Archiv für die Kategorie ‘NRW’

 

Heute möchte ich Euch einen ungewöhnlichen Ort vorstellen. In einem Waldstück in der Nähe eines relativ bekannten Schlosses einer Großstadt befindet sich eine Gruft.
Neben der Gruft sind einige Gräber einer großen Adelsfamilie. Die Gründung liegt um 1802 und wurde angeblich von einem Logenführer der Freimaurer errichtet. Die kleine Anlage wurde achteckig angelegt. In der Mitte befindet sich ein Tempel in der Form eines Monopteros. Es befindet sich der Schriftzug: Tempel der Ruhe direkt über dem Eingang. Unter dem Tempel befindet sich eine Familiengruft, die durch eine riesige Metallplatte verschlossen ist. Im Tempel selbst ist eine Art Altar. Ich vermute, das dort mal eine Statue gestanden haben muss. Wahrscheinlich wurde die Opfer von Vadalismus. Meine Recherchen haben ergeben, dass es den Wald bei der Gründung noch nicht gab, lediglich die Ahornallee vor dem Eingang. Insgesamt ein sehr ruhiger Ort mitten in einem Waldstück. Mitgebracht habe ich ein paar Fotos, die in diese trübe Novemberstimmung ganz gut passen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Temple of Silence

Lost Places: Temple of Silence

Lost Places: Temple of Silence

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Rund 50 Fahrzeuge hat Michael Fröhlich in seinem Autoskulpturenpark in einem kleinen Waldstück im Neandertal ausgestellt. Gegen ein kleines Entgelt kann man ungestört Fotos machen. Ich gebe zu, kein echter Lost Place, aber Lost sind die Autos schon. Die Macht der Natur siegt dann letztlich doch. Zu den Fahrzeugen gehören neben einem Jaguar ein 11 CV, die Gangster Limousine, die Jahrzehnte einem französischem Polizeichef gehörte. Im Sommer 2000 hat sich Michael Fröhlich dieses „Automausoleum“ aus 50 mobilen Kunstobjekten, alle Baujahr 1950 zu seinem 50 Geburtstag selbst zum Geschenk gemacht. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Lost Places: Cars

Dieser Beitrag zeit meinen Besuch eines Ortes den ich schon öfters besucht habe, bisher aber nie die Möglichkeit hatte mir die imposante Anlage von Innen anzuschauen. Aber im Rahmen des offenen Denkmals öffnete die Anlage ihre Tore. Die Zeche Gneisenau ist ein ehemaliges Steinkohle-Bergwerk in Dortmund. Betriebsbeginn war 1886. Betriebsende 1985. Die Zeche hatte ca. 6.000 Beschäftigte.
Der Tag des offenen Denkmals 2017 ermöglichte mir einen Besuch, der sonst nicht zugänglichen Schachtanlage II und IV. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Zeche Gneisenau: Tag des offenen Denkmals 2017

Der heutige Sonntag, der 10.09.2017 ist u.a. der Tag des offenen Denkmals. Heute zeige ich Euch die erste Station meiner Reise. Durch dieses Projekt wurde mir der Besuch einiger, sonst verschlossener Orte, ermöglicht. 1. Station war das Bahnbetriebswerk in Gelsenkirchen – Bismarck:

Es wurde 1926 erbaut im Jugendstil und Industriearchitektur, Holz und Stahl. Technikdenkmal, durch Initiative des Fördervereins denkmalgeschützt seit 1994. Ringlokschuppen, Werkhallen und Drehscheibe. Dazu fanden sich eine Loks und ein paar Waggons auf den Schienen rund um das Gelände. Das komplette Album wie immer bei Flickr. Morgen gibt es den 2. Teil meiner Reise.

