Lost Places: Ferienheim F.H. im Harz

Das verlassene Ferienheim F.H. Im südlichen Harz habe ich  im Spätsommer 2021 besucht. Das Erholungsheim war der erste Neubau in der Geschichte des Tourismus in der DDR. Es entstand in den frühen 50er Jahren. Die Gestaltung lehnte sich dabei an die des olympischen Dorfes in Berlin von 1936. Der Eingangsbereich ragt halbrund geschwungen aus der Flucht des Gebäudes. Im Jahr 1959 wurde das Ferienheim auf einer DDR Briefmarke abgebildet. Vom damligen Glanz ist nur noch ein nackter Betonbau übriggeblieben der auf die komplette Übernahme der Natur wartet. Wunderschön war der Ausblick aus der obersten Etage. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album und noch viel mehr auf meiner Homepage: www.smartphoto78.de

Lost Places: Waldhotel

Heute möchte ich Euch Bilder eines verlassenen Hotels aus der Mitte Deutschlands zeigen. Die Adresse hatte ich schon etwas länger, habe es aber erst in diesem Sommer (2021) geschafft diesen geheimnisvollen Ort zu besuchen. Das Hotel liegt am Rande einer kleinen Ortschaft am Waldsrand. Die Türen waren weit geöffnet und der Verfall inclusive Vandalismus nicht zu leugnen. Der sprichwörtliche „Zahn der Zeit“ nagte gefühlt seit über 20 Jahren. Die Einrichtung erinnerte mich irgendwie an alte Filme aus den späten 60ger oder frühen 70ger Jahren. An manchen Stellen wuchs eine Mooslandschaft an anderen Stellen sah es fast bezugsfertig aus. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places – Sprengstofffabrik

Die Reise zu diesem verlassenen Ort fand zu Beginn diesen Jahres statt. Es ist ein sehr alter verlassener Ort, der von der einzigen Blüte kaum noch zu erkennen ist. Mittlerweile hat sich die Natur einiges zurückgeholt. Aber gehen wir erstmal in das vorherige Jahrhundert zurück.

Der Entschluss zum Bau der Sprengstoff-Fabrik wurde in den Jahren 1904 bis 1906 bestimmt und durchgeführt. Es sollte denitroglyceinhaltiger Sprengstoff hergestellt werden. Das ganze Gelände wurde aus Sicherheitsgründen mit einem 2,25 m hohen Drahtzaun umgeben. Zu dieser Zeit betrug die Zahl der Arbeiter ca. 100 Mann. Die Fabrik diente der Herstellung und Verwertung von Sicherheitssprengstoffen. Verwendung sollte der größte Teil des produzierten Sprengstoffes zu dieser Zeit im Bergbau finden. Das erste Unglück passierte am 25.02.1911. Dabei wurden drei Arbeiter getötet. Die zweite Explosion forderte wieder drei Tote. Es geschah am 08. 07.1914. Der Kriegseinfluss auf die Sprengstofffabrik wurde deutlich erkennbar und die Fabrik expandierte. Nun produzierte die Fabrik keinen Sprengstoff mehr für den Bergbau wie vor dem Krieg, sondern sie wurde zu einer Munitionsfabrik umgebaut. Während der ganzen Kriegszeit arbeiteten ca. 2. 000 Menschen in diesem Betrieb, hauptsächlich waren es Arbeiterinnen. Die Männer mussten an die Front und die Sprengstoffproduktion wurde erhöht. Nach Kriegsende fand der Sprengstoff nur noch wenige Abnehmer, und man stellte die Produktion teilweise auf Tinte, Klebstoff und Kohlepapier um. 1929 wurde die Produktion gestoppt, das Gelände wurde zur Verpachtung freigegeben. 1932 wurde die Fabrik dann endgültig geschlossen.

Vor ein paar Jahren war ich schon einmal vor Ort. Die komplette Bilderserie findet Ihr auf meiner Seite:

Smartphoto78

Lost Places: Erholungsheim H.D.

Das Erholungsheim wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Harz erbaut. In unmittelbarer Nähe zum höchsten Berg, dem Brocken. Das waren meine ganzen Informationen die ich im Vorfeld zu dieser Location hatte. Ich besuchte das Haus an einem der wärmeren Tage im Jahr. Draußen schon T-shirt Wetter. Im Gebäude selbst war es sehr feucht und kühl. Insgesamt ein typischer Lost-Places Geruch, den ich schon in so vielen verlassenen Gebäuden vernommen habe. Von außen war schon zu erahnen wie schlecht es um das Gebäude steht. Wahrscheinlich würde man mit einem Abrissbagger einen halben Tag Arbeit haben um es Platt zu machen. Meine Neugier war stärker und so tastete ich mich Schritt für Schritt vor.

