Lost Places: Old McDonalds Farm

Mit diesem Beitrag möchte ich Euch auf eine kleine Reise mitnehmen. Diesmal führte mich mein Punkt auf der Landkarte auf einen kleinen Bauernhof irgendwo im nirgendwo – was hier tatsächlich stimmt. Um den Hof herum gab es nicht viel.

Verlassen war er noch nicht so lang. Vielleicht 5 Jahre, war nicht wirklich zu erfahren. Im Wohnhaus selbst fanden wir durchgewühlte Schränke, unzählige Jacken, persönliche Papiere und überall lagen Trauerkarten. Im oberen Stockwerk stand dann eine wunderschöne alte Nähmaschine aus dem Hause Phoenix, daneben Garn in allen möglichen Farben. Hier muss mal ein Nähzimmer gewesen sein. Leider waren weite Teile zerwühlt und sowas fotografiere ich nicht gerne. In einem umliegenden Schuppen stand sogar noch ein alter Trecker, daneben ein kleiner Stall und eine Werkstatt gab es auch noch zu erkunden. Habe Euch ein paar Bilder mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Homepage: www.smartphoto78.de

Lost Places: Die kleine Klinik am Rande der Stadt

Mein Besuch dieses Ortes war im Sommer 2020. Corona hatte eine kleine Pause und so machten wir uns auf, eine kleine Urbex-Tour gemeinsam zu erleben.. Die kleine Klinik am Rande der Stadt ist noch gar nicht so lange ein verlassener Ort. Vor gerade mal 3 Jahren wurde die Pforte verschlossen.

Die offizielle Eröffnung dieses Krankenhauses war im April 1906, obwohl die Behandlung der Kranken schon im Januar begonnen hatte. Rund 150 Betten wurden betrieben. Die Stadt hatte seinerzeit sehr viele Meningitis Fälle zu beklagen und benötigte Behandlungsmöglichkeiten. Im Jahr 2009 hatte die Kinik 4 Fachabteilungen mit insgesamt 262 Betten. Im Jahr 2013 waren nur noch 125 Betten übrig und es übernahm ein privater Klinikträger die Leitung der Einrichtung. Im Rahmen der Sanierung wurde die Klinik geschlossen und die beheimateten Fachabteilungen wurden an umliegende Einrichtungen übergeben.

Bei meinem Besuch habe ich ein paar Bilder mitgebracht. Insgesamt war dieser Ort jedoch schon sehr zerstört und von der eigentlichen Einrichtung war nicht mehr viel übrig. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder

Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places – Sprengstofffabrik

Die Reise zu diesem verlassenen Ort fand zu Beginn diesen Jahres statt. Es ist ein sehr alter verlassener Ort, der von der einzigen Blüte kaum noch zu erkennen ist. Mittlerweile hat sich die Natur einiges zurückgeholt. Aber gehen wir erstmal in das vorherige Jahrhundert zurück.

Der Entschluss zum Bau der Sprengstoff-Fabrik wurde in den Jahren 1904 bis 1906 bestimmt und durchgeführt. Es sollte denitroglyceinhaltiger Sprengstoff hergestellt werden. Das ganze Gelände wurde aus Sicherheitsgründen mit einem 2,25 m hohen Drahtzaun umgeben. Zu dieser Zeit betrug die Zahl der Arbeiter ca. 100 Mann. Die Fabrik diente der Herstellung und Verwertung von Sicherheitssprengstoffen. Verwendung sollte der größte Teil des produzierten Sprengstoffes zu dieser Zeit im Bergbau finden. Das erste Unglück passierte am 25.02.1911. Dabei wurden drei Arbeiter getötet. Die zweite Explosion forderte wieder drei Tote. Es geschah am 08. 07.1914. Der Kriegseinfluss auf die Sprengstofffabrik wurde deutlich erkennbar und die Fabrik expandierte. Nun produzierte die Fabrik keinen Sprengstoff mehr für den Bergbau wie vor dem Krieg, sondern sie wurde zu einer Munitionsfabrik umgebaut. Während der ganzen Kriegszeit arbeiteten ca. 2. 000 Menschen in diesem Betrieb, hauptsächlich waren es Arbeiterinnen. Die Männer mussten an die Front und die Sprengstoffproduktion wurde erhöht. Nach Kriegsende fand der Sprengstoff nur noch wenige Abnehmer, und man stellte die Produktion teilweise auf Tinte, Klebstoff und Kohlepapier um. 1929 wurde die Produktion gestoppt, das Gelände wurde zur Verpachtung freigegeben. 1932 wurde die Fabrik dann endgültig geschlossen.

