Lost Places: Dorfkrankenhaus

Hier gab es schon etwas länger keine Beiträge mehr. Leider hatte ich im privaten Umfeld mit einigen Hürden zu kämpfen. Aber ich habe es auch geschafft einige Verlassene Orte zu besuchen und habe Futter für diesen Blog gesammelt. Ich wünsche all meinen Blog-Besuchern einen guten Start in das neue Jahrzehnt und vor allem Gesundheit. Denn das ist und bleibt das wichtigste Gut was wir alle haben.

Viel Spaß beim Anschauen:

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Diese Bilderserie zeigt ein verlassenenes Krankenhaus irgendwo in unserem Land. Das Gebäude wurde Mitte der 1960er Jahre gebaut. Während der 60er Jahre schenkte man dem Umweltgedanken wenig Beachtung und so wurde Baumatrial verwendet, welche heute als Gefahrgut gilt.. Asbest, polychlorierte Biphenyle, künstliche Mineralfasern, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe – die Liste der Schadstoffe liest sich wie ein Auszug aus dem Wörterbuch der Chemie.  Geschlossen wurde das Krankenhaus im Jahre 2010 und seither warten die Schadstoffe auf eine sachgerechte Entsorgung. Neben Rötgengeräten war nicht mehr viel der Einrichtung vorhanden. Ein paar Bilde habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Der komplette Beitrag wie immer auf meiner Seite:www.smartphotos-verfallene-orte.de

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Lost Places: Das Kloster

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Dieser Ort zeigt ein ehemaliges Haupthaus eines deutschen Ritterordens mit sehr weitreichender Geschichte. Wahrlich ein geschichtsträchtiger Ort, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die ersten Aufzeichnungen gehen über 700 Jahre bis ins Jahr 1266 zurück. Anfangs bestand der Ordern nur aus einem kleinen Haus und 12 Ritterbrüdern. Anfang des 14. Jahrhunderts hatte der Orden diesen Ort in eine Ausbildungsstätte für neue Ritter umgebaut. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Orden durch eine Fehde stark beschädigt. Nach einer kurzen Erholungsphase brachte der Dreißigjährige Krieg starke Zerstörungen und stürzte auch die umliegenden Orte in eine tiefe finanzielle Krise. Erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts war der Orden schuldenfrei. In den beiden nächsten Jahrhunderten erlebte der Ort eine Blütephase und zahlreiche An- und Ausbauten. Um 1860 wurde der Orden verkauft und die Gemäuer dienten einem Mädchenpensionat sowie einer Haushaltsschule. Noch bis Mitte der 1990er Jahre wurde in den Gebäuden ein Kindererholungsheim betrieben. Im Jahr 2009 wurde der Komplex an einen Investor verkauft. Mittlerweile sind die Eigentumsverhältnisse strittig, die Kosten für den Erhalt explodieren und die Schäden an der Bausubstanz werden immer größer.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Homepage: >>www.smartphotos-verfallene-orte.de<<

 

Lost Places: Sanatorium H. im Harz

Baubeginn war ziemlich genau im Jahre 1905. Es sollte eine Einrichtung für private Lungenkranke, getrennt nach Männern und Frauen, werden. Das Sanatorim verfügte im Jahr 1907, nach Eröffnung über insgesamt 32 Betten. In den ersten Betriebsjahren bekam das Gebäude diverse An- und Ausbauten – die nach heutigen Maßstäben eine Inbetriebnahme vorausgesetzt hätten. z.B. bekam das Haus erst im Jahr 1912 Wasserspülklosets.

1907 (1)

Friedrich Cords leitete das Sanatorium bis ins Jahr 1925, dann übernahm seine Frau die Führung. Nach Erweitrungsarbeiten konnten 50 Betten vorgehalten werden. Frau Cords hatte die Leitung weitere 10 Jahre. Danach geschah ein, für damalige Zeiten, grotestker Umstand: Die einzige Tochter der Cords übernahm mit ihrem jüdischen Ehemann das Sanatorim, und jetzt kommt es, als: „Arisches-Haus“. Über die NS-Zeit ist nicht viel bekannt. Die Tochter führte das Haus bis ins Jahr 1960. Mit sinkender Zahl lungenkranker Patienten wurde das Haus in ein Feierabend- und Pflegeheim umfunkioniert. Anfang der 90er Jahre wurden die letzten Pflegepatienten verlegt und das ehemalige Sanatorim geschlossen. Die Erbengemeinschaft, bestehend aus rund 40 Personen und deren Zerstreuung über den gesamten Globus haben das Grundstück zu Ruinen verkommen lassen . Für mich eines der schönsten Orte zum Fotografien.

