Mit ‘Nikon D7200’ getaggte Beiträge

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Dieses ist nun mein letzter Beitrag meiner Urbex-Tour durch Belgien. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal hier. Diesen Ort hätte ich als Kind des Ruhrgebietes sehr gerne viel eher besucht. Für mich die wohl schönste Zeche der Welt: Charbonnages du Hasard oder wie es auch genannt wird: Cheratte Hasard. Das Gebäude erinnert weniger an eine Zeche, vielmehr sieht es auch wie eine große Burg. Bereits im Jahr 1850 wurde der erste Schacht zur Gewinnung von Steinkohle ausgehoben. Nach einem Unfall 1877 wurde die Anlage wieder geschlossen. Erst 30 Jahre später, wurde bis 1977 Kohle gefördert.
Eigentlich war ich der Ansicht, das der Abrissbagger gegen Ende des letzten Jahres mit dem Abriss begonnen hatte. Aber der Blick aus dem Hotel ließ mich hoffen…. Es wurden alle Zechenteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen, abgerissen. Der noch übrige Rest soll zu einem Businesskomplex umgebaut werden. Wie schon geschrieben, ich hätte eher kommen müssen. Bei meinem Besuch habe ich mir die Innere Erkundung gespart und habe nur ein paar Außenaufnahmen mitgebracht. Viel Spass beim anschauen der Bilder…

 

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Bei meiner Autofahrt durch die Wallonie bin ich durch Zufall auf dieses kleine Häuschen gestoßen. Es liegt ziemlich abgelegen an einer wenig befahren Straße im Wald. Wie lange es schon verlassen ist, konnte ich nicht herausfinden, wohl aber, das es schon deutlich bessere Tage hatte. Im www wird häufig vom „Weißen Haus“ gesprochen. Insgesamt ein mehr oder weniger natürlicher Verfall und ein paar Motive habe ich mitgenommen. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

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Über dieses Gebäude geistern in den Weiten des www sehr skurille Namen wie zum Beispiel Draculas Mansion oder BeeEmmWee-Villa. Ich habe mich für den Namen Mansion Perceè entschieden. Denn Durchbruch gab es bereits, einen BMW leider nicht mehr, der wurde schon geklaut. Das Grunstück ist verwachsen und zugewuchert. Überall Dornen und Laub. Gar nicht auszudenken wie sich hier ein Besuch im Wonnemonat Mai dargestellt hätte. Von Außen konnte man erahnen wie schön es hier einmal gewesen sein muss. Heute war es eher erschreckend zu sehen, wie Teile des Bodens aus dem 2. Obergeschosses im Erdgeschoss lagen. Im Keller haben wir einen kleinen Schatz entdeckt. Ein Sammlung diverser alkoholischer Getränke. Unweit des Haupthauses haben wir dann eine Garage entdeckt. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

Lost Places: Mansion Percèe

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Auch dieses Sanatorium diente zur Eindämmung und Heilung der Lungentuberkulose oder wie es umgangssprachlich genannt wurde, der Schwindsucht. Die größte und längste geschichtliche Tuberkulosewelle begann im 17. Jahrhundert und erreichte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Um 1880 wurde jeder zweite Todesfall der 15-40 jährigen der Tuberkulose zugeschrieben. Zur Genesung diente die Luftkur in den dafür extra geschaffenen Tuberkulose-Sanatorien. Hier mussten Patienten mehrere Stunden täglich an der Luft liegen. Sie bekamen warmes Essen und mit etwas Glück kam jemand für die Behandlungskosten auf. Viel Erfolg brachten die Luftkuren aber nicht, denn trotz Schonung und frischer Luft verstarben 75 Prozent der Patienten innerhalb von fünf Jahren. Meilensteine bei der Bekämpfung der Krankheit gehen auf Dr. Robert Koch zurück, der das Bakterium beschrieb und die Grundlage zur Behandlung geschaffen hatte. Auch heute erkranken immer noch Menschen daran. Doch durch spezielle Behandlungsformen können sie ein realtiv normales Leben führen. Aus dieser Zeit um 1900 sind immer noch zahlreiche Lungenheilstätten übrig geblieben. In Deutschland dürfte der Name: Beelitz am bekanntesten sein. In der Wallonie steht das leider völlig zerstörte Sanatorium du basil. Ein eindrucksvolles Gebäude eingebettet in einer wunderschönen Landschaft. Enttäuschend war der brutale Vandalismus im Gebäude, der sich vor mir völlig unverständlich aufgetan hat. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

Lost Places: Sanatorium du Basil

 

 

