Lost Places: Sanatorium H. im Harz

Baubeginn war ziemlich genau im Jahre 1905. Es sollte eine Einrichtung für private Lungenkranke, getrennt nach Männern und Frauen, werden. Das Sanatorim verfügte im Jahr 1907, nach Eröffnung über insgesamt 32 Betten. In den ersten Betriebsjahren bekam das Gebäude diverse An- und Ausbauten – die nach heutigen Maßstäben eine Inbetriebnahme vorausgesetzt hätten. z.B. bekam das Haus erst im Jahr 1912 Wasserspülklosets.

1907 (1)

Friedrich Cords leitete das Sanatorium bis ins Jahr 1925, dann übernahm seine Frau die Führung. Nach Erweitrungsarbeiten konnten 50 Betten vorgehalten werden. Frau Cords hatte die Leitung weitere 10 Jahre. Danach geschah ein, für damalige Zeiten, grotestker Umstand: Die einzige Tochter der Cords übernahm mit ihrem jüdischen Ehemann das Sanatorim, und jetzt kommt es, als: „Arisches-Haus“. Über die NS-Zeit ist nicht viel bekannt. Die Tochter führte das Haus bis ins Jahr 1960. Mit sinkender Zahl lungenkranker Patienten wurde das Haus in ein Feierabend- und Pflegeheim umfunkioniert. Anfang der 90er Jahre wurden die letzten Pflegepatienten verlegt und das ehemalige Sanatorim geschlossen. Die Erbengemeinschaft, bestehend aus rund 40 Personen und deren Zerstreuung über den gesamten Globus haben das Grundstück zu Ruinen verkommen lassen . Für mich eines der schönsten Orte zum Fotografien.

1980

Im Vorfeld meines Besuches hatte ich realtiv hohe Erwartungen für tolle Motive. Und was ich dann entdeckte raubte mir, die schon viele verlassene Gebäude besucht hat, den Atem. Ich hatte die Koordinaten und musste mein Auto außerhalb des Ortes parken, denn eine Durchfahrt war nicht möglich. Straßenbauarbeiten. Und so schnappte ich meine Fotoausrüstung und lief in den Wald. Wenn ihr die s/w und die 80er Aufnahmen anschaut, dann würde man nicht vermuten, das dieses Gebäude heute so nicht mehr zu erkennen ist. Dicke Tannen sind um das Gebäude gewachsen und man sieht es von der Straße nicht. Dann aber habe ich endlich durch das Dickicht die ehemaligen Liegehallen und schließlich den Haupteingang entdeckt.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.de

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Lost Places: Baustoff-Macher

Dieser Beitrag zeigt einen Baustoff-Hersteller. Genauer eine verlassene Klinkersteinfabrik. Seit ein paar Jahren wird allerdings nicht mehr viel, bzw. gar nichts mehr produziert. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Den kompletten Beitrag findet Ihr auf meiner Seite: >>KLICK

Dazu gibt es noch eine Premiere: Ein kleine Video Vorschau auf meine Tour in den Harz. Viel Spaß:

 

Lost Places: Stahlwerk „Heavy Metal“ 2. Teil

Fortsetzung zum Vorgängerbeitrag:

In den 70er und 80er Jahren begann der Niedergang unaufhörlich. Es folgten unzählige Fusionen der einzelnen Unternehmen, bis es schließlich zu Schließungsplänen kam. Es war die Zeit der Stahlkriese.  Mehrheitseigner wurde schließlich der belgische Staat. Er erhielt über 80 Prozent der Anteile und versuchte seine Stahlindustrie zu retten. Der Anpassungsprozess führte zu einem gewaltigen Abbau von Arbeitsplätzen. Wo einst 40.000 Menschen gearbeitet haben ist heute nur noch eine Person als „Brandwache“ tätig (40.000 ist eine gigantische Zahl, aber sie soll tatsächlich stimmen). Den Anfang 2011 kam es gänzlich zur Schließung des gigantischen Stahlwerks in der Wallonie. Der für mich persönlich beeindruckendste Ort, den ich jemals besuchen durfte.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Homepage:

smartphotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Gasthof „Karpfenteich“

