Lost Places: Seifenfabrik

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der heutige Beitrag zeigt die Überreste einer ehemaligen Seifenfabrik. Die Firmengründung geht in das Jahr 1869 zurück. Anfangs wurde nur Schmierseife hergestellt. Im Jahr der Jahrhundertwende wurden die drei größen Siederkessel Deutschlands betrieben und weitere Waren hergestellt. Das Werk verfügte sogar über einen Eisenbahnanschluss und erlaubte das Beladen von 12 Güterwagen gleichzeitig. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Firmengelände auf eine Größe von 10.000 m2 und beschäftige rund 350 Mitarbeiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

100 Jahre nach der Firmengründung erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 86 Millionen Mark und hatte sich Mittlerweile verdoppelt. Nur ein Jahr später kam es zu einem Großbrand – das ist auch heute noch zu erkennen. Danach folgten mehrere Übernahmen durch Investoren und der eigentliche Firmensitz verlagerte seine Produktion auf andere Standorte. Das Werksgelände wurde bis auf ein Forschungslabor aufgegeben und verfällt seit gut 10 Jahren. Die Stadt plant einen Abriss der Hallen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Was mir bei meinem Besuch ungewöhnlich vorkam: Es lag nach all den Jahren noch immer ein blumiger Seifengeruch in der Luft. Leider waren keine Maschinen mehr auf dem Gelände. Aber ich finde, das dieser Ort dennoch sehr fotogen ist. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

www.smartphotos-verfallene-orte.de

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lost Places: Kloster „Hogwarts“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Bilder von den Säulengängen hatte ich vor ewigen Zeiten gesehen und dachte seinerzeit: Wow, sieht aus wie in Hogwarts. Aber ich gebe zu, mit einer Zauberschule hat dieser Ort gar nichts gemeinsam. Dieser Ort zeigt ein seit Jahren verlassenens Frauenkloster in den Niederlanden, welches seit den späten 1990er Jahren nicht mehr genutzt wurde. Die Abrissarbeiten am Kloster wurden wohl einmal begonnen, aber nicht abgeschlossen und so konnte ich einen Ort mit Geschichte besuchen. Denn angeblich sollen dort in den 1950 Jahren über 70 Kinder auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sein…. Nun ja, … In der noch vorhandenen Kirche war es stockdunkel, was die Fotografie schwierig machte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Aber schaut selbst, ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.de

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lost Places: Das Kloster

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dieser Ort zeigt ein ehemaliges Haupthaus eines deutschen Ritterordens mit sehr weitreichender Geschichte. Wahrlich ein geschichtsträchtiger Ort, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die ersten Aufzeichnungen gehen über 700 Jahre bis ins Jahr 1266 zurück. Anfangs bestand der Ordern nur aus einem kleinen Haus und 12 Ritterbrüdern. Anfang des 14. Jahrhunderts hatte der Orden diesen Ort in eine Ausbildungsstätte für neue Ritter umgebaut. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Orden durch eine Fehde stark beschädigt. Nach einer kurzen Erholungsphase brachte der Dreißigjährige Krieg starke Zerstörungen und stürzte auch die umliegenden Orte in eine tiefe finanzielle Krise. Erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts war der Orden schuldenfrei. In den beiden nächsten Jahrhunderten erlebte der Ort eine Blütephase und zahlreiche An- und Ausbauten. Um 1860 wurde der Orden verkauft und die Gemäuer dienten einem Mädchenpensionat sowie einer Haushaltsschule. Noch bis Mitte der 1990er Jahre wurde in den Gebäuden ein Kindererholungsheim betrieben. Im Jahr 2009 wurde der Komplex an einen Investor verkauft. Mittlerweile sind die Eigentumsverhältnisse strittig, die Kosten für den Erhalt explodieren und die Schäden an der Bausubstanz werden immer größer.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Homepage: >>www.smartphotos-verfallene-orte.de<<

 

Das Schnapsmuseum

Die Geschichte des Nordhäuser Branntweins stammt aus dem Jahre 1507. Wer die ganze Geschichte lesen möchte kann gerne direkt bei WIKIPEDIA nachschauen. Bei meinem Besuch im Harz habe ich einen Haken geschlagen und dieses kleine „Schnapsmuseum“ besucht und mich durchprobiert. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Citytour: Dresden

Liebe Leser,

heute gibt es mal keinen verlassenen Ort. Dafür ein paar Bilder von der wunderschönen Stadt im Osten unserer Republik: Dresden. Ich hatte das große Glück in einem 5 Sterne Hotel direkt an der Frauenkirche zu nächtigen. Und natürlich hatte ich auch meine Kamera wieder dabei. Ein paar Bilder und Eindrücke einer wunderschönen Altstadt habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Lost Places: Waldhotel

