„[…] und die hübschen Mauren alle ganz in weiß und mit Turbanen wie Könige wie sie einen baten man soll doch Platz nehmen in ihren winzig kleinen Lädchen und Ronda mit den alten Fenstern der posadas hinterm Gitter zweier Augen Glanz für ihren Liebhaber dass er das Eisen küsst und die Weinhandlungen die immer halb offen hatten nachts und die Kastagnetten und an dem Abend wo wir das Fährschiff in Algeciras verpasst hatten der Wächter wie er so heiter und alles in Ordnung herumging mit seiner Laterne und oh der reißend tiefe Strom […]“–  James Joyce: Ulysses
Ronda die Kleinstadt in den Bergen Andalusiens. Auf einer Höhe von 723 Metern üNN in der Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft („wunderschön“ – Anmerkung von Smartphoto78). Ronda gehört zu den größten „weißen Ortschaften“ Andalusiens. Fotos hab ich natürlich auch gemacht. Zuerst das wohl bekannteste Objekt, die Puente Nuevo – die neue Brücke (Baubeginn 1751 – Fertigstellung 1802)  über der 120 Meter tiefen Schlucht. Hin in HDR dargestellt.
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Natürlich gibt es weitaus mehr zu entdecken. Es mag zwar umstritten sein, aber gehört dennoch zum Kulturgut: Die Stierkampfarena. In Roda wurden durch die Familien Romero – Francisco, Juan und Pedro die Regeln des modernen Stierkampfes bestimmt. In der Höhle Cueva de la Pielta findet man Höhlenmalerein die nach Schätzung ca. 15.000-18.000 Jahre alt sein sollen. Der Moderne Tourist findet eine tolle Einkaufsstraße mit vielen kleinen Läden und überall stehen keine Stände mit handgefertigten Waren. Wie z.B. den von Chico Andrades – eigentlich Bildhauer; Doch wo wir dort waren, hat er aus Akazienholz Füller und Kugelschreiber hergestellt – wo ich natürlich zugeschlagen habe:
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Für mich persönlich war Ronda der schönste Ort in Andalusien – nicht nur wegen der vielen Postkartenmotive. Es ist dort einfach schön und ganz tolle Bergluft gibt es gratis dazu.

Das Monumento Castillo Colomares in Benalmádena (Pueblo) ist eine in Stein gehauene Homage an die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Es erzählt die Geschichte von Kolumbus, seine Herkunft und die Abfahrt mit den drei Karavellen, die Verlobung und Hochzeit von Ferdinand und Isabella (die Katholischen Könige, Reyes Católicos) und einiges mehr. Die Darstellungen sind dabei in romanischen, byzantinischen, gotischen und maurischen Baustilen errichtet. Eigentlich ist dieser Ort nichts was man unbedingt sehen muss, aber hier wurden mir sehr schöne Motive für die Fotographie geboten.

Urlaub

Veröffentlicht: 20. Juli 2016 in Bild des Tages, Foto, Natur, Urlaub
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Bin im Urlaub und habe „Foto-Spaß“ (bald gibt es mehr)…

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Der Wald

Veröffentlicht: 10. Juli 2016 in Allgemein, Bild des Tages, Natur, Wald
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Bin am gestrigen Tag nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder durch den Wald gelaufen. Wer sich einmal den Spaß macht und das Wort: WALD bei google eintippt findet u.a. einen Eintrag bei Wikipedia. Hier wird das Wort Wald als eine Erdoberfläche die mit Bäumen bewachsen ist beschrieben. Für mich ist der Wald ein Ort der Ruhe, der frischen Luft und wer genau hinschaut: Er ist voller Leben. Auch wenn Hierzulande überhaupt kein Urwald zu finden ist, so sieht der Wald im Sommer recht urig aus.

