Lost Places: Übungsbergwerk

Die bilder dieses Ortes zeigen einen Teil eines alten Übungsbergwerks im Ruhrgebiet. Hier wurden einst viele Bergmänner für die schwere Arbeit unter Tage ausgebildet. Seit ein paar Jahren werden keine Bergleute mehr ausgebildet und der Ort verfällt. Auf dem Gelände befinden sich auch noch weitere Interessante Gebäude, die es noch weiter zu erkunden gilt. Bei meinem Besuch war es leider nicht möglich. Aber vielleicht habe ich irgendwann mal wieder eine Gelegenheit. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Villa „Burn Out“

Die Reise zu diesem verlassenen Ort war leider etwas zu spät. Diese Villa gehörte einst einer sehr zwielichtigen Gestalt. Es müssen seinerzeit einige fragwürde Geschäfte in diesem Anwesen abgewickelt worden sein. Zu dem Brand, der leider für die völlige Zerstörung dieser wunderschönen Flachdachvilla sorgte, liegt einige Monate zurück. Mein Besuch wurde durch das erscheinen eines Landstreichers unterbrochen. Dieser hatte es sich in einem der Zimmer gemütlich gemacht und wollte nicht, dass „sein“ Anwesen fotografiert wird. Ein paar Bilder habe ich dennoch mitgenommen., welche ich Euch gerne zeigen möchte.

Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Ferienheim F.H. im Harz

Das verlassene Ferienheim F.H. Im südlichen Harz habe ich  im Spätsommer 2021 besucht. Das Erholungsheim war der erste Neubau in der Geschichte des Tourismus in der DDR. Es entstand in den frühen 50er Jahren. Die Gestaltung lehnte sich dabei an die des olympischen Dorfes in Berlin von 1936. Der Eingangsbereich ragt halbrund geschwungen aus der Flucht des Gebäudes. Im Jahr 1959 wurde das Ferienheim auf einer DDR Briefmarke abgebildet. Vom damligen Glanz ist nur noch ein nackter Betonbau übriggeblieben der auf die komplette Übernahme der Natur wartet. Wunderschön war der Ausblick aus der obersten Etage. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album und noch viel mehr auf meiner Homepage: www.smartphoto78.de

Lost Places: Waldhotel

Heute möchte ich Euch Bilder eines verlassenen Hotels aus der Mitte Deutschlands zeigen. Die Adresse hatte ich schon etwas länger, habe es aber erst in diesem Sommer (2021) geschafft diesen geheimnisvollen Ort zu besuchen. Das Hotel liegt am Rande einer kleinen Ortschaft am Waldsrand. Die Türen waren weit geöffnet und der Verfall inclusive Vandalismus nicht zu leugnen. Der sprichwörtliche „Zahn der Zeit“ nagte gefühlt seit über 20 Jahren. Die Einrichtung erinnerte mich irgendwie an alte Filme aus den späten 60ger oder frühen 70ger Jahren. An manchen Stellen wuchs eine Mooslandschaft an anderen Stellen sah es fast bezugsfertig aus. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Kraftwerks-Siedlung

Diese Bilderreihe zeigt die Überreste eines Steinkohlekraftwerkes und die dazugehörige Siedlung im Ruhrgebiet. Das Kraftwerk wurde von 1938 bis 1941 zur Versorgung eines in der Nähe liegenden Aluminiumwerkes erreichtet. Ende der 1960er Jahre wurde der 250 Meter hohe Kamin fertiggestellt und war zu diesem Zeitpunkt der höchste Schornstein Europas. Die Abrissarbeiten begannen im Sommer 2020 und dauern auch heute noch an. Auf das Kraftswerksgelände konnte ich leider nicht, so konnte ich nur Aufnahmen vom Zaun machen. Aber dafür war es möglich die dazugehörige Siedlung besuchen.  So verlassenene „Geisterstädte“ sind immer etwas ganz besonderes.Wenn die Wände der Häuser doch nur erzählen könnnten. Sie würden uns bestimmt noch weitere spannede Geschichten erzählen.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Jugendstil-Villa

