Mit ‘Lost’ getaggte Beiträge

Die Scheune zum Bauernhof des vorherigen Beitrages möchte ich Euch heute in einem Extra-Beitrag präsentieren. Ein so geheimnisvoller Ort mit unzähligen Entdeckungen. Wenn man nach dem Wort SCHEUNE sucht findet man diverse Erklärungen. Diese hier gefällt mir: Entsprechend der baulichen Ausführung sowie der geographischen Anordnung lassen sich drei Grundtypen unterscheiden. 1. Als Trakt werden Scheunen klassifiziert, welche baulich in das Haus integriert sind. 2. Baulich vom Wohngebäude (dem Bauernhaus) abgesetzte Scheunen werden in Deutschland baurechtlich als sogenannte Wirtschaftsgebäude, in der Schweiz als Ökonomiegebäude bezeichnet. 3. freistehende Kleingebäude auf landwirtschaftlich genutzten Ländereien werden je nach tatsächlicher Nutzung am Ort Feldscheune (im Ackerland) oder Heustadel, Heuschober (auf Mähwiesen) bezeichnet. Diese Gebäude sind jedoch eine völlig eigenständige Bauform und nicht mit der Scheune auf einer Hofstelle zu vergleichen. Diese Scheue war demnach ein Wirtschaftsgebäude. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

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Die Bilder zeigen eine relativ bekannte Industriellen – Villa in einer größeren Stadt in NRW. Der einstige Prachtbau, der durch seine luxuriöse Ausstattung in den 1960er Jahren Aufsehen im ganzen Land erregte. Neben einem Innen- und Außenpool wurde sogar ein Atombunker in den Keller gebaut. Die Heizungsanlage hätte sogar ein kleines Krankenhaus mit Wärme und Energie versorgen können. Auch ein Aufzug fuhr vom Keller in die obere Etage. Rund 1,5 Millionen Mark wurden seinerzeit in dieses Gebäude investiert. Seit Ende der 90er Jahre steht das Gebäude leer und verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Die verlassene Glashütte war eine der Größten auf der ganzen Erde und wurde 1864 gegründet. 2005 wurde die Hütte geschlossen. In Glanzzeiten wurden 8000 Menschen beschäftigt. Der namhafteste Kunde war wohl Coca Cola.
Mittlerweile finden auf dem riesigen Gelände Bauarbeiten statt. Bei diesen Arbeiten wurde ein Luftschutzbunker entdeckt, der sogar einige Schätze beherbergte, u.a. Glaswaren und ein Produktarchiv aus der Nachkriegszeit.  Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album befindet sich bei Flickr.

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Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Der Schatz wurde ja bereits geborgen, aber in den Weiten des www habe ich ein Bild aus einer Tageszeitung gefunden:

Unbenannt

Hier ein Bild aus den ersten Produktionsjahren:

Alte Hütte

 

Dieser verlassene Ort zeigt eine Armaturenfabrik aus dem Jahr 1913. Sie ist ein Relikt aus der industriellen Entwicklung einer größeren Stadt im Ruhrgebiet. Zwischen ihren Mauern wurden Geräte für Kupfer- und Kühlelemente und Blasformen für Hochöfen herstellt. Vor allem aber Spezialarmaturen für die Schwerindustrie. Die Erzeugnisse fanden nicht nur im Ruhrgebiet Abnehmer sondern auch im europäischen Ausland. In den Kriegsjahren wurden zwangsweise Metallhülsen produziert. Ende der 1980er Jahre musste die Fabrik infolge der Stahlkriese, Insolvenz anmelden. Es folgten Zwangsversteigerungen, die jedoch fehlschlugen. Erste Untersuchungen hatten ergeben, das das Erdreich unter den Hallen bis in vier Metern tiefe hoch kontaminiert und verseucht sind. Relikte aus Produktionszeiten. Ein ruhiger Lost Place und herrlich ruinöse Motive. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_1996_ShiftN

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Dieser Beitrag zeigt einen Zufallsfund. Die Villa liegt in einer kleinen Seitenstrasse unmittelbar neben einer größeren Fabrikanlage, die ich beim nächsten mal vorstelle. Sie war nicht besonders spektakulär, dafür aber recht farbenfroh. V.a. im Badbereich „LOL“. Aber seht selbst. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_2056

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Lost Places: Villa an der Fabrik