Die heutigen Bilder zeigen eine echte Geisterstadt die ziemlich verborgen im Hagener Süden liegt. Wer diese extreme Fototour machen möchte, muss köperlich sehr gut zurecht sein. Und für schwache Nerven ist die Erkundung dieses einmaligen Geländes auch nichts. Mitunter führte der Weg durch einen gut 300 Meter langen Tunnel unterhalb der A45. Die Erkundung der total verwitterten Gebäude lies mich bei jedem Knarren des alten Gebälk schaudern. Gelohnt hat es sich aber allemal:

Wissenswertes über die Munitionsfabrik habe ich von diversen Internetseiten recherchiert und kann folgendes berichten (alle Angaben sind ohne jede Gewährleistung. Zeitzeugen sind hier schwer zu finden):

Zwischen 1910 und 1932 stellte die sehr weitläufige Fabrikanlage mehr oder weniger industriell Nitroglycerin und Dynamit her. Mit Hilfe einer Schmalspurbahn wurde vom oberen Herstellungsbereich ins Volmetal zur weiteren Verarbeitung abtransportiert. Man wollte wohl verhindern, das die gesamte Anlage in die Luft flog, für den Fall das etwas schief lief. Überall auf dem riesigen Gelände befinden sich kleine Bunkeranlagen und Schutzwalle. Der obere Teil der Teil der Anlage ist nahezu vollständig zerstört und man munkelt, das man bei Dunkelheit noch heute das Geschrei der Mädchen hört, die dort bei der Arbeit ihr Leben verloren haben, nachdem es mal krachte….

Wenn man weiter recherchiert ist nicht ganz klar, was dort nach 1932 geschehen ist. Manche spekulieren über Arbeitslager und Männern ganz in schwarz gekleidet, die Gefangene bewacht haben sollen.

Die weiter unten im Tal liegenden Gebäude, oder das was davon übrig geblieben ist, sind teilweise bewohnt und es haben sich ein paar Autoschrauber angesiedelt. Ansonsten wahnsinnig tolle Fotomotive.

Für mich war es die extremste und anspruchsvollste Fototour die ich je gemacht habe (1 Mio Spinnen im 300m langen Tunnel). Aber ich finde, jede Überwindung wurde reichlich belohnt. Hoffe, das es auch euch gefallen hat.

Gartenbesuch: Küken Kohlmeise

Veröffentlicht: 20. Juni 2016 in Bild des Tages, Foto, Garten, Natur
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Ganz unverhofft kam ein nestflüchtiges Küken zu Besuch. Ganz liebevoll wurde es von Mama und Papa mit kleinen Insekten versorgt. Wie es sich auf meinen Geranien gemütlich gemacht hat, habe ich mir erlaubt ein Bild zu machen. Danach hab ich die noch junge Familie wieder in Ruhe gelassen. Total niedlich, wie ich finde.Küken

 

Lanzarote

Veröffentlicht: 11. Juni 2016 in Bildbearbeitung, Foto, Natur, Urlaub
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Die Urlaubszeit beginnt in den nächsten Wochen, zumindest für diejenigen unter uns, die schulpflichtige Kinder haben. Wir waren vor 2 Jahren auf Lanzarote und dort hat es uns ganz gut gefallen, deshalb möchte ich Euch die Insel heute vorstellen. Die Insel gehört zu den Kanaren und auch in den Sommermonaten Juli / August sind die Temperaturen mit angenehmen 26° C erträglich. Die Insel ist nicht so überlaufen und man findet tatsächlich noch einsame Strände.

Lanzarote

Auf dem ehemaligen Gelände der Hermannshütte im Dortmunder Stadtteil Hörde liegt seit ein paar Jahren der künstlich angelegte Phönixsee. Wer die urspüngliche Landschaft nicht kennt, wird kaum glauben das hier noch vor 15 Jahren Hochöfen und das typische Bild der Schwerindustrie vorherrschten. Nachdem große Teile der Hütte 2001 nach China verkauft und der vollständige Abriss vollzogen wurde, hat man 2006 mit der Flutung der ausgehobenen Ebene begonnen. Außerdem dient der der Phönixsee der Renaturierung der Emscher. Ich selbst fahre dort gerne mit meinen Inlinern eine Runde. Hier bieten sich am Wochenende die früheren Morgenstunden an, da der Phönixsee gerade bei schönem Wetter gut besucht wird. Das Foto ist vom Kaiserberg entstanden.

Phönixsee