Dieses wunderschöne Gebäude entdecken wir eher zufällig. Völlig zugewuchert inmitten eines verwilderten Gartens steht sie da. Über das Alter kann nur spekuliert werden, so ist doch nirgends eine Jahreszahl zu finden. Zuletzt wurde sie als Pension für Urlauber des Harzes genutzt. Auch über die Gründe der Schließung kann nur spekuliert werden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Das Stadtkrankenhaus

Die Reise zu diesem Ort war eigentlich nur als Haltepunkt eines Wochentrips gedacht. Ein verlassenes Krankenhaus ist für mich, wo ich selbst im Krankenhaus arbeite, immer etwas ganz besonderes. Einerseits fasziniert vom hinterlassenen Inventar, andererseits erschrocken über die maroden Zustände in einem der reichsten Länder der Welt. Diese Stadtklinik behandelte im Jahr 2004 noch fast 5.000 Patienten in den Fachabteilungen Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, Hals-, Nasen-, Ohrenkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Der Kliniketrieb wurde im Jahr 2009 eingestellt. Einzig wurde noch eine kleine Dialysestation betrieben. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen.

Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Rundkohlenmischhalle

Dieser verlassene Ort zeigt ein letztes Überbleibsel einer riesigen Zechenanlage im Ruhrgebiet. In der Rundkohlenmischhalle wurden die zutage getragenden Kohlesorten (Flammkohle, Gasblammkohle, Gaskohle und Fettkohle) vermischt. Man wollte damit eine immer gleiche Qualität erzielen. Selten bei dieser Anlage war der Runde Bau. Beindruckend war die Größe. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen.

Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Homepage: http://www.smartphoto78.de

Lost Places: Das alte Herrenhaus

Lieber Leser meines Blogs, in letzter Zeit war nicht sehr viel los hier auf dem Block. War viel unterwegs und habe ordentlich Fotos geschossen. Aus einer dieser Reisen stammt auch das heutige Album: Das alte Herrenhaus entstand aus einer Wasserburg, die einst der Stammsitz einer Ritterschaft gewesen ist. Erstmals erwähnt wurde der Sitz 1267. In der Mittelalterzeit gehörte die Ortschaft zur Hanse und hier blühte der Handel. In der Blütezeit gehörte das Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert zu einem mächtigen Gutshof. Vom Glanz vergangner Zeiten ist schon lange nichts mehr zu sehen. Der Verfall und der unaufhörliche Kampf gegen den Einmasch der Natur setzen dem Haus arg zu. Bei meinem Besuch gab es ein offenes Fenster und es war sogar noch etwas der einstigen Einrichtung vorhanden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Das komplette Album befindet sich auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Die kleine Klinik am Rande der Stadt

Mein Besuch dieses Ortes war im Sommer 2020. Corona hatte eine kleine Pause und so machten wir uns auf, eine kleine Urbex-Tour gemeinsam zu erleben.. Die kleine Klinik am Rande der Stadt ist noch gar nicht so lange ein verlassener Ort. Vor gerade mal 3 Jahren wurde die Pforte verschlossen.

Die offizielle Eröffnung dieses Krankenhauses war im April 1906, obwohl die Behandlung der Kranken schon im Januar begonnen hatte. Rund 150 Betten wurden betrieben. Die Stadt hatte seinerzeit sehr viele Meningitis Fälle zu beklagen und benötigte Behandlungsmöglichkeiten. Im Jahr 2009 hatte die Kinik 4 Fachabteilungen mit insgesamt 262 Betten. Im Jahr 2013 waren nur noch 125 Betten übrig und es übernahm ein privater Klinikträger die Leitung der Einrichtung. Im Rahmen der Sanierung wurde die Klinik geschlossen und die beheimateten Fachabteilungen wurden an umliegende Einrichtungen übergeben.

Bei meinem Besuch habe ich ein paar Bilder mitgebracht. Insgesamt war dieser Ort jedoch schon sehr zerstört und von der eigentlichen Einrichtung war nicht mehr viel übrig. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder

Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Hof mit Zollturm

Der Hof mit Zollturm

Bei einer meiner Radtouren im Spätsommer bin ich zufällig auf diesen verlassenen Hof gestoßen. Ein paar Wochen später habe diesen verwunschenen Ort dann mit meiner Kamera besucht und war sehr überrascht. Kaum Vandalismus und fast nur natürlicher Verfall. Ein echter Lost Place.