Dieser verlassene Ort zeigt einen seit Jahrzehnten verfallenden Gasthof. Die Geschichte dieses Ortes ist sehr interessant und boten mir eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Einst wurden hier Fische in riesigen Teichen um das Gelände herum gezüchtet. In Kriegsjahren wurden Schwimmwettbewerbe veranstaltet und „Sitzungen“ abgehalten. Ich selbst habe diesen Ort nicht besucht, habe aber eine Speicherkarte vor der Tür gefunden und möchte an dieser Stelle die Bilder für sich sprechen lassen. Wie bereits geschrieben – eine echte Zeitreise. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: smartphotos-verfallene-orte.de

 

Lost Places: Hotel Blauer Himmel

Liebe Blogger-Freunde, bin in letzter Zeit etwas schreibfaul…. Ich gelobe Besserung. Für die nächsten Wochen stehen einige Spots an. Fangen wir heute aber erstmal mit einem kleinen Album an: Das Gasthaus: „Blauer-Himmel“. Dieser verfallene Ort zeigt einen kleinen Gasthof in einem kleinen Dorf. Besucht wurde dieser Ort schon sehr lange nicht mehr von Gästen. Zur Schließung kam es, nachdem die Besucher nicht mehr gekommen und keine Feste mehr gefeiert wurden. Wie lange genau dieser Ort verlassen ist, konnten wir nicht herausfinden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Website:

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Lost Places: Haus der Lehrerin

In einem kleinen Ort befindet sich ein kleines verlassenes Wohnhaus. Von außen kaum zu erkennen. Über die Jahre hat der Vorgarten sich in einen verwucherten Wald verwandelt. Hier wurde schnell klar, hier lebt schon lange niemand mehr. Was wir dann aber im Inneren des kleinen Hauses vorgefunden haben ist fast unbeschreiblich. Überall lagen Schriftstücke und persönliche Gegenstände verteilt. Die letzte Bewohnerin war wohl in den Berufsjahren Lehrerin und pflegte eine ausgeprägte Sammelleidenschaft. Es fanden sich sogar Schriftstücke aus den 40er Jahren und sogar Schulhefte aus den späten 60er Jahren. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.deOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lost Places: Zementwerk

Dieser Ort zeigt eins von vielen verlassenen Zementwerken in Westfalen. Die natürlichen Voraussetzungen des Gebiets, das geologisch zur Kreidetafel des münsterischen Beckens gehört, boten einst die besten Bedingungen für die Kalk- und Zementindustrie. Um 1850 breitete sich die Zementindustrie in dieser Region nicht zuletzt durch die neuen Eisenbahnlinen mit großer Dynamik aus. Die Nachfrage nach diesem Baustoff war riesig. Das Werk welches ich heute Vorstellen möchte stammt aus einer Hoch-Zeit der Zementindustrie, gebaut wurde es um 1913. Die Anlage hatte drei Nassdrehöfen mit 50 m Länge und 3 m Durchmesser. In dieser Anlage wurde das Rohmaterial mit Wasser zu Dickschlamm vermahlen, bevor es in den Ofen kam. Aus dem Geschäftsbüchern kann man entnehmen das 1914 ca. 200 000 t Material produziert worden ist. Das Werk erlebte seine Blütezeit. Zur Stilllegung kam es 1986, nachdem die Gewinne nicht mehr erzielt werden konnten. Bei meinem Besuch boten sich zahlreiche Fotomotive. Viel Spaß beim anschauen.

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Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Zeche R.

Der verlassene Ort, den ich heute vorstellen möchte, wurde leider schon zu weiten Teilen abgerissen. Es handelt sich um eine relativ junge ehemalige Steinkohlen Zeche im Ruhrgebiet. Es wurde erst in den 30iger Jahren mit den Vorarbeiten für die Schachtanlage begonnen. Das Ende des zweiten Weltkrieges unterbrach die Teufarbeiten. Trotz Kohlekriese wurden Ende der 50iger Jahre die Teufarbeiten wieder aufgenommen. In den späten 60iger Jahren kam es zu einer Schlagwetterexplosion, die 16 Bergleuten das Leben kostete. Die Jahresförderung betrug zu dieser Zeit fast 1 Mio. Tonnen. Vor ziemlich genau 8 Jahren wurde der Betrieb eingstellt. Leider ist von der Anlage nur noch der Große, und wie ich finde, unschöne Fördertum übrig geblieben. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Molkerei

