Fototour durch Hamburg

Da ich in der vergangen Woche beruflich in Hamburg zu tun hatte und ganz „zufüllig“  meine Kamera im Koffer gewesen ist, habe ich mir eine kleine Auszeit genommen. Deshalb zeige ich heute die „ZU-FUSS-FOTOTOUR“. Es gibt ja so wahnsinnig viel zu sehen und ich habe nur einen Bruchteil der schönen Stadt im Norden unseres Landes erkunden können. Das bedeutet, ich muss da unbedingt nochmal hin 🙂

An dieser Stelle möchte ich Jürgen danken, der mir den Tip mit dem Programm ShiftN gegeben hat.

LVR Industriemuseum Altenberg in Oberhausen

Die Zinkfabrik Altenberg ist Ankerpunkt des LVR-Industiemuseums in Oberhausen. Gar nicht weit vom CentrO (für die, die damit nichts anfangen können: Das ist DIE Shopping-Mall im Ruhrgebiet). Aber zurück zum Industriemuseum. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet. Das Vorkommen von Erz und Kohle in der Region und von der Eisenbahn, als größten Verbraucher von Eisen und Stahl. Dabei läuft der Besucher durch das Innere eines Hochofens, an zahllosen Rädern, Schienen, Ketten und anderen Produkten vorbei.  Für mich gab es unzählige Fotomotive und unglaubliche viele Informationen über die damalige Arbeit im Ruhrgebiet.

Schwebebahn in Wuppertal

Die Stadt Wuppertal erkannte bereits im späten 19. Jahrhundert die Notwendigkeit ein zusätzliches Verkehrsmittel in der Talsohle zu Bauen. Der Kölner Ingenier Eugen Langen nahm sich das Projekt einer Schwebebahn an. Im Jahr 1896 erteilte die königliche Regierung zu Düsseldorf die staatliche Genehmigung zur Anlage einer Schwebebahn und im Sommer 1898 begann der Bau.

Schwebebahn

Am 24. Oktober 1900 fuhr Kaiser Wilhelm II. mit seiner Gemahling Auguste Viktoria von Döppersberg bis Vohwinkel. Bereits im Jahr 1925 hatte die Schwebebahn fast 20 Millionen Fahrgäste befördert.

Eine fast unglaubliche Geschichte spielte sich am 21. Juli 1950 ab. Wo heute wahrscheinlich jeder Tierschützer durchdrehen würde, denn an diesem Tag sprang der junge Elefant „Tuffi“ während einer Zirkus-Werbefahrt aus dem fahrenden Schwebebahnzug in die Wupper – erstaulicherweise überlebte das Tier und trug nur eine Schramme am Po davon.

Und auch heute noch wird die Schwebebahn als zuverlässiges und öffentliches Nahverkehrsmittel genutzt.

Insgesamt eine tolle Geschichte und jeder der einmal damit gefahren ist, wird es sicher nie mehr vergessen.

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Porta Nigra – In Trier, die wohl älteste Stadt Deutschlands?!?!

Die Porta Nigra (lat. für „Schwarzes Tor“) ist ein ehemaliges römisches Stadttor und ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt Trier, ausdem zählt es zum UNESCO Welterbe. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Von den Trierer Einwohnern wird die Porta Nigra meist nur als „Porta“ bezeichnet. Neben der Porta hat die Stadt Trier noch weitere Sightseeing-Eckpunkte zu bieten, wie z.B. die Liebfrauenkirche, die Konstantinbasilika, den Dom, die Kaiserthermen, die Römerbrücker oder das Amphitheater. Ein Besuch in Trier lohnt sich allemal, gerade im September oder Oktober – Erntezeit und die damit verbundene Weinlese :-). Ob aber tatsächlich Trier die älteste Stadt Deutschlands ist, bleibt jedoch ungeklärt. Entlang des Rheins kommen dafür auch Worms, Neuss, Andernach und sogar Augsburg in Frage.