Dieser Ort zeigt ein verlassenes Waldhotel irgendwo im Harz. Die Geschichte der Gemäuer begann bereits im Jahre 1853. Ein massiver Bau wurde errichtet und und eine Holzwarenfabrik entstand.  Nach einem Brand spezialisierte man sich auf Pakettfußböden und Tischplatten. Jedoch brach in einer Dezembernacht des Jahres 1878 plötzlich erneut ein Feuer aus und das Schicksal der Holz-Fabrik war besigelt. Durch den massiven Bau der Grundmauern konnte das Gebäude bald wieder in Betrieb genommen werden. Diesmal entschied man sich für weniger feuerfangene Materialien und es wurde Bier gebraut. In den Folgtejahren kamen nach An- und Ausbauten dann noch ein Gasthaus dazu. Die Gastwirtschaft wurde auch in den letzten Betriebsjahren noch geführt, auch wenn die Betrieber immer wieder wechselten.

Bei meinen Recherchen habe ich über die letzten Betriebszeiten keine guten Kundenresonanzen des Gasthofs gefunden. Die Bewertungsportale haben in keiner Hinsicht etwas positives über die Lokalität berichten können. Für mich persönlich war es ein unspektakulärer Ort, definitiv ein Ort mit Geschichte und relativ schön gelegen, aber zum fotografieren war leider nicht mehr viel übrig. Von der ehemaligen Brauerei waren leider keine Spuren mehr vorhanden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album befindet sich auf meiner Homepage: www.smartpbotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Stahlwerk „Heavy Metal“ 2. Teil

Fortsetzung zum Vorgängerbeitrag:

In den 70er und 80er Jahren begann der Niedergang unaufhörlich. Es folgten unzählige Fusionen der einzelnen Unternehmen, bis es schließlich zu Schließungsplänen kam. Es war die Zeit der Stahlkriese.  Mehrheitseigner wurde schließlich der belgische Staat. Er erhielt über 80 Prozent der Anteile und versuchte seine Stahlindustrie zu retten. Der Anpassungsprozess führte zu einem gewaltigen Abbau von Arbeitsplätzen. Wo einst 40.000 Menschen gearbeitet haben ist heute nur noch eine Person als „Brandwache“ tätig (40.000 ist eine gigantische Zahl, aber sie soll tatsächlich stimmen). Den Anfang 2011 kam es gänzlich zur Schließung des gigantischen Stahlwerks in der Wallonie. Der für mich persönlich beeindruckendste Ort, den ich jemals besuchen durfte.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Homepage:

smartphotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Low Budget Hotel

dsc_0312

Den Ort den ich heute vorstellen möchte, zeigt ein mittelklassiges „Low Budget“ Hotel in einem kleinen Örtchen. Der Schimmelbefall lässt sich nicht mehr leugnen. Tolle Motive, wenn man eine entsprechende Maske für die Nase dabei hat. Beim betreten achte man auch auf jeden Schritt, besonders in den oberen Etagen. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Lost Places: Das Bordell

dsc_0207

Ein neues Jahr, eine neue Fotolocation. Der Besuch in so einer Einrichtung war für mich der Erste. Und meine Vorstellungen waren geprägt von verschiedenen Tatort-Filmen.  Über den Laden selbst kann ich gar nicht viel berichten. Aber meine Eindrücke habe ich mitgebracht. Unter einer vergammelten Markise vor dem Haupteingang hing eine verblichene Getränkekarte im Schaukasten. Ein Piccolo kosteste mal 15 Euro. Wie lange hier schon Leerstand ist, kann ich auch nicht sagen. Ich denke die Bilder sprechen für sich. Viel Spaß

Lost Places: Der Abriss meiner Lieblingslocation

Das neue beginnt mit einem Abiss. Meine Lieblingslocation – die Victoria Barracks – ich habe schon öfters darüber berichtet – wird nun abgerissen. Die Stadt plant ein neues Naherholungsgebiet. Als wenn es das nicht schon längs wäre. Zumindest für Fotografen. Habe dieses Kasernengelände schon mehrfach besucht. Für mich gab es imer wieder neues zu entdecken. Auch jetzt. Viel Spass beim anschauen. Wer mag, kann sich gerne die älteren Beiträge (von 2016 , 2017 2017 Kirche) ansehen.