Diese ehemalige Molkerei finde ihre Ursprünge Ende des 19. Jahrhunderts an diesem Standort. Lange Zeit wurde verschiedene Milchwaren produziert. Wo im Jahr 2004 noch ein Jahresumsatz von mehr als 130 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet wurde, sind ein paar Jahre später kaum noch die Produktionskosten zu stemmen. Zuletzt wurde vorwiegend H-Milch produziert.Der ehemalige Geschäftsführer begründete seine Schließung mit der Aussage: „Die Schließung ist eine Folge der Geiz-ist-Geil Mentalität der Verbraucher. Die Anlage ist zu klein und zu teuer….“ Eine Aussage, die von der Belegschaft wohl nicht geteilt wurde. Ende der 2000er Jahre kam es zur Schließung. Die Anlage steht seither leer. Verwunderlich das es keine Spuren von Vandalismus und Zerstörung gab. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Das Wasserschloß

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Diese kleine Wasserburg war ursprünglich ein mittelalterlicher Rittersitz welcher um 1368 erstmals erwähnt worden ist. Der Wassergraben um das kleine Gelände ist leer und Innenansichten waren mir nicht möglich, da der Bau sich inzwischen im Wideraufbau befindet und verschlossen war. Besonders schön war der alte Magnolienbaum vor der südlichen Seite. Die nördliche Seite könnte optisch auch zu einem anderen Gebäude gehören. Zu dem Gelände gehören noch ein paar Stallungen, die aber auch allesamt verschlossen waren. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: >>KLICK ZUM ALBUM<<

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Lost Places: Das Wohnhaus des Krämerladens

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Das verlassene Wohnhaus vom ehemaligen Eigentümer des „Tante Emma“ Ladens vom Vorbeitrag. Das direkt an den Laden angrenzende Wohnhaus muss seit gut 10 Jahren sich selbst überlassen worden sein. Der Eigentümer muss ein sehr gläubiger Christ gewesen sein. Überall waren christliche Symbole und Bilder mit heiligen Personen drauf. In den oberen Etagen standen schwere Holzbetten in den Zimmern die allesamt noch bezogen waren. Auf den Nachtischen standen Waschschüsseln aus einer längst vergessenen Zeit. Ein kleines Wohnzimmer neben einer einer zweckmäßigen Küche musste zu Nutzzeiten ein gemütlicher Ort gewesen sein. Beeindruckend war der Haustüreingang. Bis heute wurde der Briefkasten nicht versiegelt. Hier haben sich in den letzten Jahren einige Zeitungen, Werbeprospekte und vermutlich auch Briefe angesammelt. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Chateau Rochendaal

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Das Chateau Rochendaal wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von einem Rechtsanwalt namens Jean Henri Paul Uhlens erbaut. Lange Zeit war es ein Anwesen inmitten eines kleinen Wäldchen und sehr idyllisch anzusehen. Bis zum Einmarsch der Nationalsozialisten, diese haben die Besitzerfamilie enteignet und das Gelände zu einem Stützpunkt der deutschen Luftwaffe umfunktioniert. Das Wäldchen wurde in Teilen abgeholzt und zahlreiche Baracken entstanden, die auch heute noch vorhanden sind. Das Chateau diente als Offizierskasino, Kaminzimmer und Unterkunft für Offiziere. Gegen Ende des 2. Weltkrieges bezogen  die Amerikaner die Unterkünfte. Ein paar Jahre später errichtete die belgische Luftwaffe ein Ausbildungszentrum für Piloten. Ende der 90er Jahre wurde das Anwesen aufgegeben. Vom einstigen Glanz ist gar nichts mehr übrig geblieben.

10*Klick* für die Quelle

Heute sind nach einem Brand vor ein paar Jahren nur noch Stahlträgergeschützte Grundmauern übrig geblieben. Ein paar Baracken stehen auch heute noch auf dem Gelände. Der Wald drum herum wurde inzwischen gerodet. Ein paar aktuelle Bilder habe ich mitgebracht und ein paar Bilder aus dem www ergänzt. Auf diesen Bildern kann man die einstige Schönheit nur erahnen. Viel Spaß beim Anschauen dieser geschichtsträchtigen Location.

Lost Places: Das Haus des Doktors

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Habe lange überlegt, ob ich den heutigen Ort überhaupt öffentlich vorstellen soll. Es gab so viele private Einzelheiten zu sehen und ganz ehrlich: Ich habe noch nie zuvor einen solchen Ort besuchen dürfen. Das Haus wird seit gut 20 Jahren sich selbst überlassen. Ich habe den Tip von einer Fotokollegin bekommen und hatte ein paar Informationen, aber das was ich da gefunden habe, habe ich so auch noch nicht gesehen.