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Zeche Ewald Herten

Im Ruhrgebiet makieren die Zechentürme in jeder Stadt die Horizonte und mancherorts sind auch noch ein paar Gebäude darum herum zu finden. Wie in Herten, an der Zeche Ewald. 1872 wurde mit den Abteufarbeiten begonnen, 12 Jahre später war der Schacht mit 624 Meter der tiefste im ganzen Ruhrgebiet. Vom Glanz der damaligen Zeiten ist allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Im März 2000 wurde die letzte Förderschicht gefahren. An das Gelände schließt sich die Halde Hoppenbruch an und bildet zusammen mit der Halde Hoheward die größte Haldenlandschaft Europas (ca. 220ha). Wer, so wie ich, gerne fotografiert findet aber immer noch ein paar schöne Motive – heute in B/W.

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LOST PLACES: Zwieback Brandt Werk Hagen

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Das Produkt der Firma kennt sicherlich jeder, der als Kind mal Bauchweh hatte…. Mama kam mit einem Glas Milch und zerdrückten Zwiebäcken zum Bett und meinte: „Das beruhigt den Magen…“ So oder so ähnlich hat wohl jeder den Brandt Zwieback in Erinnerung. Was aber heute in Vergessenheit zu geraten scheint ist eine andere Geschichte: Nämlich die vom Geländes des ZWIEBACK BRANDT Werkes in Hagen. Es war das Jahr 2003, als der letzte Zwieback vom Band rollte, zumindest in der ersten Produktionsstätte, meiner Heimatstadt Hagen. 1912 von Carl Brand gegründet wurde die „Hauptproduktionsstätte“ 2002 nach Ohrdruf in Thüringen verlegt. Die Angebote zur Erweiterung des Geländes, welche die Stadt Hagen gemacht hatte, waren wohl nicht hoch genug und so wurde kurzerhand der Ortswechsel beschlossen. Dieser Umzug machte 500 Mitarbeiter arbeitslos und heute nach gut 13 Jahren gleicht die Produktionsstätte einem Trümmerfeld. Zerstörte Scheiben, Graffitis und überall Müllberge. Auf dem riesigen Gelände gibt es aber für Leute wie mich trotzdem tolle Fotomotive…. Aber seht selbst.

 

Andalusien Teil 4: Fincas und Gassen

Bei meinem Aufenthalt in Andalusien haben mir die wunderschönen Fincas sehr gefallen. Die kleinen Häuser mit den liebevollen Bepflanzungen haben nach meiner Ansicht etwas ganz besonderes. Ich habe ziemlich viele fotografiert und ein paar Bilder möchte ich Euch heute zeigen. Dieses wird vorerst mein letzter Beitrag zum Thema Andalusien sein. Möchte mich erstmal wieder dem Ruhrpott widmen und vielleicht zu späterer Zeit noch über die Alhambra und den Felsen von Gibraltar berichten. Aber jetzt die Finca-Gassen-Bilder:

Andalusien Teil 3: RONDA

„[…] und die hübschen Mauren alle ganz in weiß und mit Turbanen wie Könige wie sie einen baten man soll doch Platz nehmen in ihren winzig kleinen Lädchen und Ronda mit den alten Fenstern der posadas hinterm Gitter zweier Augen Glanz für ihren Liebhaber dass er das Eisen küsst und die Weinhandlungen die immer halb offen hatten nachts und die Kastagnetten und an dem Abend wo wir das Fährschiff in Algeciras verpasst hatten der Wächter wie er so heiter und alles in Ordnung herumging mit seiner Laterne und oh der reißend tiefe Strom […]“–  James Joyce: Ulysses
Ronda die Kleinstadt in den Bergen Andalusiens. Auf einer Höhe von 723 Metern üNN in der Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft („wunderschön“ – Anmerkung von Smartphoto78). Ronda gehört zu den größten „weißen Ortschaften“ Andalusiens. Fotos hab ich natürlich auch gemacht. Zuerst das wohl bekannteste Objekt, die Puente Nuevo – die neue Brücke (Baubeginn 1751 – Fertigstellung 1802)  über der 120 Meter tiefen Schlucht. Hin in HDR dargestellt.
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Natürlich gibt es weitaus mehr zu entdecken. Es mag zwar umstritten sein, aber gehört dennoch zum Kulturgut: Die Stierkampfarena. In Roda wurden durch die Familien Romero – Francisco, Juan und Pedro die Regeln des modernen Stierkampfes bestimmt. In der Höhle Cueva de la Pielta findet man Höhlenmalerein die nach Schätzung ca. 15.000-18.000 Jahre alt sein sollen. Der Moderne Tourist findet eine tolle Einkaufsstraße mit vielen kleinen Läden und überall stehen keine Stände mit handgefertigten Waren. Wie z.B. den von Chico Andrades – eigentlich Bildhauer; Doch wo wir dort waren, hat er aus Akazienholz Füller und Kugelschreiber hergestellt – wo ich natürlich zugeschlagen habe:
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Für mich persönlich war Ronda der schönste Ort in Andalusien – nicht nur wegen der vielen Postkartenmotive. Es ist dort einfach schön und ganz tolle Bergluft gibt es gratis dazu.

