Mit ‘Lost Places’ getaggte Beiträge

Den verlassenen Ort, den ich Euch heute vorstellen möchte, zeigt ein ehemaliges Kloster der Missionare vom Heiligen Herzen Jesu. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. In den ersten Jahrzehnten wurden studierende Philosophen und Theologen aufgenommen. In der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg diente das Hauptgebäude als Lazarett und Heil- und Pflegestätte für lungenkranke Soldaten. Erst in den Jahren danach wurde die Lehrtätigkeit wieder aufgenommen. Bekanntester Dozent dürfte wohl Josef Ratzinger – „UNSER PAPST“ – gewesen sein. Mitte der 70iger Jahre verlegte der Orden seinen Sitz in ein anderes Gebäude. Das ehemalige Kloster wurde Heim für schwererziehbare Kinder. Viel später diente das rote Backsteingebäude einer Klinik für Suchtkranke. Der Betrieb wurde 2009 eingestellt. Letzten Sommer gab es einen Dachstuhlbrand. Man geht womöglich von Brandstiftung aus. Geklärt konnte das bis heute nicht werden. Viel Spaß beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

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Die Scheune zum Bauernhof des vorherigen Beitrages möchte ich Euch heute in einem Extra-Beitrag präsentieren. Ein so geheimnisvoller Ort mit unzähligen Entdeckungen. Wenn man nach dem Wort SCHEUNE sucht findet man diverse Erklärungen. Diese hier gefällt mir: Entsprechend der baulichen Ausführung sowie der geographischen Anordnung lassen sich drei Grundtypen unterscheiden. 1. Als Trakt werden Scheunen klassifiziert, welche baulich in das Haus integriert sind. 2. Baulich vom Wohngebäude (dem Bauernhaus) abgesetzte Scheunen werden in Deutschland baurechtlich als sogenannte Wirtschaftsgebäude, in der Schweiz als Ökonomiegebäude bezeichnet. 3. freistehende Kleingebäude auf landwirtschaftlich genutzten Ländereien werden je nach tatsächlicher Nutzung am Ort Feldscheune (im Ackerland) oder Heustadel, Heuschober (auf Mähwiesen) bezeichnet. Diese Gebäude sind jedoch eine völlig eigenständige Bauform und nicht mit der Scheune auf einer Hofstelle zu vergleichen. Diese Scheue war demnach ein Wirtschaftsgebäude. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

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Dieser verlassene Ort den ich Euch heute vorstellen möchte, zeigt einen kleinen Gutshof. Große Teile der Gebäude wurden wahrscheinlich schon einige Jahre nicht mehr betreten, andere Teile – wie eine große Scheune der ich einen eigenen Beitrag widme, wurden als Lagerstätte genutzt. Die ersten Schritte die ich in diesem Anwesen gemacht habe, ließen vermuten, dass dieser Ort nur mit besonderer Vorsicht besucht werden durfte. Bei jedem Schritt gab der Boden nach und es knarrte. Die Neugier schaltete den Verstand aus und so eroberte ich diesen Hof. Besonders beeindruckend waren die oberen Etagen. Teilweise waren hier noch die alten Einrichtungen vorhanden. Es wirkte wie gerade erst verlassen. Unheimlich war ein Waschraum, in der Ecke wo das Waschbecken stehen sollte, befand sich ein Loch im Boden – der beim versehentlichen Betreten wahrscheinlich zu mehr als nur Kopfschmerzen geführt hätte. Viel Spass beim anschauen meiner Bilder – sorry das es so viele geworden sind. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Lost Places Der Bauernhof

Dieser verlassene Ort war auf seine Art etwas besonders. Hier hat bestimmt Fred Feuerstein gewohnt. So liebevoll wie hier der Innenausbau gestaltet worden ist muss der Erbauer jedenfalls ein toller Handwerker gewesen sein. Bestimmt auch ein großer Musikliebhaber, denn überall waren Musikboxen in den Wänden verbaut. Fertiggestellt wurde der Bau allerdings nicht, was die Frage aufwirft warum? Wenn es gesundheitliche Gründe hatte, dann wünsche ich dem Schöpfer baldige Genesung. Vielen Dank das ich hier mal reinschnuppern durfte. Für mich konnte ich hier besonders mit dem Fish-Eye üben. Das Resultat könnt ihr hier sehen. Viel Spaß. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Lost Places Villa Flintstone