Im Nachgang habe ich dann herausgefunden, das dieser Ort eine fast 700 jähige Geschichte hat. Auf dem Gelände befindet sich ein alter dreigeschossiger Zollturm aus Bruchstein. Die ersten Aufzeichnungen gehen in das Jahr 1397 zurück. Leider waren die oberen Etagen nicht mehr begehbar. Dafür aber das Haupthaus. Hier steht auf einem Kaminsturz das Jahr 1709. Teilweise war in dem Gebäude sogar noch Einrichtung vorhanden und das, obwohl das Haus schon seit 25 Jahren in einem Dornröschenschlaf schlummert. Ein Gebäude konnte ich leider nicht betreten. Hier waren die Eingänge mit Brettern verschlossen, aber ich konnte einen Blick durch ein Fenster werfen und konnte ein Boot entdecken.

Für mich war es ein Highlight im Jahr 2020.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places- Silo

In direkter Nachbarschaft zum Hafenbecken liegt dieser historische verlassene Ort. Der U-förmige Bau bestehend aus dem ehemaligen Mühlengebäude der Rogen- und Gerstenmühle und einem turmartigen Speichergebäude aus den Jahren 1911-1916. Das Gelände stand immer noch auf meiner Liste der Orte, welche ich bisher nur teilweise erkunden konnte. Doch an diesem Tag im August waren sämtliche Türen geöffnet und mir boten sich wieder zahlreiche neue Motive. Beeindruckend waren die Mühlen und vor allem die Treppenhäuser mit einer Ein-Personen-Paternoster. Etwas derartiges habe ich zuvor noch nicht gesehen. Für mich als Mensch mit Höhenangst war die Erkundung der oberen Etagen eine echte Herausforderung. Zuerst Steintreppen, dann folgten Holztreppen, zwischendurch Stahltreppen und zu guter Letzt ging es über eine wackelige Holzkonstruktion in das Turmzimmer. Aber belohnt wurde ich mit einem unglaublich tollen Ausblick. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: http://www.smartphotos-verfallene-orte.de/Industrie-und-Arbeit/Verfallene-Industrieanlagen/Getreidesilo/index.php/

Das Dachgeschoss
Lüfter
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Lost Places – Silo

Lost Places: Stahlhütte

1817 wurde das Montanunternehmen von einem Brüderpaar gegründet und sollte eines der größten Stahlkonzerne werden. Ausgehend von den beträchtlichen Steinkohlevorkommen, deren Lager sich in Ost-West-Richtung beinahe durch ganz Belgien erstreckte, bauten die Brüder gemeinsam die größte Eisengießerei und Maschinenfabrik Europas auf, die den Grundstein für die Entwicklung eines weitverzweigten Unternehmens bildete.
Zwischen den Jahren 1998/1999 wurde die Produktion eingestellt.
Für mich war es der zweite Besuch und trotzdem gab es neue Motive zu entdecken. U.a. haben wir ein Pumpwerk entdeckt, welches von der Größe auch eine Veranstaltungshalle hätte sein können. Absoluter wahnsinn, so riesig wie der gesamte Komplex ist. Für mich war es sicherlich nicht der letzte Buch. Der komplette Beitrag befindet sich auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Übrigens möchte ich an dieser Stelle auf einen tollen Blogger-Kollegen aufmerksam machen: Mannis-Fotosbude– auch er besucht hin und wieder verlassene Orte.

Viel Spaß

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Schlacketransportbahn

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Pumpwerk

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Hochofen

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Handyschnappschuss vom Ofen

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Schaltzentrale

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Wasserpumepen

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Feuerlöscher

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Kohlewaggon

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Stahlwerk

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Stahlwerk

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Schlackewaggon, oder Elefant?