Lost Places: Die alte Schule

2.1

Lost Places: Das Blechwerk Hydraulikarm

1

Lost Places: Charbonnage du Hasard

DSC_8747_ShiftN

Dieses ist nun mein letzter Beitrag meiner Urbex-Tour durch Belgien. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal hier. Diesen Ort hätte ich als Kind des Ruhrgebietes sehr gerne viel eher besucht. Für mich die wohl schönste Zeche der Welt: Charbonnages du Hasard oder wie es auch genannt wird: Cheratte Hasard. Das Gebäude erinnert weniger an eine Zeche, vielmehr sieht es auch wie eine große Burg. Bereits im Jahr 1850 wurde der erste Schacht zur Gewinnung von Steinkohle ausgehoben. Nach einem Unfall 1877 wurde die Anlage wieder geschlossen. Erst 30 Jahre später, wurde bis 1977 Kohle gefördert.
Eigentlich war ich der Ansicht, das der Abrissbagger gegen Ende des letzten Jahres mit dem Abriss begonnen hatte. Aber der Blick aus dem Hotel ließ mich hoffen…. Es wurden alle Zechenteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen, abgerissen. Der noch übrige Rest soll zu einem Businesskomplex umgebaut werden. Wie schon geschrieben, ich hätte eher kommen müssen. Bei meinem Besuch habe ich mir die Innere Erkundung gespart und habe nur ein paar Außenaufnahmen mitgebracht. Viel Spass beim anschauen der Bilder…

 

Lost Places: Maison L´horreur

DSC_8810

Was genau zu diesem Namen geführt hat, kann ich nicht genau sagen. Der kleine Hof lag etwas abgelegen an einer wenig befahrenen Landstrasse. Teile der Einrichtung standen noch an der Stelle, wo der Besitzer sie einmal hingestellt hatte. In einem Raum trat man vom Erdgeschoss direkt eine Etage tiefer in den Keller. Ich bin immer noch fasziniert von der belgischen Bauweise. Ein paar meiner Eindrücke habe ich fest gehalten. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Das weiße Haus

DSC_8769

Bei meiner Autofahrt durch die Wallonie bin ich durch Zufall auf dieses kleine Häuschen gestoßen. Es liegt ziemlich abgelegen an einer wenig befahren Straße im Wald. Wie lange es schon verlassen ist, konnte ich nicht herausfinden, wohl aber, das es schon deutlich bessere Tage hatte. Im www wird häufig vom „Weißen Haus“ gesprochen. Insgesamt ein mehr oder weniger natürlicher Verfall und ein paar Motive habe ich mitgenommen. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Mansion Percèe

DSC_8830

Über dieses Gebäude geistern in den Weiten des www sehr skurille Namen wie zum Beispiel Draculas Mansion oder BeeEmmWee-Villa. Ich habe mich für den Namen Mansion Perceè entschieden. Denn Durchbruch gab es bereits, einen BMW leider nicht mehr, der wurde schon geklaut. Das Grunstück ist verwachsen und zugewuchert. Überall Dornen und Laub. Gar nicht auszudenken wie sich hier ein Besuch im Wonnemonat Mai dargestellt hätte. Von Außen konnte man erahnen wie schön es hier einmal gewesen sein muss. Heute war es eher erschreckend zu sehen, wie Teile des Bodens aus dem 2. Obergeschosses im Erdgeschoss lagen. Im Keller haben wir einen kleinen Schatz entdeckt. Ein Sammlung diverser alkoholischer Getränke. Unweit des Haupthauses haben wir dann eine Garage entdeckt. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Domain

DSC_8706_ShiftN

Über die Geschichte dieses Ortes habe ich überhaupt keine Informationen. Was bekannt ist, ist die Nachnutzung einer Übernachtungsmöglichkeit für Reisende. Wobei es nur schwer vorstellbar ist, wie hier Reisende untergebracht worden sind. So waren doch kaum noch Zimmer vorhanden. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Mansion Domian

Lost Places: Mansion Domian

Lost Places: Mansion Domian

Lost Places: Mansion Domian

Lost Places: Mansion Domian

Ich bin jetzt übrigens auch bei Instagram. Wer mag kann ja mal reinschauen.