Vor ein paar Jahren war ich schon einmal vor Ort. Die komplette Bilderserie findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Die klosterhafte Suchtklinik

Den verlassenen Ort, den ich Euch heute vorstellen möchte, zeigt ein ehemaliges Kloster der Missionare vom Heiligen Herzen Jesu. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. In den ersten Jahrzehnten wurden studierende Philosophen und Theologen aufgenommen. In der Zeit vor und nach dem zweiten Weltkrieg diente das Hauptgebäude als Lazarett und Heil- und Pflegestätte für lungenkranke Soldaten. Erst in den Jahren danach wurde die Lehrtätigkeit wieder aufgenommen. Bekanntester Dozent dürfte wohl Josef Ratzinger – „UNSER PAPST“ – gewesen sein. Mitte der 70iger Jahre verlegte der Orden seinen Sitz in ein anderes Gebäude. Das ehemalige Kloster wurde Heim für schwererziehbare Kinder. Viel später diente das rote Backsteingebäude einer Klinik für Suchtkranke. Der Betrieb wurde 2009 eingestellt. Etwas später wurden Flüchtlinge in dem Gebäude untergebracht.

Für mich war es der zweite Besuch, denn ich war 2018 schon einmal vor Ort. Seither hat sich der Schimmel im Gemäuer ausgebreitet. Ich habe ein paar Fotos mitgebracht und im Nachgang etwas mit Lightroom gespielt. Viel Spaß beim Anschauen.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Homepage: http://www.smartphoto78.de

Lost Places: Stahlhütte

1817 wurde das Montanunternehmen von einem Brüderpaar gegründet und sollte eines der größten Stahlkonzerne werden. Ausgehend von den beträchtlichen Steinkohlevorkommen, deren Lager sich in Ost-West-Richtung beinahe durch ganz Belgien erstreckte, bauten die Brüder gemeinsam die größte Eisengießerei und Maschinenfabrik Europas auf, die den Grundstein für die Entwicklung eines weitverzweigten Unternehmens bildete.
Zwischen den Jahren 1998/1999 wurde die Produktion eingestellt.
Für mich war es der zweite Besuch und trotzdem gab es neue Motive zu entdecken. U.a. haben wir ein Pumpwerk entdeckt, welches von der Größe auch eine Veranstaltungshalle hätte sein können. Absoluter wahnsinn, so riesig wie der gesamte Komplex ist. Für mich war es sicherlich nicht der letzte Buch. Der komplette Beitrag befindet sich auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Übrigens möchte ich an dieser Stelle auf einen tollen Blogger-Kollegen aufmerksam machen: Mannis-Fotosbude– auch er besucht hin und wieder verlassene Orte.

Viel Spaß

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Schlacketransportbahn

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Pumpwerk

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Hochofen

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Handyschnappschuss vom Ofen

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Schaltzentrale

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Wasserpumepen

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Feuerlöscher

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Kohlewaggon

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Stahlwerk

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Stahlwerk

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Schlackewaggon, oder Elefant?

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Turbinenhalle

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Brandschaden? Schaltzentrale

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Am Hochofen

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Kette

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Lost Places: Icedome

Zuerst einmal möchte ich mich zurück melden. War die letzten Wochen mit vielen anderen Dingen beschäftigt, so dass die Blogwelt leider viel zu kurz gekommen ist. Heute habe ich aber ein kleines Update zu einem verlassen Ort. Viel Spaß:

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Dieser verlassene Ort zeigt eine verlassene Eisporthalle in unserem Nachbarland Belgien. Das Stadion wurde im Jahre 1939 gebaut und steht seit gut 10 Jahren leer. Der Verfall ist nicht mehr aufzuhalten. Überall sind Spuren von Vandalismus zu sehen, der Geruch war beißend. Ob das nun vom Urin oder Taubenkot kommt, mag ich nicht genau abschätzen. Einige Motive konnte ich finden. Das komplette Album befindet sich auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

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Lost Places: Schraubenfabrik

Die verfallene Schraubenfabrik und Gesenkschmiede.