Dieses erst kürzlich verlassene Hotel mit Restaurant hat einen ganz besonderen Charme. Es liegt in einer größeren Stadt in NRW und dazu sehr zentral gelegen zwischen etlichen Villen aus der Gründerzeit. Die unzähligen Briefe die ich dort gefunden habe, ließen auf eine fehlerhafte Kalkulation schließen und mir stellt sich die Frage: Ist ein Hotelier ein schlechter Gastronom und ein Gastronom ist ein schlechter Hotelier? So ganz funktioniert das anscheinend nicht. Die außergewöhnliche Lage bietet potential und ich hoffe doch sehr das dieses Objekt nicht allzu lange LOST ist. Viel Spass beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

Lost Places Hotel Restaurant "ZUM ROSTIGEN WOK"

 

Heute möchte ich auch endlich mal ein paar Fragen beantworten, die mir immer wieder zur Erkundung von verlassenen Orten gestellt werden. 1. Reinkommen?: „Bei meinen Erkundungen und Reisen gehe ich nur durch offene Türen. Niemals würde ich mir einen Zugang verschaffen der nicht schon offen wäre. Wenn die Tür zu ist, bleibt sie zu und ich fahre weiter. Manche Objekte besuche ich dann eben etwas später erneut. Manchmal habe ich Glück und beim zweiten Besuch gibt es einen Zugang. Manchmal habe ich auch Pech und das Objekt befindet sich in der Restauration oder wird gerade abgerissen.“ 2. Etwas mitnehmen?: „Nö! Auch wenn sich die Gelegenheit bietet. Ich hinterlasse nur Fußspuren und nehme meine Bilder mit, mehr nicht.“ 3. Objekte finden?: Das einzig Wahre ist eine gute Vernetzung mit Gleichgesinnten. Es gibt diverese Internetforen, aber auch die Suche mit google.maps bietet sich an. In der Nähe von Industriegebieten und Bahnhöfen wurde ich häufig fündig. Ganz oft liegt neben einem verlassenen Ort ein Zweiter. Beim fahren mit dem Auto oder der Bahn bin ich auch schon sehr oft über verlassene Objekte gestolpert. Also immer schön die Augen offen halten und der Rest kommt ganz von selbst.

Wünsche Euch einen schönen ersten Mai.

Viel konnte ich leider nicht über die Geschichte der Schönheitsklinik erfahren. Ob die Einrichtung als reine Klinik betrieben worden ist, bleibt zweifelhaft. Überall lagen Hinweise für einen Hotelbetrieb vor. Vielleicht wurde es auch kurzzeitig als Hotel betrieben? Gruselige Vorstellung das in diesem Schimmelloch einmal Eingriffe am menschlichen Körper durchgeführt worden sind. Viel Spaß beim anschauen – es sind auch wieder ein paar Fish-Eye Bilder dabei. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Heute führte mich die Fototour in ein Stahlwerk. Was ich vorher nicht abschätzen konnte: Es war riesig. Konnte ja schon einige größere Orte besuchen, aber diese Location war die bisher größte. Wunderschöne Werkshallen, tolles Wetter und traumhafte Lichtverhältnisse. Außerdem konnte ich mit einem 8mm Fisch-Eye spielen. Wir waren 5 Stunden vor Ort und haben nur einen Teil erkunden können. Sicher ist, das hier ein 2. Besuch ansteht. Es wurden bis zu 250.000 Tonnen Stahl verarbeitet werden. Aufgrund von tiefroten Zahlen wurde kurz vor Weihnachen, nach 113 Jahren die Schließung des Werkes beschlossen. Rund 350 Arbeiter wurden zu Einzelgesprächen in die Personalabteilung gerufen. Viel Spass beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Lost Places: Das Walzwerk