smartphoto78_nametag

Lost Places: Sanatorium du Basil

IMG_1534

Auch dieses Sanatorium diente zur Eindämmung und Heilung der Lungentuberkulose oder wie es umgangssprachlich genannt wurde, der Schwindsucht. Die größte und längste geschichtliche Tuberkulosewelle begann im 17. Jahrhundert und erreichte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Um 1880 wurde jeder zweite Todesfall der 15-40 jährigen der Tuberkulose zugeschrieben. Zur Genesung diente die Luftkur in den dafür extra geschaffenen Tuberkulose-Sanatorien. Hier mussten Patienten mehrere Stunden täglich an der Luft liegen. Sie bekamen warmes Essen und mit etwas Glück kam jemand für die Behandlungskosten auf. Viel Erfolg brachten die Luftkuren aber nicht, denn trotz Schonung und frischer Luft verstarben 75 Prozent der Patienten innerhalb von fünf Jahren. Meilensteine bei der Bekämpfung der Krankheit gehen auf Dr. Robert Koch zurück, der das Bakterium beschrieb und die Grundlage zur Behandlung geschaffen hatte. Auch heute erkranken immer noch Menschen daran. Doch durch spezielle Behandlungsformen können sie ein realtiv normales Leben führen. Aus dieser Zeit um 1900 sind immer noch zahlreiche Lungenheilstätten übrig geblieben. In Deutschland dürfte der Name: Beelitz am bekanntesten sein. In der Wallonie steht das leider völlig zerstörte Sanatorium du basil. Ein eindrucksvolles Gebäude eingebettet in einer wunderschönen Landschaft. Enttäuschend war der brutale Vandalismus im Gebäude, der sich vor mir völlig unverständlich aufgetan hat. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

 

Lost Places: Manoir DP

 

DSC_8969

Im Vorfeld zu dieser Location habe ich schon ein paar Aufnahmen gesehen und hatte große Erwartungen. Um diesen kleinen Hof zu erreichen, führte unserer Navigationssystem uns über einen unendlichen langen Feldweg. Links und rechts unzählige Apfelbäume. Dann endlich erreichten wir unser Ziel. Eine winzige Ortschaft. Dort wo jeder jeden kennt. Unmöglich nicht aufzufallen. Und so habe ich mein Auto an einer Querstrasse vor der Ortschaft unter einem Baum geparkt. Der Weg zum Hof führte über eine Pferdekoppel und durch riesige Dornenbüsche. Hier muss schon seit Jahren niemand mehr hergegangen sein. Es gab keinen Trampelpfad, nur Dornen. Vor dem Hof standen drei verrottete Autos verteilt, ein älterer Volvo und ein etwas neueres Model, dazu noch ein Peugeot???. Im Gebäude selbst habe ich den typischen belgischen Einrichtungsstil wieder gefunden und ein paar Fotos mitgenommen. Wünsche Euch viel Spaß beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Charbonnage du Renard

DSC_8602

Hatte im Vorfeld über diesen Ort so viele Bilder gesehen und eines stand fest: Da musste hin, Kathrin! Also habe ich das Netzwerk netzwerken lassen und hatte ein paar Infos um den Ort zu erorbern. Zur Geschichte: In einer kleinen ehemaligien Kohlenmine die Ende der 60er Jahre geschlossen wurde hat jemand Oldtimer und deren Ersatzteile gesammelt – was genau diese Hallen einmal genau waren, konnte ich leider nicht herausfinden. Auch wenn dieser Ort schon ziemlich verwüstet war, so habe ich diverse Motive entdeckt und bin bei der Nachbetrachtung immer noch entsetzt und fasziniert zugleich, wie man so tolle Fahrzeuge derart vergammeln lassen kann. Wer die Lost Places Fotografie genauso gerne mag wie ich, wird begeistert sein, von dem was man hier vorfindet. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

DSC_8556

DSC_8609

DSC_8646

DSC_8558

DSC_8578

DSC_8625

DSC_8582

DSC_8599

DSC_8648_ShiftN

DSC_8660

Lost Places: Chateau Pink Panther

DSC_8924_ShiftN

In einer Straße hinter meterhohen Hecken liegen die schönsten Anwesen die ich jemals auf einem Fleck gesehen habe. Auch dieses Objekt, welches nach meinen Informationen den Namen Chateau PINK Panther trägt, war Teil davon. Die Gegend in der das Grundstück liegt, gehört wohl zu einer bevorzugten Wohnlage. Verwunderlich das so ein Anwesen sich selbst und einem zerstörungswütigen Feuerteufel überlassen worden ist. Erstaunlich, sogar im Garten steht noch der Mercedes des Eigentümers. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Chateau Pink Panther