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Im Jahre 1844 wurde die Schraubenfabrik von Bernhard F. und seinem Neffen Friedrich H. gegründet. Im Gründerjahr wurde in den Werkshallen die erste Dampfmaschine der Gegend betrieben. Nach nur zwei Jahren Betriebszeit wurde der Betrieb vom Bernhards Sohn Wilhelm F. weitergeführt.

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Sehr früh setzte Wilhelm auf eine betriebliche Sozialpoltik ( u.a. 1855 Einführung einer Betriebskrankenkasse, 1869 Arbeitersparkasse, 1871 Arbeiterwohnsiedlung und der Unterhalt einer gewerblichen Fortbildungsschule). Nachdem er auf Geschäftsreisen vom allem in England die industrielle Entwicklung gesehen und die großen Chancen frühindustrieller Anfänge erkannt hatte, gliederte er im Jahre 1860 eine Gesenkschmiede mit dem ersten Riemenfallhammer Deutschlands an den Betrieb an.

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Seinerzeit sicherlich eine Sensation und er wurde zu einem der bedeutendsten industriellen Unternehmer Deutschlands. Der Betrieb blieb bis Mitte der 1950er Jahre im Besitz der Nachkommen der Familie F. und über 1500 wurden in Hochzeiten beschäftigt. Warum es in den 1990er Jahren zur Schließung kam, konnte ich nicht herausfinden. Das Werksgelände selbst wurde nach seiner Schließung durch einen Kinofilm berühmt. Im legendären Film: „Manta, Manta“ wurden Teile des Schlußrennens auf dem Fabrikgelände gedreht. Seither schläft der denkmalgeschützte Bau und verfällt.

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Bei meinem Besuch waren nur noch leergeräumte Produktionshallen vorhanden, aber ein paar Motive konnte ich finden.

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Viel Spaß beim Anschauen und ich hoffe Ihr kommt alle gut durch die anstrengende Corona-Zeit. Schöne Ostertage. Wer möchte kann sich das komplette Album auf meiner Homepage anschauen: smartphoto78.de

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Lost Places: Seifenfabrik

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Der heutige Beitrag zeigt die Überreste einer ehemaligen Seifenfabrik. Die Firmengründung geht in das Jahr 1869 zurück. Anfangs wurde nur Schmierseife hergestellt. Im Jahr der Jahrhundertwende wurden die drei größen Siederkessel Deutschlands betrieben und weitere Waren hergestellt. Das Werk verfügte sogar über einen Eisenbahnanschluss und erlaubte das Beladen von 12 Güterwagen gleichzeitig. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Firmengelände auf eine Größe von 10.000 m2 und beschäftige rund 350 Mitarbeiter.

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100 Jahre nach der Firmengründung erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 86 Millionen Mark und hatte sich Mittlerweile verdoppelt. Nur ein Jahr später kam es zu einem Großbrand – das ist auch heute noch zu erkennen. Danach folgten mehrere Übernahmen durch Investoren und der eigentliche Firmensitz verlagerte seine Produktion auf andere Standorte. Das Werksgelände wurde bis auf ein Forschungslabor aufgegeben und verfällt seit gut 10 Jahren. Die Stadt plant einen Abriss der Hallen.

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Was mir bei meinem Besuch ungewöhnlich vorkam: Es lag nach all den Jahren noch immer ein blumiger Seifengeruch in der Luft. Leider waren keine Maschinen mehr auf dem Gelände. Aber ich finde, das dieser Ort dennoch sehr fotogen ist. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

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Lost Places: Villa Piano

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Dieser verlassene und schon sehr zerfallene Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem größeren See. In Kreisen der Urbex-Szene wird dieses Haus deshalb auch gerne: VILLA AM SEE genannt. Da in den letzten Jahrzehnten keiner mehr den Rasen gemäht oder Bäume zurück geschnitten hat, steht dieses schöne Haus jetzt mitten zwischen Meterhohen Bäumen und ist darin verschwunden. Einen Seeblick sucht man vergeblich. Mitten im Haus befinden sich noch diverse Einrichtungsgegenstände sogar ein echtes Highlight: Einen Flügel, der seine Besten Jahre aber auch schon vor langer Zeit hatte. Viel Spaß mit meinen Eindrücken. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

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Lost Places: Die Farm

Leider konnte ich nicht viel über diesen Ort finden. Auch die Inneren Räume blieben mir verborgen, denn die Türen waren alle zu. Ich konnte lediglich ein paar Außenaufnahmen machen. Unter einem Vordach entdeckten wir eine schöne alte Kutsche. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Wer mag kann sich auch gerne einmal eine Homepage anschauen. Hier findet Ihr noch mehr Bilder und die Alben sind in Kategorien unterteilt. Ich freue mich auf den Besuch.

