Archiv für die Kategorie ‘Ruhrgebiet’

Habe im vorbeifahren dieses verlassenes Wohnhaus an einer Landstrasse mitten im Ruhrgebiet entdeckt. Noch vor wenigen Jahren muss dort eine tolle kleine Gemeinschaft gelebt haben. Insgesamt waren es 4 Wohneinheiten und besonders gefallen hat mir das Dachgeschoss (wegen dem Kamin). Viel Spaß beim anschauen.2

Lost Places: Lost Home

Lost Places: Lost Home

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Das ganze Album findet Ihr auf FlickR

 

Bin heute bei relativ trübem Wetter mit meiner neuen Kamera durch das LWL Museum der Henrichshütte in Hattingen gelaufen und habe weiter getestet. Ist schon erstaunlich, wieviel Spaß das fotografieren damit macht.

So, und jetzt hoffe ich das man das Bild auch sehen kann, meine HTML Kenntinsse sind etwas eingerostet:

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Das komplette Album findest Du auf Flickr

 

In den letzten Tagen wurden meine Fotos leider nicht mehr korrekt und fehlerhaft angezeigt 😦 Mein freier Speicher ist leider „pickepackevoll“ und das macht es mir leider nicht mehr möglich alle meine Bilder zu zeigen. Es musste eine Alternative her. Keine Angst, meinen Blog werde ich natürlich weiter pflegen und auch Bilder zeigen, aber eben nicht mehr so wie in der Vergangenheit.

Alle meine Bilder werde ich nun auf Flickr zeigen.

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Wenn Du vorbeischauen möchtest, bist Du natürlich eingeladen:

https://www.flickr.com/people/smartphoto78/

„Unser Fritz“ ist kein Wortspiel sondern die Bezeichung für ein ehemaliges Steinkohlebergwerk, welches in Herne (früher Wanne-Eickel) lag. Es zählte zu den bedeutenden Bergwerken im Ruhrgebiet. Das Gelände liegt heute offen, übrig geblieben ist nur der Denkmalgeschützte Malakowturm über Schacht 1. Er wurde 1873 erbaut. Bei meinen recherchen (also google) habe ich eine ganz nette Geschichte entdeckt, die ich Euch unbedingt erzählen möchte:

Der Schacht 1 über dem Malakowturm war ja in den letzten Jahren der Zeche eigentlich nur ein Material und Bewetterungsschacht. Es gab nur einen Fahrkorb mit einem Gegengewicht, üblich sind ja meist 2 Fahrkörbe (einer rauf, einer runter). Der Schacht über dem Malakowturm war für den Maschinenführer schwer zu fahren, denn der Schacht machte bei der Fahrt in die Tiefe einen Knick, zumindest wurde es über all die Jahre immer mehr versetzt. Man musste, wegen des Knicks die Maschine anhalten, bevor das Gegengewicht am Fahrkorb vorbeikam. Die Insassen des Korbes mussten dann mit einem Besenstiel das Gegengewicht beiseite drücken um eine Kollision mit dem Fahrkorb zuvermeiden. Erst nach diesem Vorgang konnte die Fahrt weitergehen. Mich würde hier an der Stelle mal eine berufsgenossenschaftliche Bewertung interessieren 🙂

Jetzt zu den Fotos. Einen Aufstieg auf den Turm habe ich mich nicht getraut, der Turm war mir einfach zu marode.

Heute möchte ich einen sehr alten Lost Place zeigen. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine alte Zisterne aus dem deutschen Kaiserreich. Zumindest hatte es etwas mit Wasservorsorung zu tun, denn es waren Wasserzu- und abläufe zu erkennen. Der Eingang deutete auf die Zeit um 1900 hin. Davon werde ich allerdings kein Bild veröffentlichen, denn ich möchte unbedingt verhindern, dass dieser alte verlassene Ort weiter vollgeschmiert wird. Ein paar Bilder konnte ich machen. Es war verdammt dunkel da unten drin und leider hatte ich kein Stativ dabei. Wollte euch die Bilder aber dennoch zeigen, da ich diesen geheimnisvollen Ort sehr spannend finde.