Andalusien Teil 2: Monumento Castillo Colomares in Benalmádena

Das Monumento Castillo Colomares in Benalmádena (Pueblo) ist eine in Stein gehauene Homage an die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Es erzählt die Geschichte von Kolumbus, seine Herkunft und die Abfahrt mit den drei Karavellen, die Verlobung und Hochzeit von Ferdinand und Isabella (die Katholischen Könige, Reyes Católicos) und einiges mehr. Die Darstellungen sind dabei in romanischen, byzantinischen, gotischen und maurischen Baustilen errichtet. Eigentlich ist dieser Ort nichts was man unbedingt sehen muss, aber hier wurden mir sehr schöne Motive für die Fotographie geboten.

Urlaub in Andalusien Teil 1 Malaga

Eine wunderschöne Region im Süden von Spanien: Andalusien. In der Vergangenheit wurde diese Region oft umkämpft und kam daher zu vielfältigen kulturellen Einflüssen, wie z.B. durch die Römer und die Araber. Heute möchte ich ein paar Bilder aus der Stadt Malaga zeigen. Die 2. größte Stadt Andalusiens ist u.a. auch die Geburtsstadt von Pablo Picasso. Besonders gefallen haben mir jedoch die Castillo de Gibralfara – eine Burgruine auf dem Berg innerhalb des Stadtgebietes, von dort hat man einen beindruckenden Überblick über die gesamte Stadt. Eine Kathedrale kann gegen ein kleines Eintrittsgeld auch besucht werden, sie heißt: Santa Iglesia Catedral Basilica de la Encarnacion und wurde 1782 eröffnet.

Lost Place: Munitionsfabrik und die Geisterstadt

Die heutigen Bilder zeigen eine echte Geisterstadt die ziemlich verborgen im Hagener Süden liegt. Wer diese extreme Fototour machen möchte, muss köperlich sehr gut zurecht sein. Und für schwache Nerven ist die Erkundung dieses einmaligen Geländes auch nichts. Mitunter führte der Weg durch einen gut 300 Meter langen Tunnel unterhalb der A45. Die Erkundung der total verwitterten Gebäude lies mich bei jedem Knarren des alten Gebälk schaudern. Gelohnt hat es sich aber allemal:

Wissenswertes über die Munitionsfabrik habe ich von diversen Internetseiten recherchiert und kann folgendes berichten (alle Angaben sind ohne jede Gewährleistung. Zeitzeugen sind hier schwer zu finden):

Zwischen 1910 und 1932 stellte die sehr weitläufige Fabrikanlage mehr oder weniger industriell Nitroglycerin und Dynamit her. Mit Hilfe einer Schmalspurbahn wurde vom oberen Herstellungsbereich ins Volmetal zur weiteren Verarbeitung abtransportiert. Man wollte wohl verhindern, das die gesamte Anlage in die Luft flog, für den Fall das etwas schief lief. Überall auf dem riesigen Gelände befinden sich kleine Bunkeranlagen und Schutzwalle. Der obere Teil der Teil der Anlage ist nahezu vollständig zerstört und man munkelt, das man bei Dunkelheit noch heute das Geschrei der Mädchen hört, die dort bei der Arbeit ihr Leben verloren haben, nachdem es mal krachte….

