Lost Places: Seifenfabrik

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der heutige Beitrag zeigt die Überreste einer ehemaligen Seifenfabrik. Die Firmengründung geht in das Jahr 1869 zurück. Anfangs wurde nur Schmierseife hergestellt. Im Jahr der Jahrhundertwende wurden die drei größen Siederkessel Deutschlands betrieben und weitere Waren hergestellt. Das Werk verfügte sogar über einen Eisenbahnanschluss und erlaubte das Beladen von 12 Güterwagen gleichzeitig. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Firmengelände auf eine Größe von 10.000 m2 und beschäftige rund 350 Mitarbeiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

100 Jahre nach der Firmengründung erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 86 Millionen Mark und hatte sich Mittlerweile verdoppelt. Nur ein Jahr später kam es zu einem Großbrand – das ist auch heute noch zu erkennen. Danach folgten mehrere Übernahmen durch Investoren und der eigentliche Firmensitz verlagerte seine Produktion auf andere Standorte. Das Werksgelände wurde bis auf ein Forschungslabor aufgegeben und verfällt seit gut 10 Jahren. Die Stadt plant einen Abriss der Hallen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Was mir bei meinem Besuch ungewöhnlich vorkam: Es lag nach all den Jahren noch immer ein blumiger Seifengeruch in der Luft. Leider waren keine Maschinen mehr auf dem Gelände. Aber ich finde, das dieser Ort dennoch sehr fotogen ist. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

www.smartphotos-verfallene-orte.de

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lost Places: Haus der Künstlerin

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der heutige verlassene Ort wird mir sicherlich noch länger im Gedächtnis bleiben. Die Frage die sich mir stellt: Was bleibt von einem Leben übrig? Bei einer Wanderung durch die herbstliche Landschaft ist mir dieses unscheinbare Haus aufgefallen. Ich riskierte einen genaueren Blick. Die Tür stand einen Spalt offen und ich habe das Haus einer Künstlerin besucht.

DSC_1914

Bücher von Rilke, vertrocknete Pinsel und die wunderschöne alte Orgel, der Notenständer und unzählige Zeichnungen. Es wirkt so, als wenn die Frau von einem Tag auf den anderen Tag verschwunden ist. Alles ist noch so, als hätte erst gerade jemand das Haus verlassen. Sogar das Geschirr stand noch in der Spüle zum trocknen. Ich mag mir gar nicht ausmalen welches Schicksal sich ereignet hat. Auffallend war der Ruß in den oberen Ecken, eine offensichtliche Brandstelle war aber nicht auszumachen. Wer meine Beiträge verfolgt weiß, das ich schon den ein oder anderen außergewöhnlichen Ort besucht habe. Hier war es aber fast schon unheimlich. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.de

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

DSC_1921

DSC_1935

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

DSC_1913