Zechen-Förderturme gibt es im Ruhrgebiet an allen Ecken zu sehen und zu entdecken. Die Vorgänger dieser Stahlgerüste waren die burgartigen Malakow-Türme. Ganz besonders schön anzusehen ist der Malakow-Turm der Zeche Hannover. Heute Teil des LWL-Industriemuseums. Konnte die relativ kleine Anlage besuchen und habe ein paar Bilder mitgebracht.

Heute hat es mich gepackt und bin auf den Sattel gehüpft und hab in die Pedale getreten. So kam es, da ich insgesamt 33 KM abgestrampelt habe (Hin- und Rückweg). Der Weg führte mich vom Hohenlimburger Zentrum die Lenne entlang über den dortigen Radweg (der meiner Meinung nach stark sanierungsbedürftig ist). Insgesamt bin ich unter 3 Autobahnbrücken gefahren, darunter war auch die alte und neue Lennetalbrücke der A45. Am Hengsteysee fand heute ein Triathlon statt – sehr beeindruckende Geschwindigkeit. Bei meinen Pausen habe ich auch ein paar Bilder gemacht, die ich euch heute gerne zeigen möchte. Aber zuerst die Karte (google) zur Orientierung. Viel Spaß:

Landkarte

Die kleine, aber wunderschöne Kiche im Dortmunder Süden ist der älteste Sakralbau im Stadtgebiet. Urkundlich wurde ein Vorläuferbauwerkt bereits im Jahr 776 erwähnt. Die Kirche wurde im 8. Jahrhundert von Papst Leo III auf seinem Weg nach oder von Paderborn besucht. Der heutige Bau ist auf die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert. Im Mittelalter hatte die Kirche größere Bedeutung als Wallfahrtsort und Ablasskirche. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Friedhof, der wohl älteste Totenhof im ganzen Ruhrgebiet. Die Grabsteine verweisen zurück bis auf das 9. Jahrhundert. Bei meinem Besuch hörte ich wie die Orgel spielte, das wirkte auf micht fast mystisch.

Die Zinkfabrik Altenberg ist Ankerpunkt des LVR-Industiemuseums in Oberhausen. Gar nicht weit vom CentrO (für die, die damit nichts anfangen können: Das ist DIE Shopping-Mall im Ruhrgebiet). Aber zurück zum Industriemuseum. Die Ausstellung erzählt von der Entstehung der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet. Das Vorkommen von Erz und Kohle in der Region und von der Eisenbahn, als größten Verbraucher von Eisen und Stahl. Dabei läuft der Besucher durch das Innere eines Hochofens, an zahllosen Rädern, Schienen, Ketten und anderen Produkten vorbei.  Für mich gab es unzählige Fotomotive und unglaubliche viele Informationen über die damalige Arbeit im Ruhrgebiet.

Heute möchte ich euch meinen allerersten „Lost Place“ zeigen und zwar aus meiner Kindheit. Hier haben wir uns als Grundschüler am Nachmittag getroffen und haben unbeschwert verstecken gespielt. Hier schimpfte niemand, die alte Papierfabrik war für uns Kinder ein einziger Spielplatz. Wenn ich genau überlege, ist das sogar schon über 30 Jahre her.

Die Papierherstellung hat im märkischen Sauerland eine lange Tradition. 1692 kam Mathias Vorster aus Mülheim an der Ruhr in die Grafschaft Mark, um hier eine Papiermühle zu errichten. Er erwarb ein Gut in Hagen Delstern samt Gelände an der Volme, das für die Anlage einer derartigen Mühle wie geschaffen schien. Wichtige Voraussetzung für die Gründung einer Papiermühle war das Vorhandensein von klarem und gutem Wasser in ausreichender Menge. Dabei wird das Wasser nicht nur als Kraftquelle für Wasserräder benötigt, sondern auch als Rohstoff bei der Herstellung des Papierbreies. Damit begründete Vorster einen Gewerbezweig in der Region Hagen. Die Vorsterschen Papierfabriken belieferten über lange Zeit die preußische Verwaltung  mit hochwertigen Schreibpapieren. Eine Spezialität der „Obersten Mühle“ waren Strickmusterpapiere sowie Pack-, Tabak-, und Stempelpapiere, sogar Basismaterial für preußisches Papiergeld wurde produziert. Die Mühle brannte im Jahr 1878 ab und wurde stark verändert wieder aufgebaut und sogar erweitert.  Sie fimierte später unter dem Namen „Steinwender“. Die heute noch erhaltenen backsteinernen Fabrikgebäude stellen eine Zusammenstellung aus An-, Um- und Neubauten verschiedener Epochen dar. Die Papierfabrik wurde noch bis in die 1960er Jahre fortgeführt.