Normalerweise kommen an dieser Stelle modrige und verschimmelte Verfallsbilder (20 Jahre Leerstand). Hier zeigte sich aber ein ganz anderes Bild. Der Ort in dem dieses Haus liegt, ist so winzig, das es kaum möglich ist nicht aufzufallen. Verwunderlich das die Tür weit offen stand. Noch verwunderlicher, das Haus wirkte als würde jeden Moment ein Bewohner um die Ecke kommen. Ich gabe zu, ein bisschen unheimlich, fühlte mich beobachtes. Aber so war es dann aber doch nicht. Anhand der Unterlagen die offen rum lagen, konnte man erkennen das dieser Ort tatsächlich vor 20 Jahren verlassen worden ist. Ich habe mich nicht getraut in die Schränke zu schauen, zu groß war der Respekt den dieser Ort ausstrahlte. Habe nur fotografiert was offen lag und da gab es genug spannendes zu sehen. Unter anderem habe ich erfahren, das hier ein Doktor mit seiner Familie gewohnt haben muss. Er war begeisteter Golfer und Orgelspieler. Einige Trauerkarten die an einer Stelle gesammlt worden sind, widmeten sich der Ehefrau. Diese muss bereits vor 40 Jahren verstorben sein. Wie bereits geschrieben, habe ich lange überlegen müssen ob ich diese Bilder überhaupt zeigen möchte,aber nachdem mein Besuch nun einige Wochen zuück liegt möchte ich meine Eindrücke vom Haus des alten Doctors gerne mit Euch Teilen. Viel Spaß beim anschauen. Das komplette Album findet Ihr HIER.

Lost Places: Die alte Schmiede

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Es ist noch früh. Wir haben einen kalten November-Morgen, der Boden ist mit einer Raureif-Schicht bedeckt. Der heutige Ausflug führt mich zu einer verlassenen Schmiede. Wobei das Gelände seit 2010 lediglich als Lager für ein weiteres Werk in unmittelbarer Nähe genutzt wurde. Davor schlugen Schmiedehammer in den riesigen Hallen. Leider sind davon keine mehr vorhanden. Zeigen möchte ich die Bilder aber dennoch. Viel Spaß. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Mansion Percèe

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Über dieses Gebäude geistern in den Weiten des www sehr skurille Namen wie zum Beispiel Draculas Mansion oder BeeEmmWee-Villa. Ich habe mich für den Namen Mansion Perceè entschieden. Denn Durchbruch gab es bereits, einen BMW leider nicht mehr, der wurde schon geklaut. Das Grunstück ist verwachsen und zugewuchert. Überall Dornen und Laub. Gar nicht auszudenken wie sich hier ein Besuch im Wonnemonat Mai dargestellt hätte. Von Außen konnte man erahnen wie schön es hier einmal gewesen sein muss. Heute war es eher erschreckend zu sehen, wie Teile des Bodens aus dem 2. Obergeschosses im Erdgeschoss lagen. Im Keller haben wir einen kleinen Schatz entdeckt. Ein Sammlung diverser alkoholischer Getränke. Unweit des Haupthauses haben wir dann eine Garage entdeckt. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Charbonnage du Renard

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Hatte im Vorfeld über diesen Ort so viele Bilder gesehen und eines stand fest: Da musste hin, Kathrin! Also habe ich das Netzwerk netzwerken lassen und hatte ein paar Infos um den Ort zu erorbern. Zur Geschichte: In einer kleinen ehemaligien Kohlenmine die Ende der 60er Jahre geschlossen wurde hat jemand Oldtimer und deren Ersatzteile gesammelt – was genau diese Hallen einmal genau waren, konnte ich leider nicht herausfinden. Auch wenn dieser Ort schon ziemlich verwüstet war, so habe ich diverse Motive entdeckt und bin bei der Nachbetrachtung immer noch entsetzt und fasziniert zugleich, wie man so tolle Fahrzeuge derart vergammeln lassen kann. Wer die Lost Places Fotografie genauso gerne mag wie ich, wird begeistert sein, von dem was man hier vorfindet. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Das Spaßbad

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Dieser verlassene Ort zeigt ein Spaßbad welches 2012 seine Pforten geschlossen hat. Betrieben wurde es ganze 20 Jahre. Offensichtlich waren 450.000 Besucher im Jahr zu wenig. Die Anlage hatte alles was man sich in so einem Bad wünscht: Wellenbad, Liegeflächen, Außenbecken, Rutschen, Saunen sogar einen Fitnessbereich.  Es gab Pläne für eine Nachnutzung. U.a. sollte ein Wellnesshotel entstehen, was aber nicht vollzogen worden ist. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

In den weiten des www habe ich eine Aufnahme aus besseren Tagen gefunden und damit habe ich einen Vorher-Nacher Vergleich für Euch.