Die Bilder zeigen eine relativ bekannte Industriellen – Villa in einer größeren Stadt in NRW. Der einstige Prachtbau, der durch seine luxuriöse Ausstattung in den 1960er Jahren Aufsehen im ganzen Land erregte. Neben einem Innen- und Außenpool wurde sogar ein Atombunker in den Keller gebaut. Die Heizungsanlage hätte sogar ein kleines Krankenhaus mit Wärme und Energie versorgen können. Auch ein Aufzug fuhr vom Keller in die obere Etage. Rund 1,5 Millionen Mark wurden seinerzeit in dieses Gebäude investiert. Seit Ende der 90er Jahre steht das Gebäude leer und verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Die verlassene Glashütte war eine der Größten auf der ganzen Erde und wurde 1864 gegründet. 2005 wurde die Hütte geschlossen. In Glanzzeiten wurden 8000 Menschen beschäftigt. Der namhafteste Kunde war wohl Coca Cola.
Mittlerweile finden auf dem riesigen Gelände Bauarbeiten statt. Bei diesen Arbeiten wurde ein Luftschutzbunker entdeckt, der sogar einige Schätze beherbergte, u.a. Glaswaren und ein Produktarchiv aus der Nachkriegszeit.  Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album befindet sich bei Flickr.

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Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Der Schatz wurde ja bereits geborgen, aber in den Weiten des www habe ich ein Bild aus einer Tageszeitung gefunden:

Unbenannt

Hier ein Bild aus den ersten Produktionsjahren:

Alte Hütte

 

Hier wird schon lange keine Milch mehr verarbeitet. Selbst die Nachnutzung konnte nicht gehalten werden. Das Gelände verfällt und der Vandalismus ist überall zu sehen. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht, mit meiner neuen Kamera. Eine Nikon D7200. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Alte Molkerei

 

 

Lost Places: Alte Molkerei

 

 

 

Lost Places: Alte Molkerei

 

Lost Places: Alte Molkerei

Lost Places: Alte Molkerei

Heute habe ich einen ganz aussergewöhnlichen Ort. Eine verlassene Kirche welche um 1900 im neogotischen Stil erbaut worden ist. Seit gut 10 Jahren streiten verschiedene Parteien um die Zukunft der heiligen Halle. Die eine Partei möchte dort eine Seniorenresidenz errichten. Die andere Partei möchte die Kirche erhalten. Ein Zitat eines Verantwortlichen fand ich beispielhaft für die kirchliche Pleite (hiermit meine ich das Keiner mehr hingeht) in unserem Land: „Wir haben nicht mal Geld für Kerzen, wie sollen wir einen Millionen schweren Umbau finanzieren?“ Für mich ein ganz besonderer Lost Place. Ich finde den Baustil von gotischen Kirchen sehr fanzinierend und wunderschön. Hier hatte ich die Möglichkeit mir neben der Orgel sogar die Glocken anzuschauen. Viel Spass beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Lost Places: Im Namen des Vaters...

Hier habe ich noch eine echte Besonderheit. Damals wurden „wichtige“ Gespräche mit dem geistlichen Vertreter in einer Kneipe geführt. Diese Gespräche wurden auch noch dokumentiert. Hier ein Beispiel aus den 50igern:

Lost Places: Im Namen des Vaters...

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Heute zeige ich Bilder eines verlassenen Sägewerks. Die Firmengründung war in den 50iger Jahren. Die Schließung im Jahr 2014. Ein schöner verlassener Ort mit herrlichen Holzgeruch. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Sägewerk

Lost Places: Sägewerk

Lost Places: Sägewerk

Lost Places: Sägewerk

Lost Places: Sägewerk

 

Die Klinik die ich heute vorstellen möchte, befindet sich auf einem Berg. Den Tip habe ich von Steffen erhalten, an der Stelle nochmal Danke. Es war heute ein schöner, aber sehr kalter Wintertag. Wie ich losgefahren bin, zeigte meine Temperaturanzeige -8°C. Brrrrr. Ich hab warme Kleidung an und volle Akkus, leere Speicherkarten und Lust einen verlassenen Ort zu besuchen. Meine Recherchen zeigten, das die besagte Klinik in einem sehr kleinen Dorf liegt. Kaum Parkmöglichkeiten und wenige Nachbarhäuser machen mich als ortsfremden zu einem bunten Hund. Wie gut, das ich gar nicht erst auf dem Berg fahren konnte, denn die Strasse war völlig vereist….

Weg

Also eroberte ich das Gelände zu Fuss. Bin ja gut zurecht und immer noch hoch motiviert.

Den Namen „Die kopflose Psychiatrie“ habe ich mir auf dem Rückweg einfallen lassen, die echte Bezeichnung würde den Ort verraten und obwohl diese Klinik in einem desolaten Zustand war, möchte ich die Location weiterhin schützen. Eigentlich ein blöder Name. Dachte aber an die Puppe die auf dem Kaminsims saß.