Wenn man weiter recherchiert ist nicht ganz klar, was dort nach 1932 geschehen ist. Manche spekulieren über Arbeitslager und Männern ganz in schwarz gekleidet, die Gefangene bewacht haben sollen.

Die weiter unten im Tal liegenden Gebäude, oder das was davon übrig geblieben ist, sind teilweise bewohnt und es haben sich ein paar Autoschrauber angesiedelt. Ansonsten wahnsinnig tolle Fotomotive.

Für mich war es die extremste und anspruchsvollste Fototour die ich je gemacht habe (1 Mio Spinnen im 300m langen Tunnel). Aber ich finde, jede Überwindung wurde reichlich belohnt. Hoffe, das es auch euch gefallen hat.

Altes Hafenamt Dortmund

Im gerade neu gegründeten Hafen Dortmund wurde das Hafenamt 1898 im Stil der Neorenaissance errichtet. Es wurde bis Anfang der 60iger Jahre auch als solches genutzt. In den 80iger Jahren wurde das Gebäude aufwendig restauriert und steht unter Denkmalschutz. Ganze 38 Meter ist der Turm hoch und auch von weitem gut sichtbar und beherbergt heute die Wasserschutzpolizei.

Hafenamt Dortmund

Phönixsee Dortmund

Auf dem ehemaligen Gelände der Hermannshütte im Dortmunder Stadtteil Hörde liegt seit ein paar Jahren der künstlich angelegte Phönixsee. Wer die urspüngliche Landschaft nicht kennt, wird kaum glauben das hier noch vor 15 Jahren Hochöfen und das typische Bild der Schwerindustrie vorherrschten. Nachdem große Teile der Hütte 2001 nach China verkauft und der vollständige Abriss vollzogen wurde, hat man 2006 mit der Flutung der ausgehobenen Ebene begonnen. Außerdem dient der der Phönixsee der Renaturierung der Emscher. Ich selbst fahre dort gerne mit meinen Inlinern eine Runde. Hier bieten sich am Wochenende die früheren Morgenstunden an, da der Phönixsee gerade bei schönem Wetter gut besucht wird. Das Foto ist vom Kaiserberg entstanden.

Phönixsee

Halde Brockenscheidt

in Waltrop, unmittelbar neben der Zeche Waltrop. Die meisten Gebäude der Zeche sind auch heute noch erhalten, allerdings in anderen Funktionen. Z.B. findet man dort das Manufactum-Warenhaus. Hier gibt es tolle Dinge die allerdings nicht ganz so preiswert sind. Die Halde Brockenscheidt ist als solche kaum zu erkennen. Sie könnte auch natürlichen Ursprungs sein. Zeche Waltrop Pyramide

Oben auf der Halde steht eine beeindruckende Pyramide die auch bestiegen werden kann. Sie ist ein bisschen kleiner wie der Tetraeder in Bottrop und wurde vom Künstler Jan Bormann aus Spurlatten errichtet. (Diese wurden im Bergbau benutzt um Förderkörbe in einen Schacht zu führen.) Bei guter Sicht findet man das Colani-Ufo am Technologiezentrum Lüntec in Lünen-Brambauer.

Zeche Waltrop Halde

Nordsternpark

Ein schönes Ausflugsziel in den ersten Frühlingstagen bietet der Nordsternpark in Gelsenkirchen. Das ehemalige Zechengelände dient heute einem tollen Landschaftspark und lädt zum verweilen ein. Bei meinem Besuch, waren leider noch keine Blümchen zu sehen. Vielleicht habe ich beim nächsten mal mehr Glück.

Nordsternpark Förderturm

Oben auf dem Nordsternturm wacht HERKULES über die Stadt Gelsenkirchen.