Das Spaßbad im Ursprung

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Das Spaßbad

Lost Places: Die alte Ziegelei

Der heutige Lost Place zeige eine verlassene Dampfziegelei. Die Informationen die ich über diese Anlage finden konnte sind eher spärlich bis gar nicht vorhanden. Ein Gründungsjahr und auch die Schließung sind mir gänzlich unbekannt. In der Gegend wo diese Ruine steht, wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts einige dieser Anlagen betrieben. Alle Geräte wurden von Dampfmaschinen angetrieben. Nachdem der Ton den Weg in die Ziegelei gefunden hatte, wurde dieser in ein Brechwalzwerk geleitet. Innerhalb der Ziegelei wurde der Ton zur Sümpfe über Förderbänder transportiert, wo er mit Wasser vermischt und unerwünschte Bestandteile wie Wurzeln und Geröll ausgewaschen wurde. Der Ton setzte sich aus Tonschlamm am Boden der Sümpfe ab. Der gereinigte Ton wurde geschnitten, ausgewalzt und zu Ziegeln gepresst. Anschließend führte man die Ziegel zur Trocknung in den Ringofen. In dieser Ziegelei waren leider nur noch ganz wenige Teile der Ziegelpresse, des Brechwalzwerkes und der Dampfmaschinen vorhanden, dafür ragt ein riesiger Schornstein empor. Ein paar Motive konnte ich einfangen und festhalten. Viel Spass beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_6801

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Das alte Freibad

Seit über 18 Jahren schwimmt hier kein Mensch mehr. Die Natur hat sich das ehemalige Freibad zurück erobert. Die ehemaligen Liegewiesen haben sich in ein dicht bewachsenen Urwald verwandelt. Unzählige Insenkten und Pflanzen haben den Ort in ein Biotop verwandelt. Bei meinem Besuch waren es knapp 30° C und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit haben dazu beigetragen, das ich hier sicher gerne reingesprungen wäre. Allerdings habe ich dann doch davon abgesehen. Das Freibad ist für heutige Verhältnisse sehr einfach. Keine großen Ringrutschen, kein Whirlpool. Nur ein Sprungturm. In genau so einem Bad habe ich damals Schimmen gelernt. Ich bin immer wieder fasziniert, wie es die Natur es schafft sich einen Ort zurück zu holen, sobald sich der Mensch zurück gezogen hat. Das komplette Album wie immer bei Flickr. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

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Lost Places: Die Scheune

Die Scheune zum Bauernhof des vorherigen Beitrages möchte ich Euch heute in einem Extra-Beitrag präsentieren. Ein so geheimnisvoller Ort mit unzähligen Entdeckungen. Wenn man nach dem Wort SCHEUNE sucht findet man diverse Erklärungen. Diese hier gefällt mir: Entsprechend der baulichen Ausführung sowie der geographischen Anordnung lassen sich drei Grundtypen unterscheiden. 1. Als Trakt werden Scheunen klassifiziert, welche baulich in das Haus integriert sind. 2. Baulich vom Wohngebäude (dem Bauernhaus) abgesetzte Scheunen werden in Deutschland baurechtlich als sogenannte Wirtschaftsgebäude, in der Schweiz als Ökonomiegebäude bezeichnet. 3. freistehende Kleingebäude auf landwirtschaftlich genutzten Ländereien werden je nach tatsächlicher Nutzung am Ort Feldscheune (im Ackerland) oder Heustadel, Heuschober (auf Mähwiesen) bezeichnet. Diese Gebäude sind jedoch eine völlig eigenständige Bauform und nicht mit der Scheune auf einer Hofstelle zu vergleichen. Diese Scheue war demnach ein Wirtschaftsgebäude. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

