Mit ‘Krankenhaus’ getaggte Beiträge

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Auch dieses Sanatorium diente zur Eindämmung und Heilung der Lungentuberkulose oder wie es umgangssprachlich genannt wurde, der Schwindsucht. Die größte und längste geschichtliche Tuberkulosewelle begann im 17. Jahrhundert und erreichte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Um 1880 wurde jeder zweite Todesfall der 15-40 jährigen der Tuberkulose zugeschrieben. Zur Genesung diente die Luftkur in den dafür extra geschaffenen Tuberkulose-Sanatorien. Hier mussten Patienten mehrere Stunden täglich an der Luft liegen. Sie bekamen warmes Essen und mit etwas Glück kam jemand für die Behandlungskosten auf. Viel Erfolg brachten die Luftkuren aber nicht, denn trotz Schonung und frischer Luft verstarben 75 Prozent der Patienten innerhalb von fünf Jahren. Meilensteine bei der Bekämpfung der Krankheit gehen auf Dr. Robert Koch zurück, der das Bakterium beschrieb und die Grundlage zur Behandlung geschaffen hatte. Auch heute erkranken immer noch Menschen daran. Doch durch spezielle Behandlungsformen können sie ein realtiv normales Leben führen. Aus dieser Zeit um 1900 sind immer noch zahlreiche Lungenheilstätten übrig geblieben. In Deutschland dürfte der Name: Beelitz am bekanntesten sein. In der Wallonie steht das leider völlig zerstörte Sanatorium du basil. Ein eindrucksvolles Gebäude eingebettet in einer wunderschönen Landschaft. Enttäuschend war der brutale Vandalismus im Gebäude, der sich vor mir völlig unverständlich aufgetan hat. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

 

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Den verlassenen Ort, den ich Euch heute vorstellen möchte, zeigt ein ehemaliges Kloster der Missionare vom Heiligen Herzen Jesu. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. In den ersten Jahrzehnten wurden studierende Philosophen und Theologen aufgenommen. In der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg diente das Hauptgebäude als Lazarett und Heil- und Pflegestätte für lungenkranke Soldaten. Erst in den Jahren danach wurde die Lehrtätigkeit wieder aufgenommen. Bekanntester Dozent dürfte wohl Josef Ratzinger – „UNSER PAPST“ – gewesen sein. Mitte der 70iger Jahre verlegte der Orden seinen Sitz in ein anderes Gebäude. Das ehemalige Kloster wurde Heim für schwererziehbare Kinder. Viel später diente das rote Backsteingebäude einer Klinik für Suchtkranke. Der Betrieb wurde 2009 eingestellt. Letzten Sommer gab es einen Dachstuhlbrand. Man geht womöglich von Brandstiftung aus. Geklärt konnte das bis heute nicht werden. Viel Spaß beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Die Klinik die ich heute vorstellen möchte, befindet sich auf einem Berg. Den Tip habe ich von Steffen erhalten, an der Stelle nochmal Danke. Es war heute ein schöner, aber sehr kalter Wintertag. Wie ich losgefahren bin, zeigte meine Temperaturanzeige -8°C. Brrrrr. Ich hab warme Kleidung an und volle Akkus, leere Speicherkarten und Lust einen verlassenen Ort zu besuchen. Meine Recherchen zeigten, das die besagte Klinik in einem sehr kleinen Dorf liegt. Kaum Parkmöglichkeiten und wenige Nachbarhäuser machen mich als ortsfremden zu einem bunten Hund. Wie gut, das ich gar nicht erst auf dem Berg fahren konnte, denn die Strasse war völlig vereist….

Weg

Also eroberte ich das Gelände zu Fuss. Bin ja gut zurecht und immer noch hoch motiviert.

Den Namen „Die kopflose Psychiatrie“ habe ich mir auf dem Rückweg einfallen lassen, die echte Bezeichnung würde den Ort verraten und obwohl diese Klinik in einem desolaten Zustand war, möchte ich die Location weiterhin schützen. Eigentlich ein blöder Name. Dachte aber an die Puppe die auf dem Kaminsims saß.

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Es war u.a. eine Klinik für psychosomatische Erkrankungen. In einem Fleyer stand: „Um mit Problemen, wie Stress, Depressionen, Phobien, Manien, Neurosen und Sexualstörungen fertig zu werden, soll man einen gewissen Aufwand an Mühe, Zeit, Geld und Entbehrung nicht scheuen“… weiter „Der Aufenthalt in unserer Klinik kann nicht als Kur oder als Erholung angesehen werden. Die Genesung ergibt sich aus intensiver Mitarbeit.“

Ich bin auf diesem Gebiet nicht so bewandert, denke aber das falsch gewirtschaftet wurde. Ich habe aus diversen Schreiben entnommen, das gestellte Rechnungen nicht gezahlt wurden. Die Kalender an den Wänden trugen das Jahr 2003. Demnach steht diese Klinik seit fast 15 Jahren leer. Auch diese Einrichtung hatte einen besonderen Reiz und bot mir tolle Motive. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

 

Jetzt habe ich es endlich geschafft. Mein erster Besuch einer verlassenen Klinik.

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Gebaut um 1900 und ursprünglich als Lungenheilstätte betrieben wurde dieses wunderschöne Gebäude mehrfach umgebaut und beherbegte später auch mehrere Fachrichtungen. Zuletzt wurde das Klinikum pneumologisch und psychosomatisch betrieben. 2011 wurde die Einrichtung dann entgültig geschlossen und die Fachkliniken auf andere Einrichtungen im Ort verlegt. Mein heutiger Besuch war leider 2 Jahre zuspät, denn der Vandalismus hat deutliche Spuren hinterlassen. Aber ich finde, das ich ganz nette Fotomotive gefunden habe. Sorry, das es so viele geworden sind.