Die Halle war ein Veranstaltungsort wo im März 2011 letztmalig der Vorhang geöffnet worden ist. Die bekannteste Show dürfte „Wetten dass..?“ gewesen sein. Neben Frank Elstner war Thomas Gottschalk oft mit seiner Show zu Gast in der Mehrzweckhalle. Unvergessen ist hier sicherlich der Auftritt von Michael Jackson 1995, wo der „Earth Song“ seine Weltpremiere gefeiert hat. Aber auch andere Stars wie Harald Juhnke, Rod Steward, Roger Whittaker, James Last und sogar Jachim Fuchsberger mit seiner Show „Auf los gehts los“, die damals ein echter Strassenfeger gewesen sein muss, waren hier Gäste. Daneben wurden über weitere 50 Sendungen produziert, u.a. „Die verflixte 7“ mit Rudi Carell und „Melodien für Millionen“ mit Dieter Thomas Heck. Zusätzlich fanden in der Halle auch Sportveranstaltungen statt. Das Gebäude wurde gerade einmal 35 Jahre genutzt, kostete damals fast 19 Mio. Mark für eine Grundfläche von 8400 Quardartmetern und die Halle bietet für 1100 bis 4362 Besuchern Platz.

Nun wird die Halle nicht mehr genutzt. Es gab Überlegungen in der Halle ein „Qutlet-Village“ zu errichten, diese Pläne wurden aber von der örtlichen Bezirksvertretung verabschiedet. Insgesamt war der Besuch, bis auf den Zugang eher unspektalär, leider war es sehr dunkel . Aber ich hoffe ihr könnt trotzdem einen Eindruck bekommen wie ein einstiger Publikumsmagnet verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Die Bilder zeigen einen Einblick auf ein industrielles Produktionsgelände im bergischen Land. Produziert wurden Messer, Zellstoffe und diverse Metallwaren. Ein Teil des Geländes ist verlassen, ein anderer Teil wird genutzt. Insgesamt war ein interessanter Besuch. Mein 2. um ehrlich zu sein, aber ich habe auf diesem riesigen Gelände auch vieles entdeckt, was ich bei meinem ersten Besuch gar nicht wahrgenommen habe. Ein Labor zum Beispiel. Das komplette Album ist wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Lost Places: Industriegelände

Die 2. Adresse der Weihnachtstour 2017 führte mich in ein altes Stadtbad einer großen Stadt im Ruhrgebiet. Die Stadt begann bereits im Jahr 1913 mit den Planungen. Es sollte unter sozialen und hygienischen Aspekten den zeitgenössischen Vorstellungen einer modernen kommunalen Badeanstalt entsprechen. Die Planungen wurden durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. Erst im Jahr 1928 konnte die Finanzierung gesichert werden. Insgesamt 2,5 Mio Reichsmark standen zur Verfügung. Die Bauarbeiten begannen aber erst viel später und im Jahr 1938 wurde der zeitgenössische Backsteinbau feierlich eröffnet. Viele Jahre wurde das Bad betrieben. Ende der 90iger Jahre wurde das mittlerweile mehrfach umgebaute Gebäude wieder geschlossen und verfällt. Anfangs war ich etwas mißtrauisch. Ich hörte von einem Großbrand, aber ich wurde nicht enttäuscht. Mir boten sich sehr interessante Einblicke in eine alte vergangene Epoche. Kein Vergleich zu heutigen Wellness-Oasen.DSC_1369

Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

Lost Places: Die Badeanstalt

 

Der verlassene Ort, den ich heute vorstellen möchte, stammt aus einer Stadt die bekannt für scharfe Klingen ist. Die gezeigte Fabrikanlage stellte auf rund 60.000 Quadratmetern einst Messerklingen für Landmaschinen her. Firmengründung war um 1827. Es wurden anfangs Stiefeleisen für Landarbeiter hergestellt. 1863 zog die Firma in den hier gezeigten Gebäudekomplex. Von nun an spezialisierte man sich auf Tafel- und Schlachtmesser. Es folgten Sägen, Häcksel- und Rübenmesser. Ein Katalog aus dem Jahr 1914 zeigte auf 1.200 Seiten knapp 30.000 Artikel. Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigte die Firma mehr als 1000 Menschen und zählte zu den größten Fabriken der Stadt. Nach wirtschaftlichen Problemen musste im Jahr 1999 sogar Insolvenz angemeldet werden. Schließlich wurde die Firma „Klein-gespart“ und zog letztlich in eine andere Stadt.
Die Hallen stehen seit 2008 leer und die Stadt plant schon etwas länger eine Altlastensanierung, denn eine Expertengruppe geht von Bleibelastungen im Erdreich aus. Sogar Blindgänger aus den Kriegsjahren werden vermutet.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Lost Places: Messer- und Klingenfabrik

Heute zeige ich Euch ein paar Bilder einer Kaserne die ich schon einmal besucht habe. Heute allerdings war das Motto: Weitwinkel… Viel Spaß. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Lost Places: Barracks