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Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck - Tag des offenen Denkmals 2017

Der heutige Beitrag zeigt ein verlassenes Museum für deutsche Heimatkunde. Seit Anfang des neuen Jahrtausends steht es leer und verfällt. Der umliegende Wald holt sich das Gelände zurück und es finden sich zahlreiche Fotomotive. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Lost Places Museum für Heimatkunde

Heute zeige ich Euch ein paar Bilder einer Kaserne die ich schon einmal besucht habe. Heute allerdings war das Motto: Weitwinkel… Viel Spaß. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Dieser verlassene Ort zeigt eine alte Sägemühle und einen Uhrenturm. Gebaut wurde die Mühle um 1870. Leider ist heute nicht mehr viel von dem 1912 gebauten Uhrenturm und der alten Sägemühle zu sehen, dafür aber noch diverse Produktionsanlagen aus der Folgenutzung die bis ins Jahr 2001 ging. Es befand sich an dem Standort eine kleine Stanzerei. Die Hallen aus Bruchstein sind seit dem Leerstand deutlich verfallen und es war, durch den noch vorhanden Wasserlauf, sehr laut. Die heutigen Aufnahmen zeigen meine Eindrücke meines 2. Besuchs dort. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Und jetzt zeige ich Euch eine ganz nette Spielerei:

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Wie man aus einem normalen Foto ein HDR Bild zaubert. Hier habe ich mit dem Programm Photomatrix gearbeitet. Ein paar Mausklicks später:

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

 

Der Gutshof und das umliegende Land wurde bereits um 1300 erwähnt. Es umfasste neben umfangreicher Wälder auch ein Schloss. Das heute noch vorhandes Torhaus wird für Kleinkunst-Ausstellungen genutzt. Es wurde auf dem Hof sogar Bier für die Gutsherren zum Eigenbedarf gebraut. Heute sind neben einem einsturzgefährdeten Eiskeller noch ein Herrenhaus, mehrere Scheunen bzw. Stallungen und ein wunderschöner Park vorhanden. Meine Fototour zeigt die Scheunen und Teile des Herrenhauses. Leider ist der Lost Place schon ziemlich abgerockt und es ist kaum noch etwas vom Glanz vergangener Tage vorhanden. Interessant war ein noch vorhandener Mühlenstein. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Der heutige verlassene Ort zeigt die Verwaltungseinheit der riesigen Knopffabrik, welche ich Euch schon vorgestellt habe. Auch hier im Verwaltungstrakt gab es interessante Dinge zu entdecken. Beeindruckt hat mich ein Anschreiben aus einer Personalakte aus dem Jahr 1983. Hier wurde einem Mitarbeiter zum „silbernen Dienstjubiläum“ gratuliert und zwar sehr ausführlich und mit Schreibmaschine geschrieben. Damals gab es noch keinen PC mit Serienbrief und Druckfunktion. Der Verfasser des Briefes hat sich für diesen einen Mitarbeiter echte Gedanken gemacht und hat sich bei ihm für seine jahrelange Arbeit bedankt.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

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Die Zeche Zollverein war ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Sie ist heute ein Architektur- und Industriedenkmal. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Schachtanlagen 12 und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Welterbe der UNESCO. Heute Abend habe ich mich mehr oder weniger spontan zu einem abendlichen Spaziergang entschieden. Im Werksschwimmbad war noch richtig viel los, sonst hätte ich davon gerne ein paar Fotos mitgebracht. Finde die Idee, ein Schwimmbad in einer Kokerei zu betreiben super genial. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Zeche und Kokerei Zollverein