****KLICK****

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Lost Places: Erholungsheim H.D.

Das Erholungsheim wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Harz erbaut. In unmittelbarer Nähe zum höchsten Berg, dem Brocken. Das waren meine ganzen Informationen die ich im Vorfeld zu dieser Location hatte. Ich besuchte das Haus an einem der wärmeren Tage im Jahr. Draußen schon T-shirt Wetter. Im Gebäude selbst war es sehr feucht und kühl. Insgesamt ein typischer Lost-Places Geruch, den ich schon in so vielen verlassenen Gebäuden vernommen habe. Von außen war schon zu erahnen wie schlecht es um das Gebäude steht. Wahrscheinlich würde man mit einem Abrissbagger einen halben Tag Arbeit haben um es Platt zu machen. Meine Neugier war stärker und so tastete ich mich Schritt für Schritt vor.

Im 1. Weltkrieg diente das Gebäude als Lazarett, wie so viele andere Einrichtungen zu der Zeit auch. Ein paar Jahre später wurde das Haus zum Kurhotel umgebaut. Nach ein paar Betriebsjahren bekam das Haus diverse Anbauten, wie z.B. ein Speisesaal – der heute noch in Teilen erhalten ist. Nach 1945 wurde das Haus ein Erholungsheim und eine der Top-Adressen in Ostdeutschland.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Heim geschlossen und verfällt seitdem. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Jedoch war eine komplette Erkundung nicht möglich, da das Gebäude übelst einsturzgefährdet ist und ich an meinem Leben hänge… Viel Spaß. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

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Lost Places: Baustoff-Macher

Dieser Beitrag zeigt einen Baustoff-Hersteller. Genauer eine verlassene Klinkersteinfabrik. Seit ein paar Jahren wird allerdings nicht mehr viel, bzw. gar nichts mehr produziert. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Den kompletten Beitrag findet Ihr auf meiner Seite: >>KLICK

Dazu gibt es noch eine Premiere: Ein kleine Video Vorschau auf meine Tour in den Harz. Viel Spaß:

 

Lost Places: Gasthof „Karpfenteich“

Dieser verlassene Ort zeigt einen seit Jahrzehnten verfallenden Gasthof. Die Geschichte dieses Ortes ist sehr interessant und boten mir eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Einst wurden hier Fische in riesigen Teichen um das Gelände herum gezüchtet. In Kriegsjahren wurden Schwimmwettbewerbe veranstaltet und „Sitzungen“ abgehalten. Ich selbst habe diesen Ort nicht besucht, habe aber eine Speicherkarte vor der Tür gefunden und möchte an dieser Stelle die Bilder für sich sprechen lassen. Wie bereits geschrieben – eine echte Zeitreise. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: smartphotos-verfallene-orte.de

 

Lost Places: Zementwerk

Dieser Ort zeigt eins von vielen verlassenen Zementwerken in Westfalen. Die natürlichen Voraussetzungen des Gebiets, das geologisch zur Kreidetafel des münsterischen Beckens gehört, boten einst die besten Bedingungen für die Kalk- und Zementindustrie. Um 1850 breitete sich die Zementindustrie in dieser Region nicht zuletzt durch die neuen Eisenbahnlinen mit großer Dynamik aus. Die Nachfrage nach diesem Baustoff war riesig. Das Werk welches ich heute Vorstellen möchte stammt aus einer Hoch-Zeit der Zementindustrie, gebaut wurde es um 1913. Die Anlage hatte drei Nassdrehöfen mit 50 m Länge und 3 m Durchmesser. In dieser Anlage wurde das Rohmaterial mit Wasser zu Dickschlamm vermahlen, bevor es in den Ofen kam. Aus dem Geschäftsbüchern kann man entnehmen das 1914 ca. 200 000 t Material produziert worden ist. Das Werk erlebte seine Blütezeit. Zur Stilllegung kam es 1986, nachdem die Gewinne nicht mehr erzielt werden konnten. Bei meinem Besuch boten sich zahlreiche Fotomotive. Viel Spaß beim anschauen.