Dieser verlassene Ort zeigt eine alte Sägemühle und einen Uhrenturm. Gebaut wurde die Mühle um 1870. Leider ist heute nicht mehr viel von dem 1912 gebauten Uhrenturm und der alten Sägemühle zu sehen, dafür aber noch diverse Produktionsanlagen aus der Folgenutzung die bis ins Jahr 2001 ging. Es befand sich an dem Standort eine kleine Stanzerei. Die Hallen aus Bruchstein sind seit dem Leerstand deutlich verfallen und es war, durch den noch vorhanden Wasserlauf, sehr laut. Die heutigen Aufnahmen zeigen meine Eindrücke meines 2. Besuchs dort. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Und jetzt zeige ich Euch eine ganz nette Spielerei:

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

Wie man aus einem normalen Foto ein HDR Bild zaubert. Hier habe ich mit dem Programm Photomatrix gearbeitet. Ein paar Mausklicks später:

Lost Places: Sägemühle und Uhrenturm

 

Der Gutshof und das umliegende Land wurde bereits um 1300 erwähnt. Es umfasste neben umfangreicher Wälder auch ein Schloss. Das heute noch vorhandes Torhaus wird für Kleinkunst-Ausstellungen genutzt. Es wurde auf dem Hof sogar Bier für die Gutsherren zum Eigenbedarf gebraut. Heute sind neben einem einsturzgefährdeten Eiskeller noch ein Herrenhaus, mehrere Scheunen bzw. Stallungen und ein wunderschöner Park vorhanden. Meine Fototour zeigt die Scheunen und Teile des Herrenhauses. Leider ist der Lost Place schon ziemlich abgerockt und es ist kaum noch etwas vom Glanz vergangener Tage vorhanden. Interessant war ein noch vorhandener Mühlenstein. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Der heutige verlassene Ort zeigt die Verwaltungseinheit der riesigen Knopffabrik, welche ich Euch schon vorgestellt habe. Auch hier im Verwaltungstrakt gab es interessante Dinge zu entdecken. Beeindruckt hat mich ein Anschreiben aus einer Personalakte aus dem Jahr 1983. Hier wurde einem Mitarbeiter zum „silbernen Dienstjubiläum“ gratuliert und zwar sehr ausführlich und mit Schreibmaschine geschrieben. Damals gab es noch keinen PC mit Serienbrief und Druckfunktion. Der Verfasser des Briefes hat sich für diesen einen Mitarbeiter echte Gedanken gemacht und hat sich bei ihm für seine jahrelange Arbeit bedankt.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

Lost Places: Verwaltungsgebäude administration building

er Knopfmacher eröffnete im Frühjahr 1876 zunächst einen Handel mit Stoffen für Damenstiefel, Schuhhaken und Ösen. Nur neun Jahre später, im Jahr 1885 wurde der Kronenfederdruckknopf von Paul Albert Regnault erfunden, das war der Vorläufer des Ringfederdruckknopfes, welcher das Hauptprodukt des Knöpfemachers gewesen ist. Den heutigen Lost Place zeigt das Firmengelände welches der Knopfmacher 1906 erbauen ließ. Im Jahr 1951 sind nach den schweren Kriegsjahren schon wieder über 500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Firma erlangt sogar so etwas wie Weltruhm, es wurden Druckknöpfe für namenhafte Bekleidungshersteller wie Levi´s, GAB und Wrangler produziert. Im Jahr 2003 kam es zu einer hohen EU Strafe wegen Preisabsprachen. Der Betrieb konnte noch aufrecht erhalten werden bis im Jahr 2010 nach 104-jähriger Traditionsgeschichte für immer die Lichter ausgingen.

Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Lost Places: Der Knopfmacher

Die Bilder dieser Tour hatte ich schon einmal veröffentlich, jedoch hatte ich ein paar Upload und Speicher Probleme, die mittlerweile behoben sind. Ich möchten den Beitrag hier nochmal zeigen. Ursprünglich war das Gebäude ein Wasserwerk, welches um 1909 gebaut worden ist. Schon von außen war dieses zugewachsene Gebäude eine Augenweide. Die Bauweise vor gut 100 Jahren ist um einiges anspruchsvoller und individueller als die heutigen Häuser, die heutzutage gebaut werden. Noch besonderer war allerdings der Innenraum. Alles erinnerte an ein Abenteuer-Videospiel. Wände hochklettern und Rätsel lösen, das alles könnte man in dieser Szenerie problemlos durchführen. Der eigentliche Zweck dieses Kathedralen ähnlichen Gebäudes, welches seit Anfang der 90iger Jahre leer steht, war eine Klärwerk-Anlage. Optisch ist es der Wahnsinn und ein paar Bilder habe ich auch mitgebracht.

Das ganze Album wie immer bei Flickr

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Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel

Lost Places: Lara Croft Tempel