Zeche und Kokerei Zollverein

Zeche und Kokerei Zollverein

Zeche und Kokerei Zollverein

er Knopfmacher eröffnete im Frühjahr 1876 zunächst einen Handel mit Stoffen für Damenstiefel, Schuhhaken und Ösen. Nur neun Jahre später, im Jahr 1885 wurde der Kronenfederdruckknopf von Paul Albert Regnault erfunden, das war der Vorläufer des Ringfederdruckknopfes, welcher das Hauptprodukt des Knöpfemachers gewesen ist. Den heutigen Lost Place zeigt das Firmengelände welches der Knopfmacher 1906 erbauen ließ. Im Jahr 1951 sind nach den schweren Kriegsjahren schon wieder über 500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Firma erlangt sogar so etwas wie Weltruhm, es wurden Druckknöpfe für namenhafte Bekleidungshersteller wie Levi´s, GAB und Wrangler produziert. Im Jahr 2003 kam es zu einer hohen EU Strafe wegen Preisabsprachen. Der Betrieb konnte noch aufrecht erhalten werden bis im Jahr 2010 nach 104-jähriger Traditionsgeschichte für immer die Lichter ausgingen.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Heute zeige ich Euch eine wunderschöne Villa. Zumindest war sie das einmal. Gebaut wurde die Villa um 1908. Das riesige Grundstück war einmal 12.000 Quardratmeter groß. Bis 1966 mit dem Bau einer Autobahn-Abfahrt begonnen wurde. Die Gartenanlage wurde um die Hälfte verkleinert und grenzte nun direkt an die Autobahn-Abfahrt. Damit begann auch der Untergang. Der Eigentümer, der Fabrikant „Carl“ musste in seiner Firma heftige einbußen machen und der Wert der Villa sank. Schließlich wurde ihm die Villa enteignet. Bis vor wenigen Jahren wurde sie noch bewohnt, es gab einen Plan das Haus und das um die Hälfte geschrumpfte Gelände in eine Seniorenwohnanlage zu verwandeln, aber der Plan scheiterte, da die Villa über keinen Kanalanschluss sondern nur über eine Sickergrube verfügt. Das Gelände liegt nun im Dornröschenschlaf. Die Wiesen und Teichanlagen gleichen inzwischen einem tropischen Dschungel. Von außen wirkt die Villa wie ein kleines Schloss. Beim erkunden des Inneren, ist mir sofort aufgefallen, das dort mal sehr gesellige Menschen gewohnt haben müssen.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Villa "Carl"

Lost Places: Villa "Carl"

Lost Places: Villa "Carl"

 

Lost Places: Villa "Carl"

Nachdem ab 1901 die ersten Probebohrungen im Gebiet der Stadt Ahlen mit Erfolg vorgenommen wurden,  entstand nicht lange danach ein Bergwerk und angrenzend daran, von 1918 bis 1924 die Siedlung für die Bergarbeiter und ihre Familien. Der Abbau von Steinkohle, der Personalbetrieb und die Energieversorgung nahmen immer größere Bereiche am Rande der Stadt ein und fügten sich schließlich mit der Kolonie als südöstlicher Stadtteil an Ahlen an. Es entstand ein neuer Stadtteil. Die Zeche Westfalen war über fast 100 Jahre Motor der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Ahlen und größter Arbeitgeber von bis zu 5500 Menschen. Am 1. Juli 2000 wurde der aktive Betrieb der Zeche Westfalen eingestellt. Während Schächte verfüllt, bergbauspezifische Gebäude abgerissen und denkmalwürdige Bestandteile erhalten wurden, entstand ein Folgenutzungskonzept für die Zeche Westfalen.

Eigentlich kein echter Lost Place mehr, aber ich finde die beiden Zechentürme hintereinander so schön.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Zeche Westfalen

Lost Places: Zeche Westfalen

Lost Places: Zeche Westfalen

Die Bilder dieser Tour hatte ich schon einmal veröffentlich, jedoch hatte ich ein paar Upload und Speicher Probleme, die mittlerweile behoben sind. Ich möchten den Beitrag hier nochmal zeigen. Ursprünglich war das Gebäude ein Wasserwerk, welches um 1909 gebaut worden ist. Schon von außen war dieses zugewachsene Gebäude eine Augenweide. Die Bauweise vor gut 100 Jahren ist um einiges anspruchsvoller und individueller als die heutigen Häuser, die heutzutage gebaut werden. Noch besonderer war allerdings der Innenraum. Alles erinnerte an ein Abenteuer-Videospiel. Wände hochklettern und Rätsel lösen, das alles könnte man in dieser Szenerie problemlos durchführen. Der eigentliche Zweck dieses Kathedralen ähnlichen Gebäudes, welches seit Anfang der 90iger Jahre leer steht, war eine Klärwerk-Anlage. Optisch ist es der Wahnsinn und ein paar Bilder habe ich auch mitgebracht.

Das ganze Album wie immer bei Flickr

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Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Am vergangenen Samstag habe ich einen Abstecher in den Duisburger Zoo gemacht. Der Zoo Duisburg wurde am 12. Mai 1934 von Duisburger Bürgern gegründet. Bekannt ist der Zoo für sein Delfinarium und die in Deutschland erste dauerhafte und lange Zeit einzige Haltung und bis heute einzige Zucht von Koalas. Insgesamt befindet sich die komplette Anlage in einem sehr gepflegten Zustand (was man vom Nachbar in Gelsenkirchen nicht behaupten kann). Natürlich habe ich auch ein paar Bilder mitgebracht.