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Es war u.a. eine Klinik für psychosomatische Erkrankungen. In einem Fleyer stand: „Um mit Problemen, wie Stress, Depressionen, Phobien, Manien, Neurosen und Sexualstörungen fertig zu werden, soll man einen gewissen Aufwand an Mühe, Zeit, Geld und Entbehrung nicht scheuen“… weiter „Der Aufenthalt in unserer Klinik kann nicht als Kur oder als Erholung angesehen werden. Die Genesung ergibt sich aus intensiver Mitarbeit.“

Ich bin auf diesem Gebiet nicht so bewandert, denke aber das falsch gewirtschaftet wurde. Ich habe aus diversen Schreiben entnommen, das gestellte Rechnungen nicht gezahlt wurden. Die Kalender an den Wänden trugen das Jahr 2003. Demnach steht diese Klinik seit fast 15 Jahren leer. Auch diese Einrichtung hatte einen besonderen Reiz und bot mir tolle Motive. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

Lost Places Die kopflose Psychiatrie

 

Die Bilder sind bei einer Fototour einer anderen Location entstanden. Den Beitrag findet ihr HIER. Leider sind die Bahnen völlig zerstört worden. IDIOTEN! Aber ich habe einen Blick hinter die Kulissen einer Kegelbahn erhalten. Und diese Eindrücke möchte ich gerne mit Euch teilen – auch wenn das sicher nicht die besten Bilder sind. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr. DSC_2201

Lost Places: Kegelbahn

Lost Places: Kegelbahn

Lost Places: Kegelbahn

Lost Places: Kegelbahn

Dieser verlassene Ort zeigt eine Armaturenfabrik aus dem Jahr 1913. Sie ist ein Relikt aus der industriellen Entwicklung einer größeren Stadt im Ruhrgebiet. Zwischen ihren Mauern wurden Geräte für Kupfer- und Kühlelemente und Blasformen für Hochöfen herstellt. Vor allem aber Spezialarmaturen für die Schwerindustrie. Die Erzeugnisse fanden nicht nur im Ruhrgebiet Abnehmer sondern auch im europäischen Ausland. In den Kriegsjahren wurden zwangsweise Metallhülsen produziert. Ende der 1980er Jahre musste die Fabrik infolge der Stahlkriese, Insolvenz anmelden. Es folgten Zwangsversteigerungen, die jedoch fehlschlugen. Erste Untersuchungen hatten ergeben, das das Erdreich unter den Hallen bis in vier Metern tiefe hoch kontaminiert und verseucht sind. Relikte aus Produktionszeiten. Ein ruhiger Lost Place und herrlich ruinöse Motive. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_1996_ShiftN

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Dieser Beitrag zeigt einen Zufallsfund. Die Villa liegt in einer kleinen Seitenstrasse unmittelbar neben einer größeren Fabrikanlage, die ich beim nächsten mal vorstelle. Sie war nicht besonders spektakulär, dafür aber recht farbenfroh. V.a. im Badbereich „LOL“. Aber seht selbst. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_2056

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Die Halle war ein Veranstaltungsort wo im März 2011 letztmalig der Vorhang geöffnet worden ist. Die bekannteste Show dürfte „Wetten dass..?“ gewesen sein. Neben Frank Elstner war Thomas Gottschalk oft mit seiner Show zu Gast in der Mehrzweckhalle. Unvergessen ist hier sicherlich der Auftritt von Michael Jackson 1995, wo der „Earth Song“ seine Weltpremiere gefeiert hat. Aber auch andere Stars wie Harald Juhnke, Rod Steward, Roger Whittaker, James Last und sogar Jachim Fuchsberger mit seiner Show „Auf los gehts los“, die damals ein echter Strassenfeger gewesen sein muss, waren hier Gäste. Daneben wurden über weitere 50 Sendungen produziert, u.a. „Die verflixte 7“ mit Rudi Carell und „Melodien für Millionen“ mit Dieter Thomas Heck. Zusätzlich fanden in der Halle auch Sportveranstaltungen statt. Das Gebäude wurde gerade einmal 35 Jahre genutzt, kostete damals fast 19 Mio. Mark für eine Grundfläche von 8400 Quardartmetern und die Halle bietet für 1100 bis 4362 Besuchern Platz.