Im 1. Weltkrieg diente das Gebäude als Lazarett, wie so viele andere Einrichtungen zu der Zeit auch. Ein paar Jahre später wurde das Haus zum Kurhotel umgebaut. Nach ein paar Betriebsjahren bekam das Haus diverse Anbauten, wie z.B. ein Speisesaal – der heute noch in Teilen erhalten ist. Nach 1945 wurde das Haus ein Erholungsheim und eine der Top-Adressen in Ostdeutschland.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Heim geschlossen und verfällt seitdem. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Jedoch war eine komplette Erkundung nicht möglich, da das Gebäude übelst einsturzgefährdet ist und ich an meinem Leben hänge… Viel Spaß. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

Smartphotos-verfallene-Orte.de

Lost Tank: Panzer auf dem Truppenübungsplatz

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Das Gelände gehört zu einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Nordeifel und ist heute zum Teil ein Naturschutzgebiet und für jeden zugänglich. Die Bilder zeigen ein paar Panzer die während der Nutzung sogenannte Hartziele waren. Wer an dieser Stelle die genaue Typ-Bezeichnung kennt, darf gerne die Kommentarfunktion nutzen. Das Gelände ist wirklich riesig und die Suche nach den Hartzielen war spannend und erinnerte mich an eine Schnitzeljagd aus Kindertagen. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Lost Tank

Lost Places: Lost Tank

Lost Places: Lost Tank

Lost Places: Lost Tank

 

Wasserfall

Wollte heute dem winterlichen Wetter trotzen und musste an die Luft. Etwas Bewegung tut sicher gut, dachte ich mir. Eigentlich hatte ich vor, einen verlassenen Ort zu fotografieren. Jedoch habe ich auf dem Weg dorthin einen Bachlauf entdeckt und siehe da, durch den Regen der letzten Wochen hat sich ein Wasserfall gebildet. – Ohhhh wie schön. – Hab mir dann schnell einen Parkplatz gesucht und schon wie ich aus dem Auto stieg, fand ich es eindeutig zu kalt. Naja, egal, machst ja nur 2-3 Bilder, dachte ich mir. Habe mir einen schönen Platz gesucht, und nachdem ich meine meine Kamera platzierte,…schwupps, der Fuss war Nass. Nicht nur nass, sondern auch eingefroren, so fühlte es sich jedenfalls an. Als ich dann bemerkte, das der ND Filter da ist, wo ich jetzt eigenlich lieber wär, nämlich zu Hause, hab ich noch schnell ein Foto gemacht und bin wieder Heim gefahren. Das Bild möchte ich Euch aber gerne zeigen. Auch ohne ND Filter konnte ich einen ganz ansehnlichen Effekt erzielen. F22, 1/3 Sek, ISO-400

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Lost Places: Temple of Silence

 

Heute möchte ich Euch einen ungewöhnlichen Ort vorstellen. In einem Waldstück in der Nähe eines relativ bekannten Schlosses einer Großstadt befindet sich eine Gruft.
Neben der Gruft sind einige Gräber einer großen Adelsfamilie. Die Gründung liegt um 1802 und wurde angeblich von einem Logenführer der Freimaurer errichtet. Die kleine Anlage wurde achteckig angelegt. In der Mitte befindet sich ein Tempel in der Form eines Monopteros. Es befindet sich der Schriftzug: Tempel der Ruhe direkt über dem Eingang. Unter dem Tempel befindet sich eine Familiengruft, die durch eine riesige Metallplatte verschlossen ist. Im Tempel selbst ist eine Art Altar. Ich vermute, das dort mal eine Statue gestanden haben muss. Wahrscheinlich wurde die Opfer von Vadalismus. Meine Recherchen haben ergeben, dass es den Wald bei der Gründung noch nicht gab, lediglich die Ahornallee vor dem Eingang. Insgesamt ein sehr ruhiger Ort mitten in einem Waldstück. Mitgebracht habe ich ein paar Fotos, die in diese trübe Novemberstimmung ganz gut passen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Temple of Silence

Lost Places: Temple of Silence

Lost Places: Temple of Silence

Blog toll, aber leider voll :-(

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

Kleine Lenne-Ruhr Radtour

Heute hat es mich gepackt und bin auf den Sattel gehüpft und hab in die Pedale getreten. So kam es, da ich insgesamt 33 KM abgestrampelt habe (Hin- und Rückweg). Der Weg führte mich vom Hohenlimburger Zentrum die Lenne entlang über den dortigen Radweg (der meiner Meinung nach stark sanierungsbedürftig ist). Insgesamt bin ich unter 3 Autobahnbrücken gefahren, darunter war auch die alte und neue Lennetalbrücke der A45. Am Hengsteysee fand heute ein Triathlon statt – sehr beeindruckende Geschwindigkeit. Bei meinen Pausen habe ich auch ein paar Bilder gemacht, die ich euch heute gerne zeigen möchte. Aber zuerst die Karte (google) zur Orientierung. Viel Spaß:

Landkarte

Lost Places: Häuser Ruinen

Wer im WWW nach Fotomotiven schaut und beim googlen das Wort Ruine sucht, findet bei Wikipedia folgende Beschreibung: Ruine (von lateinisch ruere für „stürzen“) bezeichnet ein zerfalles Bauwerk, wie ein Haus, beziehungsweise dessen Überreste. Im Plural für verfallene oder ausgegrabene Städte bzw. Teile davon, Tempelanlagen oder ganze Landstriche gebraucht. Ich frage mich immer wer denkt sich sowas aus??? Für mich sind Ruinen die mitunter schönsten Fotomotive.