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Das komplette Album wie immer bei Flickr

Die Geschichte der Stärkefabrik lässt sich bis ins Jahr 1864 zurückverfolgen. Zuerst wurde aus Weizenmehl Weizenstärke erzeugt. Zu den weiteren Endprodukten des Werkes gehörten Weizenstärke, Weizenstärkepuder Weizensüßkleber und Weizenquellmehl. Die hier gezeigte Fabrik war die erste ihrer Art. Im Jahr 1885 wurde auf dem Gelände bei Wasserbohrungen ein Steinkohleflöz entdeckt. Aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise wurde das Steinkohlefeld jedoch nicht erschlossen.

Im ersten Weltkrieg konnte die Produktion nicht aufrecht erhalten werden, da keine Rohstoffe zur Verfügung standen. Die Produktionsstätte wurde im 2. Weltkrieg an einen anderen Standort verlegt und die Fabrik wurde bei einem Bombenangriff im Frühjahr des Jahres 1944 schwer getroffen. Die Produktion konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden. Bis zur Schließung im Jahr 1990 wurde weiter fleißig prodziert. Seitdem steht die Fabrik leer und verfällt – leider nicht nur natürlich.

Viel Spass beim anschauen der Bilder, das ganze Album gibts bei FlickR.

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Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Lost Places: abandoned powder factory

Die Fotos die ich Euch heute zeige, habe ich alle mit meiner Sony a6000 und dem 12mm Samyang Ultra-Weitwinkel und der 30mm Sigma Festbrennweite gemacht. Mit dem Kit-Objektiv bin ich nicht zufrieden. Vielleicht haben ja auch welche von Euch auch Probleme mit der Vignettierung – die mich so fürchterlich nervt.

Habe im vorbeifahren dieses verlassenes Wohnhaus an einer Landstrasse mitten im Ruhrgebiet entdeckt. Noch vor wenigen Jahren muss dort eine tolle kleine Gemeinschaft gelebt haben. Insgesamt waren es 4 Wohneinheiten und besonders gefallen hat mir das Dachgeschoss (wegen dem Kamin). Viel Spaß beim anschauen.2

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

Das ganze Album findet Ihr auf FlickR

 

Bin heute bei relativ trübem Wetter mit meiner neuen Kamera durch das LWL Museum der Henrichshütte in Hattingen gelaufen und habe weiter getestet. Ist schon erstaunlich, wieviel Spaß das fotografieren damit macht.

So, und jetzt hoffe ich das man das Bild auch sehen kann, meine HTML Kenntinsse sind etwas eingerostet:

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Das komplette Album findest Du auf Flickr

 

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

„Unser Fritz“ ist kein Wortspiel sondern die Bezeichung für ein ehemaliges Steinkohlebergwerk, welches in Herne (früher Wanne-Eickel) lag. Es zählte zu den bedeutenden Bergwerken im Ruhrgebiet. Das Gelände liegt heute offen, übrig geblieben ist nur der Denkmalgeschützte Malakowturm über Schacht 1. Er wurde 1873 erbaut. Bei meinen recherchen (also google) habe ich eine ganz nette Geschichte entdeckt, die ich Euch unbedingt erzählen möchte:

Der Schacht 1 über dem Malakowturm war ja in den letzten Jahren der Zeche eigentlich nur ein Material und Bewetterungsschacht. Es gab nur einen Fahrkorb mit einem Gegengewicht, üblich sind ja meist 2 Fahrkörbe (einer rauf, einer runter). Der Schacht über dem Malakowturm war für den Maschinenführer schwer zu fahren, denn der Schacht machte bei der Fahrt in die Tiefe einen Knick, zumindest wurde es über all die Jahre immer mehr versetzt. Man musste, wegen des Knicks die Maschine anhalten, bevor das Gegengewicht am Fahrkorb vorbeikam. Die Insassen des Korbes mussten dann mit einem Besenstiel das Gegengewicht beiseite drücken um eine Kollision mit dem Fahrkorb zuvermeiden. Erst nach diesem Vorgang konnte die Fahrt weitergehen. Mich würde hier an der Stelle mal eine berufsgenossenschaftliche Bewertung interessieren 🙂

Jetzt zu den Fotos. Einen Aufstieg auf den Turm habe ich mich nicht getraut, der Turm war mir einfach zu marode.