Nun wird die Halle nicht mehr genutzt. Es gab Überlegungen in der Halle ein „Qutlet-Village“ zu errichten, diese Pläne wurden aber von der örtlichen Bezirksvertretung verabschiedet. Insgesamt war der Besuch, bis auf den Zugang eher unspektalär, leider war es sehr dunkel . Aber ich hoffe ihr könnt trotzdem einen Eindruck bekommen wie ein einstiger Publikumsmagnet verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

2018! Das Jahr in dem die letzte Zeche im Ruhrgebiet schließen wird. Es waren mal weit mehr als 1000 Schächte. Ich nehme das zum Anlass einen echten Ruhrgebiets – Lost Place zu zeigen. Die Bilder dieses verloren Ortes zeigen eine Zeche, oder besser, das was davon noch übrig ist. Teufbeginn war 1943, Betriebsende 2008. Der Schacht wurde 2009 verfüllt und das Fördergerüst wurde von einer Firma aus Hessen erworben, demontiert und am Firmensitz wieder aufgebaut. Noch vorhanden sind einige wenige Nebengebäude sowie Reste des Fördergerüstes und die Kaue. Viel Spaß beim anschauen der Bilder, die ich in s/w gehalten habe. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die Kaue auf dem Zechengelände

Lost Places: Die Kaue auf dem Zechengelände

Lost Places: Die Kaue auf dem Zechengelände

Lost Places: Die Kaue auf dem Zechengelände

Lost Places: Die Kaue auf dem Zechengelände

Lost Places: Die Kaue auf dem Zechengelände

Liebe Leser meines Blogs,

habe mich dazu durchgedrungen nun auch einen Facebook – Account anzulegen.  Geplant sind u.a. Live-Posts von Fototouren und deren zu überwindenen Schwierigkeiten, genauso wie die Planungen. Wer möchte kann mich nun auch dort verfolgen. Würde mich freuen. Kathrin Smartphoto

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Die Bilder zeigen einen Einblick auf ein industrielles Produktionsgelände im bergischen Land. Produziert wurden Messer, Zellstoffe und diverse Metallwaren. Ein Teil des Geländes ist verlassen, ein anderer Teil wird genutzt. Insgesamt war ein interessanter Besuch. Mein 2. um ehrlich zu sein, aber ich habe auf diesem riesigen Gelände auch vieles entdeckt, was ich bei meinem ersten Besuch gar nicht wahrgenommen habe. Ein Labor zum Beispiel. Das komplette Album ist wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Die 2. Adresse der Weihnachtstour 2017 führte mich in ein altes Stadtbad einer großen Stadt im Ruhrgebiet. Die Stadt begann bereits im Jahr 1913 mit den Planungen. Es sollte unter sozialen und hygienischen Aspekten den zeitgenössischen Vorstellungen einer modernen kommunalen Badeanstalt entsprechen. Die Planungen wurden durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. Erst im Jahr 1928 konnte die Finanzierung gesichert werden. Insgesamt 2,5 Mio Reichsmark standen zur Verfügung. Die Bauarbeiten begannen aber erst viel später und im Jahr 1938 wurde der zeitgenössische Backsteinbau feierlich eröffnet. Viele Jahre wurde das Bad betrieben. Ende der 90iger Jahre wurde das mittlerweile mehrfach umgebaute Gebäude wieder geschlossen und verfällt. Anfangs war ich etwas mißtrauisch. Ich hörte von einem Großbrand, aber ich wurde nicht enttäuscht. Mir boten sich sehr interessante Einblicke in eine alte vergangene Epoche. Kein Vergleich zu heutigen Wellness-Oasen.DSC_1369

Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

 

Die Weihnachtstour 2017 führte mich u.a. in eine verlassene Großraumdiskothek. Mehrere miteinander verbundene Zirkuszelte bildeten eine der größten Diskotheken Deutschlands. 1996 wurde sie als Nobeldiskothek eröffnet und bot zu Bestzeiten bis zu 35.000 partyhungrigen Menschen einen Platz zum feiern. Insgesamt 17 Bars, 7 Areas und sogar ein Pool bedienten verschiedene Geschmäcker. Von Schlager bis Rock über R`n`B bis Dance. Viele Bekannte Künstler haben in dem Zeltpark aufgelegt, darunter David Guetta, DJ Ötzi, DJ Antoine und viele mehr. Auch wenn es die Bilder Anders vermuten lassen, aber der Betrieb steht gerade mal ein Jahr still. Vorzufinden war eher eine Müllkippe. An verschiedenen Stellen hatte es auch gebrandt.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Beduinen-Tanztempel