Lost Places: Die Scheune

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Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Die Bilder zeigen eine relativ bekannte Industriellen – Villa in einer größeren Stadt in NRW. Der einstige Prachtbau, der durch seine luxuriöse Ausstattung in den 1960er Jahren Aufsehen im ganzen Land erregte. Neben einem Innen- und Außenpool wurde sogar ein Atombunker in den Keller gebaut. Die Heizungsanlage hätte sogar ein kleines Krankenhaus mit Wärme und Energie versorgen können. Auch ein Aufzug fuhr vom Keller in die obere Etage. Rund 1,5 Millionen Mark wurden seinerzeit in dieses Gebäude investiert. Seit Ende der 90er Jahre steht das Gebäude leer und verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Der Glasmacher

Die verlassene Glashütte war eine der Größten auf der ganzen Erde und wurde 1864 gegründet. 2005 wurde die Hütte geschlossen. In Glanzzeiten wurden 8000 Menschen beschäftigt. Der namhafteste Kunde war wohl Coca Cola.
Mittlerweile finden auf dem riesigen Gelände Bauarbeiten statt. Bei diesen Arbeiten wurde ein Luftschutzbunker entdeckt, der sogar einige Schätze beherbergte, u.a. Glaswaren und ein Produktarchiv aus der Nachkriegszeit.  Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album befindet sich bei Flickr.

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Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Lost Places: Der Glasmacher

Der Schatz wurde ja bereits geborgen, aber in den Weiten des www habe ich ein Bild aus einer Tageszeitung gefunden:

Unbenannt

Hier ein Bild aus den ersten Produktionsjahren:

Alte Hütte

 

Lost Places: Armaturenfabrik

Dieser verlassene Ort zeigt eine Armaturenfabrik aus dem Jahr 1913. Sie ist ein Relikt aus der industriellen Entwicklung einer größeren Stadt im Ruhrgebiet. Zwischen ihren Mauern wurden Geräte für Kupfer- und Kühlelemente und Blasformen für Hochöfen herstellt. Vor allem aber Spezialarmaturen für die Schwerindustrie. Die Erzeugnisse fanden nicht nur im Ruhrgebiet Abnehmer sondern auch im europäischen Ausland. In den Kriegsjahren wurden zwangsweise Metallhülsen produziert. Ende der 1980er Jahre musste die Fabrik infolge der Stahlkriese, Insolvenz anmelden. Es folgten Zwangsversteigerungen, die jedoch fehlschlugen. Erste Untersuchungen hatten ergeben, das das Erdreich unter den Hallen bis in vier Metern tiefe hoch kontaminiert und verseucht sind. Relikte aus Produktionszeiten. Ein ruhiger Lost Place und herrlich ruinöse Motive. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_1996_ShiftN

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: Fitting Factory - Armaturenfabrik

Lost Places: „Wetten dass..?“ – Halle

Die Halle war ein Veranstaltungsort wo im März 2011 letztmalig der Vorhang geöffnet worden ist. Die bekannteste Show dürfte „Wetten dass..?“ gewesen sein. Neben Frank Elstner war Thomas Gottschalk oft mit seiner Show zu Gast in der Mehrzweckhalle. Unvergessen ist hier sicherlich der Auftritt von Michael Jackson 1995, wo der „Earth Song“ seine Weltpremiere gefeiert hat. Aber auch andere Stars wie Harald Juhnke, Rod Steward, Roger Whittaker, James Last und sogar Jachim Fuchsberger mit seiner Show „Auf los gehts los“, die damals ein echter Strassenfeger gewesen sein muss, waren hier Gäste. Daneben wurden über weitere 50 Sendungen produziert, u.a. „Die verflixte 7“ mit Rudi Carell und „Melodien für Millionen“ mit Dieter Thomas Heck. Zusätzlich fanden in der Halle auch Sportveranstaltungen statt. Das Gebäude wurde gerade einmal 35 Jahre genutzt, kostete damals fast 19 Mio. Mark für eine Grundfläche von 8400 Quardartmetern und die Halle bietet für 1100 bis 4362 Besuchern Platz.

Nun wird die Halle nicht mehr genutzt. Es gab Überlegungen in der Halle ein „Qutlet-Village“ zu errichten, diese Pläne wurden aber von der örtlichen Bezirksvertretung verabschiedet. Insgesamt war der Besuch, bis auf den Zugang eher unspektalär, leider war es sehr dunkel . Aber ich hoffe ihr könnt trotzdem einen Eindruck bekommen wie ein einstiger Publikumsmagnet verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle

Lost Places: "Wetten dass...?" - Halle