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Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Das Wasserschloß

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Diese kleine Wasserburg war ursprünglich ein mittelalterlicher Rittersitz welcher um 1368 erstmals erwähnt worden ist. Der Wassergraben um das kleine Gelände ist leer und Innenansichten waren mir nicht möglich, da der Bau sich inzwischen im Wideraufbau befindet und verschlossen war. Besonders schön war der alte Magnolienbaum vor der südlichen Seite. Die nördliche Seite könnte optisch auch zu einem anderen Gebäude gehören. Zu dem Gelände gehören noch ein paar Stallungen, die aber auch allesamt verschlossen waren. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: >>KLICK ZUM ALBUM<<

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Lost Places: Das Schloss

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Dieser verlassene Ort zeigt ein altes Schloss. Die Geschichte geht bis in 11. Jahrhundert zurück. Auf einer Bergkuppe ließ ein Graf Ende des 14. Jahrhunderts eine Burg errichten. Es wird angenommen, das es hier schon um 1100 eine Vorgängeranlage als Kontrollposten gegegeben hat. Der Umbau von der Burg zum Schloss erfolgte um das Jahr 1560 und umfasste den Anbau von Trakten und Ställen und eines mittelalterlichen Innenhofes. Aus dieser Zeit sind auch noch heute noch weite Teile erhalten geblieben u.a. das sichtbare Fachwerk. Unterhalb des Burghügels befinden sich 9 Teiche, die als Hexenteiche bezeichnet wurden. Diese Namensgebung lässt darauf schließen das im 16. und 17. Jahrhundert Hexenverfolgungen stattgefunden haben. Die Teiche dienten für Wassenproben um die Beschuldigten der Hexerei zu überführen. Laut einem Kirchenbuch aus dieser Zeit wurden nahe der Burg 20 Personen als Hexen verbrannt. Es handelte sich um Jungen und Mädchen, die Hexentänze aufgeführt haben sollen.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts lag das Schloss im Dornröschenschlaf. Die Gebäude wurden als Lager genutzt. Mit dem Bau der Reichsautobahn um 1940 liefen Planungen die das Anwesen in eine Autobahnraststätte umbauen sollten. Diese Pläne wurde aber wieder verworfen, stattdessen wurde in den Scheunen ein Zwangsarbeitslager für einen nahegelegenden Steinbruch eingerichtet. In der Zeit nach dem Krieg wollte sich so recht niemand mehr um das schöne Schlösschen kümmern. Immer mal wieder wurden Sanierungsarbeiten angefangen aber nicht zu Ende geführt. Der Denkmalschutz macht es sicherlich nicht einfach.

Leider konnte ich bei meinem Besuch nur einen kleinen Teil erkunden. Nicht alles war zugänglich. Aber ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Besonders spannend war die Geheimtür hinter einem Weinregal. Hier ging es über eine Wendeltreppe in den Burgturm rauf. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet ihr HIER.

Lost Places: Low Budget Hotel

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Den Ort den ich heute vorstellen möchte, zeigt ein mittelklassiges „Low Budget“ Hotel in einem kleinen Örtchen. Der Schimmelbefall lässt sich nicht mehr leugnen. Tolle Motive, wenn man eine entsprechende Maske für die Nase dabei hat. Beim betreten achte man auch auf jeden Schritt, besonders in den oberen Etagen. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Lost Places: Die Kurklinik

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Der heutige Ort zeigt eine Kurklinik in einem kleinen Örtchen in Westfalen. In den Betriebszeiten fanden die Patienten hier Gesundheit und Entspannung in schönster Lage. Die Klinik verfügte über 100 Komfortzimmer. Schwerpunkte waren Entzündungen der Wirbelsäule sowie Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems und psychologische Erschöpfungszustände. Der Betrieb wurde gegen Ende der 90er Jahre eingestellt. Bei meinem Besuch boten sich noch zahlreiche Motive. Besonders beeindruckend fand ich die Allee. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Lost Places: Die alte Schmiede

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Es ist noch früh. Wir haben einen kalten November-Morgen, der Boden ist mit einer Raureif-Schicht bedeckt. Der heutige Ausflug führt mich zu einer verlassenen Schmiede. Wobei das Gelände seit 2010 lediglich als Lager für ein weiteres Werk in unmittelbarer Nähe genutzt wurde. Davor schlugen Schmiedehammer in den riesigen Hallen. Leider sind davon keine mehr vorhanden. Zeigen möchte ich die Bilder aber dennoch. Viel Spaß. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Schmiede