Lost Places: Preventorium Dolhain

Den ersten Ort, den ich in unserem Nachbarland Belgien besucht habe, war das Preventorium in Dolhain. Der Ort ist kein Geheimnis, zu bekannt ist das wohl beliebteste Feuerwehrauto der gesamten Urbex-Szene. Es lag auf meinem Weg durch die Wallonie und so habe ich es natürlich auch mitgenommen. Leider ist die ehemalige Lungenheilanstalt aus dem letzten Jahrhundert keine Unbekannte. So geistern seit Jahren Schauergeschichten um diesen Ort. Der einzige Schauer, der mir bei meinem Besuch über den Rücken lief, waren die letzten Nachnutzer – ein Paintballclub. Respektlos wurden bunte Farbbälle und unzählige Tags in dem über 100 Jahre alte Gebäude verteilt. Aber auch die, hatten mit dem Gebäude kein Glück und so verfällt dieser Ort mehr und mehr. Ein paar Bilder habe ich Euch trotzdem mitgebracht. Viel Spaß beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

DSC_8533

Lost Places: Preventorium Dolhain

Lost Places: Preventorium Dolhain

KurzURBEXlaub in der Wallonie

Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack auf meinen Kurzurlaub in der Wallonie. Schon lange im Kopf und es brauchte dazu einige Vorbereitung. Neben dem Ausleben meiner Foto Leidenschaft durfte ich nette Menschen kennenlernen. Ich gebe zu, es war kein typischer Urlaub mit dem Ziel bestimmte Bauwerkte, Museen oder Sightseeingpunkte zu besuchen. Natürlich hatte ich ein paar Punkte auf der Landkarte die ich besuchen wollte. Hey, ihr kennt mich. Hauptsächlich dort, wo das Leben der Menschen Geschichte ist ;-). Einiges hat funktioniert, manches nicht. In den nächsten Beiträgen nehme ich Euch mit. Und hier ein kleiner Vorgeschmack auf einen schönen Landstrich in Europa.

Lost Places: Die Kohlenwäsche – oder der 100. Beitrag

DSC_8293

100

Liebe Leser meines Blogs, heute möchte ich Euch den 100. Beitrag in der Kategorie: LOST PLACES präsentieren. Hierfür habe ich mir ein echtes Sahnestückchen rausgesucht. Ein absoluter Fototraum; Wunderschöne Perspektiven und es war ein unglaublich spannendes Abenteuer diese Anlage zu erkunden. Eine verlassene Zeche mitten im Herzen des Ruhrgebietes, genau genommen eine „Kohlenwäsche“ mit Kilometerlagen Förderbändern inmitten eines riesigen Stahlgerüstes umrandet von rotem Backstein.

6

Die Geschichte der Anlage geht bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Der preußische Staat erwarb mehrere Grubenfeldbesitze u.a. dieses hier. Um 1910 wurde mit dem Abteufen von Steinkohle begonnen. Die Schachtanlage entwickelte sich wirtschaftlich sehr vielversprechend. Bereits Anfang der 1920er Jahre wurde die Grenze von 1 Mio. Tonnen jährlicher Förderung überschritten. In den folgenden Jahren wurde die Anlage erweitert und immer wieder vergrößert. Sogar eine eigene Kokerei mit 160 Öfen wurde in Betrieb genommen. Mit den Jahren des Kohle Abbaus sind weitere Förderschächte aus der umliegenden Umgebung an das unterirdische Stollensystem angeschlossen worden. Die Kriegsgeschehnisse ließen die Arbeiten Anfang der 40er Jahre zum Erliegen kommen. Mitte der 50er Jahre wurde mit dem Bau eines Zentralförderschachtes begonnen. Dieser wurde mit vollautomatischen Gestellförderungen ausgestattet. Anfang der 60er Jahre wurde ein moderner Betonfördertum errichtet. Zeitweise lag die Jahresförderung bei 3 Mio. Tonnen. In den 80er Jahren konnte der Betrieb durch die Verfüllung der umliegenden Schachtanlagen Aufrecht erhalten werden. Wo Anfang der 80er Jahre noch gut 150.000 Bergleute im Ruhrgebiet tätig waren, läutete sich das Ende einer Ära ein. Diese Zeche brachte am 19. Dezember 2008 die letzte Lore zutage.

DSC_8501

Die Anlage ist bis heute so gut wie unversehrt erhalten geblieben. Die sogenannten „Kabelratten“ haben sich weite Teile der Kupferleitungen zu Eigen gemacht. Was einige Polizeieinsätze zu Folge hatte. Für mich ein würdiger 100. Beitrag. Die Zeit schien bei meinem Besuch still zu stehen. Es verging Stunde um Stunde und erst beim Eintreten der Dunkelheit wurde ich vom Bann der der Anlage freigelassen und habe meine Heimreise mit unzähligen Fotos im Gepäck angetreten. Übrig geblieben sind 100 – passend für diesen Beitrag. Das komplette Album wie immer Flickr. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

 

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche

Lost Places: Die Kohlenwäsche