Heute haben Teile der Fabrik eine gewerbliche Nachnutzung für u.a. für Autoschrauber gefunden. Allerdings bleibt ein Großteil sich selbst überlassen und verfällt. Leider kann ich nur Aufnahmen von außen anbieten.

Lost Places: Opas Werkstatthaus

Veröffentlicht: 19. März 2017 in Allgemein, Foto, Lost Places, NRW, Ruhrgebiet, Urbex
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Schon seit über 10 Jahren ein verlassener Ort. An jeder Ecke tropfte es und ich möchte gar nicht wissen, wie lange es noch dauert bis das Dach einstürzt.

 

Hatte im vergangenen Jahr schon einmal einen Beitrag zur wunderschönen Zeche Zollern. Heute möchte ich den Beitrag u.a. um ein paar Bilder aus der jetzt zugänglichen Maschinenhalle ergänzen. Außerdem möchte ich für die Fotoausstellung von Erich Grisar ein bisschen Werbung machen. Die ausgestellten Bilder des Fotografen aus dem Ruhrgebiet haben mir sehr gut gefallen und zeigen wie das Leben vor 100 Jahren im „Kohlenpott“ war.

Habe heute eine kleine ehemalige Stanzerei mit Bahnanbindung besucht. Viel Spaß beim anschauen.

Habe mich heute durch meine Bildersammlung der letzten Jahre gewühlt. Wie ich so durch die Ordner geklickt habe, bin ich über etliche Bilder von Fördertürmen gestoßen. Ist schon erstaunlich wie viele es davon im ganzen Ruhrgebiet immer noch gibt, obwohl nur noch im Bergwerk Prosper Haniel in Bottrop gefördert wird. Jeder der schon einmal über die Autobahnen im Ruhrgebiet gefahren ist, wird die Türme sicherlich schon einmal im vorbeifahren gesehen haben. Heute will ich Euch ein paar Bilder von Fördertürmen zeigen, die mir persönlich am Besten gefallen. Viel Spaß

Lost Places: Brauerei

Veröffentlicht: 29. Januar 2017 in Allgemein, Foto, Industrie, Lost Places, NRW, Ruhrgebiet, S/W, Urbex
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In unmittelbarer Nähe zur Ruhr wurde die Brauerei Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. 1968 wurde die Produktion wieder eingestellt und das Gebäude wird seither sich selbst überlassen. Innen  war es teilweise sehr dunkel, was es nicht einfach gemacht hat hier zu fotografieren. Zumal es auch an allen Ecken knarrte und quitschte. Aber ein Gebäude, welches seit über 50 Jahren sich selbst überlassen wird, bietet eben nicht die Bequemlichkeiten eines Museeums. Was ja letztlich auch den besonderen Reiz von verlorenen Orten ausmacht.

Leider habe ich bei meinen Recherchen im Netz kein Bild gefunden, wo noch produziert wurde. Deshalb nur eine s/w Zeichnung. Aber hier kann man sich ganz gut ein Bild von der Größe des Geländes machen (was heute allerdings nur noch minimal erhalten ist).

brauerei-um-1900

Hab heute ein paar Bilder, die ich bei einem meiner letzten Lost Places Besuche gemacht habe. Lightroom ermöglicht tolle Farbenspiele wie z.B. das Tool: HSL Farb-Feinabstimmung.

Auf über 30.000qm liegt eine Industriebrache irgendwo im sauerländischen Nirgendwo… Produziert wurden Gussstahl und Drahtseile. Heute, oder besser vor 10 Jahren haben ein paar „Nachnutzer“ ihren Müll dort abgelagert. Von den ehemaligen Produktionsstätten sind aber noch ein paar Stellen übrig geblieben. Insgesamt ein natürlicher Verfall und eine ansprechende Fotolocation.