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Im Vorfeld zu dieser Location habe ich schon ein paar Aufnahmen gesehen und hatte große Erwartungen. Um diesen kleinen Hof zu erreichen, führte unserer Navigationssystem uns über einen unendlichen langen Feldweg. Links und rechts unzählige Apfelbäume. Dann endlich erreichten wir unser Ziel. Eine winzige Ortschaft. Dort wo jeder jeden kennt. Unmöglich nicht aufzufallen. Und so habe ich mein Auto an einer Querstrasse vor der Ortschaft unter einem Baum geparkt. Der Weg zum Hof führte über eine Pferdekoppel und durch riesige Dornenbüsche. Hier muss schon seit Jahren niemand mehr hergegangen sein. Es gab keinen Trampelpfad, nur Dornen. Vor dem Hof standen drei verrottete Autos verteilt, ein älterer Volvo und ein etwas neueres Model, dazu noch ein Peugeot???. Im Gebäude selbst habe ich den typischen belgischen Einrichtungsstil wieder gefunden und ein paar Fotos mitgenommen. Wünsche Euch viel Spaß beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack auf meinen Kurzurlaub in der Wallonie. Schon lange im Kopf und es brauchte dazu einige Vorbereitung. Neben dem Ausleben meiner Foto Leidenschaft durfte ich nette Menschen kennenlernen. Ich gebe zu, es war kein typischer Urlaub mit dem Ziel bestimmte Bauwerkte, Museen oder Sightseeingpunkte zu besuchen. Natürlich hatte ich ein paar Punkte auf der Landkarte die ich besuchen wollte. Hey, ihr kennt mich. Hauptsächlich dort, wo das Leben der Menschen Geschichte ist ;-). Einiges hat funktioniert, manches nicht. In den nächsten Beiträgen nehme ich Euch mit. Und hier ein kleiner Vorgeschmack auf einen schönen Landstrich in Europa.

Der heutige Lost Place zeige eine verlassene Dampfziegelei. Die Informationen die ich über diese Anlage finden konnte sind eher spärlich bis gar nicht vorhanden. Ein Gründungsjahr und auch die Schließung sind mir gänzlich unbekannt. In der Gegend wo diese Ruine steht, wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts einige dieser Anlagen betrieben. Alle Geräte wurden von Dampfmaschinen angetrieben. Nachdem der Ton den Weg in die Ziegelei gefunden hatte, wurde dieser in ein Brechwalzwerk geleitet. Innerhalb der Ziegelei wurde der Ton zur Sümpfe über Förderbänder transportiert, wo er mit Wasser vermischt und unerwünschte Bestandteile wie Wurzeln und Geröll ausgewaschen wurde. Der Ton setzte sich aus Tonschlamm am Boden der Sümpfe ab. Der gereinigte Ton wurde geschnitten, ausgewalzt und zu Ziegeln gepresst. Anschließend führte man die Ziegel zur Trocknung in den Ringofen. In dieser Ziegelei waren leider nur noch ganz wenige Teile der Ziegelpresse, des Brechwalzwerkes und der Dampfmaschinen vorhanden, dafür ragt ein riesiger Schornstein empor. Ein paar Motive konnte ich einfangen und festhalten. Viel Spass beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.DSC_6801

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Lost Places: Die Ziegelei

Viel konnte ich leider nicht über die Geschichte der Schönheitsklinik erfahren. Ob die Einrichtung als reine Klinik betrieben worden ist, bleibt zweifelhaft. Überall lagen Hinweise für einen Hotelbetrieb vor. Vielleicht wurde es auch kurzzeitig als Hotel betrieben? Gruselige Vorstellung das in diesem Schimmelloch einmal Eingriffe am menschlichen Körper durchgeführt worden sind. Viel Spaß beim anschauen – es sind auch wieder ein paar Fish-Eye Bilder dabei. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Lost Places: Schönheitsklinik Dr. Modder

Die Bilder zeigen eine relativ bekannte Industriellen – Villa in einer größeren Stadt in NRW. Der einstige Prachtbau, der durch seine luxuriöse Ausstattung in den 1960er Jahren Aufsehen im ganzen Land erregte. Neben einem Innen- und Außenpool wurde sogar ein Atombunker in den Keller gebaut. Die Heizungsanlage hätte sogar ein kleines Krankenhaus mit Wärme und Energie versorgen können. Auch ein Aufzug fuhr vom Keller in die obere Etage. Rund 1,5 Millionen Mark wurden seinerzeit in dieses Gebäude investiert. Seit Ende der 90er Jahre steht das Gebäude leer und verfällt. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Lost Places: Die Villa des Generaldirektors

Hier wird schon lange keine Milch mehr verarbeitet. Selbst die Nachnutzung konnte nicht gehalten werden. Das Gelände verfällt und der Vandalismus ist überall zu sehen. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht, mit meiner neuen Kamera. Eine Nikon D7200. Viel Spass beim anschauen. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Alte Molkerei

 

 

Lost Places: Alte Molkerei

 

 

 

Lost Places: Alte Molkerei

 

Lost Places: Alte Molkerei

Lost Places: Alte Molkerei