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Turbinenhalle

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Brandschaden? Schaltzentrale

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Am Hochofen

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Kette

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Lost Places: Eisenwerk

Vor über 100 Jahren im Jahre 1910 wurde von einem Ingenier und einem Kaufmann eine Gießerei gegründet. Sie erkannten seinerzeit die Marktlücke und der Wille, etwas Neues zu schaffen und trotz widriger Umstände durchzuhalten. Das Werk überstand zwei Weltkriege und mehrere Wirtschaftskrisen. Im Laufe der Jahre spezialisierte man sich auf Stahl- und Edelstahlformguss und hatte sich zuletzt nicht mehr mit Massenprodukten, sondern mit individuell gegossenen Stücken am Markt etabliert. So wurden Teile für Kraftwerke, in der Petro-Chemie, in Schiffen oder in der Erdölförderung gebaut. Seit den später 2010er Jahren gibt es auf dem weltweiten Gießerei-Markt Überkapazitäten, besonders aus Fernost und den Ex-Sowjet-Republiken werden zu Dumpingpreisen hoch komplexe Bauteile angeboten und unser Tradionsbetrieb hat das nachsehen. Insolvenz wurde im Jahr 2016 angemeldet. Im Oktober 2018 wurde der Betrieb eingestellt und das Inventar an meistbietende verkauft.

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Bei meinem Besuch lief sogar noch der Strom und man hatte das Gefühl das jeden Moment mit der Produktion begonnen wird. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.de:

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Lost Places: Dorfkrankenhaus

Hier gab es schon etwas länger keine Beiträge mehr. Leider hatte ich im privaten Umfeld mit einigen Hürden zu kämpfen. Aber ich habe es auch geschafft einige Verlassene Orte zu besuchen und habe Futter für diesen Blog gesammelt. Ich wünsche all meinen Blog-Besuchern einen guten Start in das neue Jahrzehnt und vor allem Gesundheit. Denn das ist und bleibt das wichtigste Gut was wir alle haben.

Viel Spaß beim Anschauen:

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Diese Bilderserie zeigt ein verlassenenes Krankenhaus irgendwo in unserem Land. Das Gebäude wurde Mitte der 1960er Jahre gebaut. Während der 60er Jahre schenkte man dem Umweltgedanken wenig Beachtung und so wurde Baumatrial verwendet, welche heute als Gefahrgut gilt.. Asbest, polychlorierte Biphenyle, künstliche Mineralfasern, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe – die Liste der Schadstoffe liest sich wie ein Auszug aus dem Wörterbuch der Chemie.  Geschlossen wurde das Krankenhaus im Jahre 2010 und seither warten die Schadstoffe auf eine sachgerechte Entsorgung. Neben Rötgengeräten war nicht mehr viel der Einrichtung vorhanden. Ein paar Bilde habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Der komplette Beitrag wie immer auf meiner Seite:www.smartphotos-verfallene-orte.de

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Lost Places: Seifenfabrik

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Der heutige Beitrag zeigt die Überreste einer ehemaligen Seifenfabrik. Die Firmengründung geht in das Jahr 1869 zurück. Anfangs wurde nur Schmierseife hergestellt. Im Jahr der Jahrhundertwende wurden die drei größen Siederkessel Deutschlands betrieben und weitere Waren hergestellt. Das Werk verfügte sogar über einen Eisenbahnanschluss und erlaubte das Beladen von 12 Güterwagen gleichzeitig. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Firmengelände auf eine Größe von 10.000 m2 und beschäftige rund 350 Mitarbeiter.

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100 Jahre nach der Firmengründung erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 86 Millionen Mark und hatte sich Mittlerweile verdoppelt. Nur ein Jahr später kam es zu einem Großbrand – das ist auch heute noch zu erkennen. Danach folgten mehrere Übernahmen durch Investoren und der eigentliche Firmensitz verlagerte seine Produktion auf andere Standorte. Das Werksgelände wurde bis auf ein Forschungslabor aufgegeben und verfällt seit gut 10 Jahren. Die Stadt plant einen Abriss der Hallen.

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Was mir bei meinem Besuch ungewöhnlich vorkam: Es lag nach all den Jahren noch immer ein blumiger Seifengeruch in der Luft. Leider waren keine Maschinen mehr auf dem Gelände. Aber ich finde, das dieser Ort dennoch sehr fotogen ist. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

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