1980

Im Vorfeld meines Besuches hatte ich realtiv hohe Erwartungen für tolle Motive. Und was ich dann entdeckte raubte mir, die schon viele verlassene Gebäude besucht hat, den Atem. Ich hatte die Koordinaten und musste mein Auto außerhalb des Ortes parken, denn eine Durchfahrt war nicht möglich. Straßenbauarbeiten. Und so schnappte ich meine Fotoausrüstung und lief in den Wald. Wenn ihr die s/w und die 80er Aufnahmen anschaut, dann würde man nicht vermuten, das dieses Gebäude heute so nicht mehr zu erkennen ist. Dicke Tannen sind um das Gebäude gewachsen und man sieht es von der Straße nicht. Dann aber habe ich endlich durch das Dickicht die ehemaligen Liegehallen und schließlich den Haupteingang entdeckt.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Erholungsheim H.D.

Das Erholungsheim wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Harz erbaut. In unmittelbarer Nähe zum höchsten Berg, dem Brocken. Das waren meine ganzen Informationen die ich im Vorfeld zu dieser Location hatte. Ich besuchte das Haus an einem der wärmeren Tage im Jahr. Draußen schon T-shirt Wetter. Im Gebäude selbst war es sehr feucht und kühl. Insgesamt ein typischer Lost-Places Geruch, den ich schon in so vielen verlassenen Gebäuden vernommen habe. Von außen war schon zu erahnen wie schlecht es um das Gebäude steht. Wahrscheinlich würde man mit einem Abrissbagger einen halben Tag Arbeit haben um es Platt zu machen. Meine Neugier war stärker und so tastete ich mich Schritt für Schritt vor.

Im 1. Weltkrieg diente das Gebäude als Lazarett, wie so viele andere Einrichtungen zu der Zeit auch. Ein paar Jahre später wurde das Haus zum Kurhotel umgebaut. Nach ein paar Betriebsjahren bekam das Haus diverse Anbauten, wie z.B. ein Speisesaal – der heute noch in Teilen erhalten ist. Nach 1945 wurde das Haus ein Erholungsheim und eine der Top-Adressen in Ostdeutschland.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Heim geschlossen und verfällt seitdem. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Jedoch war eine komplette Erkundung nicht möglich, da das Gebäude übelst einsturzgefährdet ist und ich an meinem Leben hänge… Viel Spaß. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

Smartphotos-verfallene-Orte.de

Lost Places: Hotel Blauer Himmel

Liebe Blogger-Freunde, bin in letzter Zeit etwas schreibfaul…. Ich gelobe Besserung. Für die nächsten Wochen stehen einige Spots an. Fangen wir heute aber erstmal mit einem kleinen Album an: Das Gasthaus: „Blauer-Himmel“. Dieser verfallene Ort zeigt einen kleinen Gasthof in einem kleinen Dorf. Besucht wurde dieser Ort schon sehr lange nicht mehr von Gästen. Zur Schließung kam es, nachdem die Besucher nicht mehr gekommen und keine Feste mehr gefeiert wurden. Wie lange genau dieser Ort verlassen ist, konnten wir nicht herausfinden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Website:

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Lost Places: Molkerei

Diese ehemalige Molkerei finde ihre Ursprünge Ende des 19. Jahrhunderts an diesem Standort. Lange Zeit wurde verschiedene Milchwaren produziert. Wo im Jahr 2004 noch ein Jahresumsatz von mehr als 130 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet wurde, sind ein paar Jahre später kaum noch die Produktionskosten zu stemmen. Zuletzt wurde vorwiegend H-Milch produziert.Der ehemalige Geschäftsführer begründete seine Schließung mit der Aussage: „Die Schließung ist eine Folge der Geiz-ist-Geil Mentalität der Verbraucher. Die Anlage ist zu klein und zu teuer….“ Eine Aussage, die von der Belegschaft wohl nicht geteilt wurde. Ende der 2000er Jahre kam es zur Schließung. Die Anlage steht seither leer. Verwunderlich das es keine Spuren von Vandalismus und Zerstörung gab. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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Lost Places: Das Wohnhaus des Krämerladens

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Das verlassene Wohnhaus vom ehemaligen Eigentümer des „Tante Emma“ Ladens vom Vorbeitrag. Das direkt an den Laden angrenzende Wohnhaus muss seit gut 10 Jahren sich selbst überlassen worden sein. Der Eigentümer muss ein sehr gläubiger Christ gewesen sein. Überall waren christliche Symbole und Bilder mit heiligen Personen drauf. In den oberen Etagen standen schwere Holzbetten in den Zimmern die allesamt noch bezogen waren. Auf den Nachtischen standen Waschschüsseln aus einer längst vergessenen Zeit. Ein kleines Wohnzimmer neben einer einer zweckmäßigen Küche musste zu Nutzzeiten ein gemütlicher Ort gewesen sein. Beeindruckend war der Haustüreingang. Bis heute wurde der Briefkasten nicht versiegelt. Hier haben sich in den letzten Jahren einige Zeitungen, Werbeprospekte und vermutlich auch Briefe angesammelt. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite:

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