Archiv für die Kategorie ‘Halden im Ruhrgebiet’

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

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Im Ruhrgebiet makieren die Zechentürme in jeder Stadt die Horizonte und mancherorts sind auch noch ein paar Gebäude darum herum zu finden. Wie in Herten, an der Zeche Ewald. 1872 wurde mit den Abteufarbeiten begonnen, 12 Jahre später war der Schacht mit 624 Meter der tiefste im ganzen Ruhrgebiet. Vom Glanz der damaligen Zeiten ist allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Im März 2000 wurde die letzte Förderschicht gefahren. An das Gelände schließt sich die Halde Hoppenbruch an und bildet zusammen mit der Halde Hoheward die größte Haldenlandschaft Europas (ca. 220ha). Wer, so wie ich, gerne fotografiert findet aber immer noch ein paar schöne Motive – heute in B/W.

zeche-ewald-herten

in Waltrop, unmittelbar neben der Zeche Waltrop. Die meisten Gebäude der Zeche sind auch heute noch erhalten, allerdings in anderen Funktionen. Z.B. findet man dort das Manufactum-Warenhaus. Hier gibt es tolle Dinge die allerdings nicht ganz so preiswert sind. Die Halde Brockenscheidt ist als solche kaum zu erkennen. Sie könnte auch natürlichen Ursprungs sein. Zeche Waltrop Pyramide

Oben auf der Halde steht eine beeindruckende Pyramide die auch bestiegen werden kann. Sie ist ein bisschen kleiner wie der Tetraeder in Bottrop und wurde vom Künstler Jan Bormann aus Spurlatten errichtet. (Diese wurden im Bergbau benutzt um Förderkörbe in einen Schacht zu führen.) Bei guter Sicht findet man das Colani-Ufo am Technologiezentrum Lüntec in Lünen-Brambauer.

Zeche Waltrop Halde

Auf der nach Heinrich Hildebrandt benannten Schlacke-Halde am Duisburger Angerpark steht die Achterbahn – Großskulptur „Tiger and Turtle – Magic Mountain“. Am obersten Punkt wird eine Höhe von 41 Metern erreicht. Die Skulptur ist, bis auf den Looping  vollständig begehbar. Von obersten Punkt hat man beim besteigen einen schönen Blick auf die Duisburger Innenstadt, die Hüttenwerke Krupp und bei besonders guter Sicht ist es sogar möglich bis nach Düsseldorf zu gucken.

Magic Mountain 1

Die Halde Haniel hat sich in Bottrop an der Stadtgrenze zu Oberhausen auf 159 m Höhe (bzw. 185m NN) aus dem Abraum der Steinkohlezeche Prosper-Haniel aufgetürmt. Das Bergwerk Prosper Haniel ist das letzte aktive Steinkohle-Bergwerk im Ruhrgebiet. Halde Haniel Prosper Haniel Aussicht

Auf dem „Gipfel“ hat der Künstler Agustin Ibarrola aus über 100 Eisenbahnschwellen einen „Windkamm“ aufgestellt.

Halde Haniel 1

Halde Haniel 2

Mein Eindruck beim erobern dieser Halde war skurril, denn ich hatte das Gefühl das ich in eine andere Welt eintrete.

Halde Haniel 3

Beeindruckend war die Aussicht. Hier ein Blick auf den Tetraeder, aber dazu beim nächsten mal mehr 🙂

Halde Haniel Aussicht Tetraeder

 

Die Halden die sich im Ruhrgebiet hier und dort aus dem Boden empor heben stammen aus dem Schüttgut des Bergbaus. Irgendwohin musste das zu Tage geförderte Material ja, sofern es keine Kohle war… Meist sind es unscheinbare Hügel im Wald die auch natürlicher Art sein könnten. Manch andere sind über 100 Meter hoch und auf dem „Gipfel“ ragt ein Monument… Immer mehr Halden sind heute zugänglich und ein Besuch lohnt sich, denn oben angekommen, hat man einen herrlichen Ausblick über das Ruhrgebiet. Heute möchte die Halde Hoheward vorstellen:

Halde Hoheward-Panorama