Nordsternpark Brücke

Besonders beeindruckend ist die Doppelbogenbrücke, die sich über dem Rhein-Herne-Kanal erstreckt.

Nordsternpark Überreste Kühlturm

Faszinierend fand ich dieses Monument. Die Überreste eines Kühlturms. Damit aber nicht genug. Von der Pyramide hat man einen herrlichen Ausblick über weite Teile des Ruhrgebietes. (Bitte an dieser Stelle ist keine Pyramide im klassischen Sinn zu erwarten.)

Handwerk vergangener Zeiten

Heute möchte ich ein paar Bilder aus meiner Heimatstadt Hagen zeigen, genauer gesagt aus dem LWL-Freilichtmuseeum Hagen. Hier wird Handwerk aus den vergangen Jahrhunderten mit Hilfe von Wind, Wald und Wasser auf einer Fläche von 42ha veranschaulicht und erklärt. Der Besuch lohnt sich auf für Kinder, denn es gibt einen großartigen Wasserspielplatz. In den knapp 60 Werkstätten finden sogar Vorführungen statt. Ein kleiner Tip: Beim Bäcker ein Brot kaufen, das ist super 🙂

Halde Haniel

Die Halde Haniel hat sich in Bottrop an der Stadtgrenze zu Oberhausen auf 159 m Höhe (bzw. 185m NN) aus dem Abraum der Steinkohlezeche Prosper-Haniel aufgetürmt. Das Bergwerk Prosper Haniel ist das letzte aktive Steinkohle-Bergwerk im Ruhrgebiet. Halde Haniel Prosper Haniel Aussicht

Auf dem „Gipfel“ hat der Künstler Agustin Ibarrola aus über 100 Eisenbahnschwellen einen „Windkamm“ aufgestellt.

Halde Haniel 1

Halde Haniel 2

Mein Eindruck beim erobern dieser Halde war skurril, denn ich hatte das Gefühl das ich in eine andere Welt eintrete.

Halde Haniel 3

Beeindruckend war die Aussicht. Hier ein Blick auf den Tetraeder, aber dazu beim nächsten mal mehr 🙂

Halde Haniel Aussicht Tetraeder

 

Welterbe Zollverein

Sensationelle Fototouren, auch auf eigene Faust, bietet das Gelände ZOLLVEREIN. Das von 1851 bis 1986 betriebene Steinkohlebergwerk ist heute ein Architektur und Industriedenkmal. Das Gelände ist riesig und mein Tracker hat über 16.000 Schritte erfasst. (Tip: Gutes Schuhwerk). Da das Gelände seit 2001 zum UNESCO Welterbe zählt, sollten Hobbyfotografen folgendes beachten: HINWEIS. Zur Zeit finden im Bereich der Kokerei Sanierungsarbeiten statt.

Zeche Zollverein

Kokerei Hansa

Einen Einblick in die Schwerindustrie des vergangenen Jahrhunderts findet man in der Kokerei Hansa in Dortmund. Produziert wurde Koks und Kokereigas. Zur Zeit findet eine Sanierung der Anlage statt, aber ein Besuch ist dennoch sehr interessant. Gerade weil noch so viel von der alten Anlage erhalten ist. Es werden sogar Führungen von ehemaligen Mitarbeitern angeboten.

Kokerei Hansa

Halde Hoheward

Die Halden die sich im Ruhrgebiet hier und dort aus dem Boden empor heben stammen aus dem Schüttgut des Bergbaus. Irgendwohin musste das zu Tage geförderte Material ja, sofern es keine Kohle war… Meist sind es unscheinbare Hügel im Wald die auch natürlicher Art sein könnten. Manch andere sind über 100 Meter hoch und auf dem „Gipfel“ ragt ein Monument… Immer mehr Halden sind heute zugänglich und ein Besuch lohnt sich, denn oben angekommen, hat man einen herrlichen Ausblick über das Ruhrgebiet. Heute möchte die Halde Hoheward vorstellen:

Halde Hoheward-Panorama