Lost Places: Unfertiger Luftschutzraum im Wald

Habe vor einigen Wochen im Internet einen Hinweis für einen unfertigen Luftschutzraum in meiner Umgebung entdeckt. Und genau diesen wollte ich mir heute anschauen. Wie sich herausstellte, war es gar nicht so einfach das Ding zu finden. Liegt ziemlich versteckt weit unterhalb eines Wanderweges. Der Bau selbst befindet sich in der Nähe einer Schmiede, die es auch schon im 2. Weltkrieg gegeben hat. Am Ende des Tunnels befand sich eine zugemauerte Durchgangstür. Drumherum waren überall noch Einschlagskrater zu erkennen und etwas oberhalb des eigentlichen Luftschutzraumes habe ich noch einen „Splitterschutz?“ gefunden. Wie ich mir gerade die Fotos so anschaue könnte das Teil auch ein U-Boot im Wald sein 🙂

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Der Hengsteysee und das Köppchenwerk

Der Hengsteysee liegt zwischen Hagen, Dortmund Herdecke in NRW und ist einer von sechs Ruhrstauseen. Er wurde Ende der 1920er Jahre fertiggestellt. Am Hengsteysee steht das Köppchenwerk mit der bekannten RWE Landmarke. Es hatte eine Leistung von 132 Megawatt und galt als Erste seiner Art. Bis 1940 war es ein potentielles Angriffsziel im „Ruhr Plan“. Der britischen Luftwaffe gelang bei einem Luftangriff ein Treffer und dabei wurde eine Wasserleitung beschädigt. Um das Köppchenwerk zu schützen wurde es unter Tarnnetzen verdeckt und in der näheren Umgebung waren zahlreiche Flak-Batterien stationiert. Mittlerweile laufen die Pumpen nur noch in dem 2. Werk, welches direkt daneben steht. Es gibt aber Pläne die das denkmalgeschützte Köppchenwerk erhalten.

Andalusien Teil 3: RONDA

„[…] und die hübschen Mauren alle ganz in weiß und mit Turbanen wie Könige wie sie einen baten man soll doch Platz nehmen in ihren winzig kleinen Lädchen und Ronda mit den alten Fenstern der posadas hinterm Gitter zweier Augen Glanz für ihren Liebhaber dass er das Eisen küsst und die Weinhandlungen die immer halb offen hatten nachts und die Kastagnetten und an dem Abend wo wir das Fährschiff in Algeciras verpasst hatten der Wächter wie er so heiter und alles in Ordnung herumging mit seiner Laterne und oh der reißend tiefe Strom […]“–  James Joyce: Ulysses
Ronda die Kleinstadt in den Bergen Andalusiens. Auf einer Höhe von 723 Metern üNN in der Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft („wunderschön“ – Anmerkung von Smartphoto78). Ronda gehört zu den größten „weißen Ortschaften“ Andalusiens. Fotos hab ich natürlich auch gemacht. Zuerst das wohl bekannteste Objekt, die Puente Nuevo – die neue Brücke (Baubeginn 1751 – Fertigstellung 1802)  über der 120 Meter tiefen Schlucht. Hin in HDR dargestellt.
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Natürlich gibt es weitaus mehr zu entdecken. Es mag zwar umstritten sein, aber gehört dennoch zum Kulturgut: Die Stierkampfarena. In Roda wurden durch die Familien Romero – Francisco, Juan und Pedro die Regeln des modernen Stierkampfes bestimmt. In der Höhle Cueva de la Pielta findet man Höhlenmalerein die nach Schätzung ca. 15.000-18.000 Jahre alt sein sollen. Der Moderne Tourist findet eine tolle Einkaufsstraße mit vielen kleinen Läden und überall stehen keine Stände mit handgefertigten Waren. Wie z.B. den von Chico Andrades – eigentlich Bildhauer; Doch wo wir dort waren, hat er aus Akazienholz Füller und Kugelschreiber hergestellt – wo ich natürlich zugeschlagen habe:
Ronda Chhico Andrades
Für mich persönlich war Ronda der schönste Ort in Andalusien – nicht nur wegen der vielen Postkartenmotive. Es ist dort einfach schön und ganz tolle Bergluft gibt es gratis dazu.

Der Wald

Bin am gestrigen Tag nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder durch den Wald gelaufen. Wer sich einmal den Spaß macht und das Wort: WALD bei google eintippt findet u.a. einen Eintrag bei Wikipedia. Hier wird das Wort Wald als eine Erdoberfläche die mit Bäumen bewachsen ist beschrieben. Für mich ist der Wald ein Ort der Ruhe, der frischen Luft und wer genau hinschaut: Er ist voller Leben. Auch wenn Hierzulande überhaupt kein Urwald zu finden ist, so sieht der Wald im Sommer recht urig aus.