Lost Places: Charbonnage du Hasard

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Dieses ist nun mein letzter Beitrag meiner Urbex-Tour durch Belgien. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal hier. Diesen Ort hätte ich als Kind des Ruhrgebietes sehr gerne viel eher besucht. Für mich die wohl schönste Zeche der Welt: Charbonnages du Hasard oder wie es auch genannt wird: Cheratte Hasard. Das Gebäude erinnert weniger an eine Zeche, vielmehr sieht es auch wie eine große Burg. Bereits im Jahr 1850 wurde der erste Schacht zur Gewinnung von Steinkohle ausgehoben. Nach einem Unfall 1877 wurde die Anlage wieder geschlossen. Erst 30 Jahre später, wurde bis 1977 Kohle gefördert.
Eigentlich war ich der Ansicht, das der Abrissbagger gegen Ende des letzten Jahres mit dem Abriss begonnen hatte. Aber der Blick aus dem Hotel ließ mich hoffen…. Es wurden alle Zechenteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen, abgerissen. Der noch übrige Rest soll zu einem Businesskomplex umgebaut werden. Wie schon geschrieben, ich hätte eher kommen müssen. Bei meinem Besuch habe ich mir die Innere Erkundung gespart und habe nur ein paar Außenaufnahmen mitgebracht. Viel Spass beim anschauen der Bilder…

 

Lost Places: Maison L´horreur

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Was genau zu diesem Namen geführt hat, kann ich nicht genau sagen. Der kleine Hof lag etwas abgelegen an einer wenig befahrenen Landstrasse. Teile der Einrichtung standen noch an der Stelle, wo der Besitzer sie einmal hingestellt hatte. In einem Raum trat man vom Erdgeschoss direkt eine Etage tiefer in den Keller. Ich bin immer noch fasziniert von der belgischen Bauweise. Ein paar meiner Eindrücke habe ich fest gehalten. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Das weiße Haus

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Bei meiner Autofahrt durch die Wallonie bin ich durch Zufall auf dieses kleine Häuschen gestoßen. Es liegt ziemlich abgelegen an einer wenig befahren Straße im Wald. Wie lange es schon verlassen ist, konnte ich nicht herausfinden, wohl aber, das es schon deutlich bessere Tage hatte. Im www wird häufig vom „Weißen Haus“ gesprochen. Insgesamt ein mehr oder weniger natürlicher Verfall und ein paar Motive habe ich mitgenommen. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Das weiße Haus

Lost Places: Maison Catholic

Dieser Ort zeigt einen kleinen Hof in der Wallonie. In den weiten Kreisen der Urbex Szene wird der Ort mit „Maison Catholic“ betitelt. Woher dieser Name kommt, ist mir gänzlich unbekannt. Am Haupteingang war ein Schild mit einer russischen???? Inschrift? Für mich war es ein kurzer Besuch. Ein paar Motive habe ich mitgenommen. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

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Lost Places: Maison Catholic

Lost Places: Maison Catholic

Lost Places: Maison Catholic

Lost Places: Maison Catholic

Lost Places: Maison Catholic

Lost Places: Maison Catholic

 

Lost Places: Manoir DP

 

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Im Vorfeld zu dieser Location habe ich schon ein paar Aufnahmen gesehen und hatte große Erwartungen. Um diesen kleinen Hof zu erreichen, führte unserer Navigationssystem uns über einen unendlichen langen Feldweg. Links und rechts unzählige Apfelbäume. Dann endlich erreichten wir unser Ziel. Eine winzige Ortschaft. Dort wo jeder jeden kennt. Unmöglich nicht aufzufallen. Und so habe ich mein Auto an einer Querstrasse vor der Ortschaft unter einem Baum geparkt. Der Weg zum Hof führte über eine Pferdekoppel und durch riesige Dornenbüsche. Hier muss schon seit Jahren niemand mehr hergegangen sein. Es gab keinen Trampelpfad, nur Dornen. Vor dem Hof standen drei verrottete Autos verteilt, ein älterer Volvo und ein etwas neueres Model, dazu noch ein Peugeot???. Im Gebäude selbst habe ich den typischen belgischen Einrichtungsstil wieder gefunden und ein paar Fotos mitgenommen. Wünsche Euch viel Spaß beim anschauen meiner Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP

Lost Places: Manoir DP