Mit der neuen a6000 im Gepäck und sehr großer Neugier habe ich heute einen sehr bekannten verlassenen Ort besucht.

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Die „Cookie-Fabrik“ steht seit über einem Jahrzehnt leer und ein sehr schöner Ort zum fotografieren. Hatte natürlich auch die Nikon D5200 mit dabei – habe mir gedacht „falls es doch nicht alles so klappt“….. Die Sorge war unbegeründet. Die kleine Sony ist eine tolle Kamera und sie macht mir großen Spaß. Für diese kleine Serie habe ich das 16:9 Format gewählt – Ist auch eine Alternative. Viel Spaß beim anschauen.

Und da ich der DSLR nicht komplett den Rücken kehren will, habe ich auch mit „Ihr“ ein paar Bilder gemacht. Viel Spaß.

Heute möchte ich einen sehr alten Lost Place zeigen. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine alte Zisterne aus dem deutschen Kaiserreich. Zumindest hatte es etwas mit Wasservorsorung zu tun, denn es waren Wasserzu- und abläufe zu erkennen. Der Eingang deutete auf die Zeit um 1900 hin. Davon werde ich allerdings kein Bild veröffentlichen, denn ich möchte unbedingt verhindern, dass dieser alte verlassene Ort weiter vollgeschmiert wird. Ein paar Bilder konnte ich machen. Es war verdammt dunkel da unten drin und leider hatte ich kein Stativ dabei. Wollte euch die Bilder aber dennoch zeigen, da ich diesen geheimnisvollen Ort sehr spannend finde.

Heute hat es mich gepackt und bin auf den Sattel gehüpft und hab in die Pedale getreten. So kam es, da ich insgesamt 33 KM abgestrampelt habe (Hin- und Rückweg). Der Weg führte mich vom Hohenlimburger Zentrum die Lenne entlang über den dortigen Radweg (der meiner Meinung nach stark sanierungsbedürftig ist). Insgesamt bin ich unter 3 Autobahnbrücken gefahren, darunter war auch die alte und neue Lennetalbrücke der A45. Am Hengsteysee fand heute ein Triathlon statt – sehr beeindruckende Geschwindigkeit. Bei meinen Pausen habe ich auch ein paar Bilder gemacht, die ich euch heute gerne zeigen möchte. Aber zuerst die Karte (google) zur Orientierung. Viel Spaß:

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Habe vor einigen Wochen im Internet einen Hinweis für einen unfertigen Luftschutzraum in meiner Umgebung entdeckt. Und genau diesen wollte ich mir heute anschauen. Wie sich herausstellte, war es gar nicht so einfach das Ding zu finden. Liegt ziemlich versteckt weit unterhalb eines Wanderweges. Der Bau selbst befindet sich in der Nähe einer Schmiede, die es auch schon im 2. Weltkrieg gegeben hat. Am Ende des Tunnels befand sich eine zugemauerte Durchgangstür. Drumherum waren überall noch Einschlagskrater zu erkennen und etwas oberhalb des eigentlichen Luftschutzraumes habe ich noch einen „Splitterschutz?“ gefunden. Wie ich mir gerade die Fotos so anschaue könnte das Teil auch ein U-Boot im Wald sein 🙂

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Die kleine, aber wunderschöne Kiche im Dortmunder Süden ist der älteste Sakralbau im Stadtgebiet. Urkundlich wurde ein Vorläuferbauwerkt bereits im Jahr 776 erwähnt. Die Kirche wurde im 8. Jahrhundert von Papst Leo III auf seinem Weg nach oder von Paderborn besucht. Der heutige Bau ist auf die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert. Im Mittelalter hatte die Kirche größere Bedeutung als Wallfahrtsort und Ablasskirche. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Friedhof, der wohl älteste Totenhof im ganzen Ruhrgebiet. Die Grabsteine verweisen zurück bis auf das 9. Jahrhundert. Bei meinem Besuch hörte ich wie die Orgel spielte, das wirkte auf micht fast mystisch.