Lost Places: Beduinen-Tanztempel

Lost Places: Beduinen-Tanztempel

Lost Places: Beduinen-Tanztempel

Lost Places: Beduinen-Tanztempel

Lost Places: Beduinen-Tanztempel

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Der verlassene Ort, den ich Euch heute vorstellen möchte, zeigt eine 70.000 Quardratmeter große Industriebrache, in der bis 2011 eine große Firma für Metallverarbeitung beheimatet war. Die Firma wurde 1938 gegründet und galt lange Zeit als Vorzeigeunternehmen in der Branche.

In der Historie sind bei der Firma einige filmreife Geschichten bekannt. Unter anderem geht es um Politik, Geheimdienste, Geldwäsche, einen angeblichen Suizid und sogar um einen Mord… Über die Metallwerke soll ein Kasache, Vermögen aus kriminellen Machenschaften gewaschen haben. Der Osteuropäer soll mit weiteren Mittätern zwei Banker gefoltert und anschließend getötet haben. Die Ermittlungen wurden im Februar 2015 eingestellt, da der Hauptverdächte tot in seiner Zelle aufgefunden worden war….

Die Firma geriet 2004 erstmals in die Insolvenz. Danach folgten für die Belegschaft unruhige Jahre. 2010 übernahm ein Unternehmersanierer aus dem arabischen Raum die Firma. Aber auch er konnte die Firma nicht retten. Bis zum heutigen Tag liegt die Brache im Dornröschenschlaf. Ein Abschluss des Insolvenzverfahrens ist nicht absehbar, zu weit verzweigt liegen die Verantwortlichkeiten und können über Europas Ländergrenzen nicht geklärt werden.

Bei meinem Besuch wirkten die Büroräume so, als wenn die komplette Belegschaft von der entgültigen Schließung überrascht worden war. Teilweise wirkten die Produktionshallen schon länger verlassen, teilweise aber relativ neu und unversehrt. Vielen Dank an Jonas, der diese coole Fotolocation entdeckt hat. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Heute möchte ich Euch einen ungewöhnlichen Ort vorstellen. In einem Waldstück in der Nähe eines relativ bekannten Schlosses einer Großstadt befindet sich eine Gruft.
Neben der Gruft sind einige Gräber einer großen Adelsfamilie. Die Gründung liegt um 1802 und wurde angeblich von einem Logenführer der Freimaurer errichtet. Die kleine Anlage wurde achteckig angelegt. In der Mitte befindet sich ein Tempel in der Form eines Monopteros. Es befindet sich der Schriftzug: Tempel der Ruhe direkt über dem Eingang. Unter dem Tempel befindet sich eine Familiengruft, die durch eine riesige Metallplatte verschlossen ist. Im Tempel selbst ist eine Art Altar. Ich vermute, das dort mal eine Statue gestanden haben muss. Wahrscheinlich wurde die Opfer von Vadalismus. Meine Recherchen haben ergeben, dass es den Wald bei der Gründung noch nicht gab, lediglich die Ahornallee vor dem Eingang. Insgesamt ein sehr ruhiger Ort mitten in einem Waldstück. Mitgebracht habe ich ein paar Fotos, die in diese trübe Novemberstimmung ganz gut passen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Temple of Silence

Lost Places: Temple of Silence

Lost Places: Temple of Silence

Die Bilder zeigen eine kleine verlassene Kirche, welche seit Jahrzehnten verfällt. Leider kein 100% natürlicher Verfall. Bei meinen Recherchen habe ich eine Aufnahme aus dem Jahr 1961 gefunden. Hier ist zu erkennen, das das Gelände vor 51 Jahren noch relativ Baumfrei war. Mittlerweile ist das Gelände von einem Wäldchen umgeben. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Victoria Church

Lost Places: Victoria Church

Lost Places: Victoria Church

Lost Places: Victoria Church

Eine Gruppe von Pilzen erinnerte mich an Pfeifen einer nicht mehr vorhandenen Kirchenorgel

Lost Places: Victoria Church

Lost Places: Victoria Church