Im Westen des heutigen Dortmunder Stadtteils Hörde wurde 1852 mit dem Bau eines der ersten Hochofenwerke im Ruhrgebiet begonnen: PHÖNIX-WEST. Bereits 1855 wurden mit 1200 Arbeitskräften schon über 22.000 Tonnen Roheisen erzeugt. Im Rahmen des allgemeinen Niedergangs der Stahlindustrie wurde der Standort Phönix-West 1998 aufgegeben und es ist nur noch eine riesige Industrieruine zurück geblieben. Habe heute beim Neujahrsspaziergang ein paar Bilder festgehalten. Viel Spaß beim anschauen und ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahr.

Der Hengsteysee liegt zwischen Hagen, Dortmund Herdecke in NRW und ist einer von sechs Ruhrstauseen. Er wurde Ende der 1920er Jahre fertiggestellt. Am Hengsteysee steht das Köppchenwerk mit der bekannten RWE Landmarke. Es hatte eine Leistung von 132 Megawatt und galt als Erste seiner Art. Bis 1940 war es ein potentielles Angriffsziel im „Ruhr Plan“. Der britischen Luftwaffe gelang bei einem Luftangriff ein Treffer und dabei wurde eine Wasserleitung beschädigt. Um das Köppchenwerk zu schützen wurde es unter Tarnnetzen verdeckt und in der näheren Umgebung waren zahlreiche Flak-Batterien stationiert. Mittlerweile laufen die Pumpen nur noch in dem 2. Werk, welches direkt daneben steht. Es gibt aber Pläne die das denkmalgeschützte Köppchenwerk erhalten.

Heute habe ich ein paar herbstliche Bilder von einem kleinen verlassenen Bahn-Stellwerk welches im Ruhrgebiet vor sich hin rottet.

Der Westpark in Bochum entstand auf den Hinterlassenschaften der ehemaligen Mayerschen Gußstahlfabrik. Nachdem dort 160 Jahre u.a. Kirchenglocken und später Eisenbahn-Radreifen hergestellt wurden, wurde das Stahlwerk 1985 stillgelegt (bis auf einen kleinen Bereich im östlichen Teil). Im Zentrum des Parks befindet sich die Jahrhunderthalle und der weit sichtbare Wasserturm. Das „Colosseum“ befindet sich am südwestlichen Zugangsbereich des Parks. Auch unter dem Gelände gibt es noch zahlreiche Tunnelsysteme und Bunkeranlagen, welche heute aber nicht mehr zugänglich sind.

Natürlich habe ich auch wieder Bilder gemacht und im Anschluss habe ich noch ein paar alte Aufnahmen des Geländes rausgesucht. Viel Spass beim anschauen:

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Das Gelände der Bahnhofsanlage wurde seit Mitte des 19. Jahrhunderts industriell und gewerblich genutzt. Später vor allem von der örtlichen Schwerindustrie. Mittlerweilse sind die Industriebetriebe und die Gleisanlagen zurückgebaut worden. Heute sind nur noch Umladehallen vorhanden und diese empfand ich schon gigantisch groß und außerdem war es stellenweise stockdunkel. Ich bin sehr froh, dass ich eine Taschenlampe dabei hatte.

Am 24.10.2010 tat sich auf diesem Gelände das schrecklichste auf, was man sich überhaupt vorstellen kann. Was die Besucher morgens noch nicht wussten, war, das sie heute die letzte LOVEPARADE besuchen würden! Junge Menschen die unbeschwert und mit guter Laune im Gepäck zusammen Musik hören und feiern wollten, werden diesen Tag sicherlich niemals vergessen. Der Weg auf das Gelände führte durch einen Tunnel. Im Eingangsbereich staute sich die Masse der Menschen an… Insgesamt wurden über 500 Leute verletzt und in der Folge starben davon 21 junge Menschen. Bis heute dauert das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Duisburg an. Heute erinnern mehrere Mahntafeln und Gedenksteine an diesen schrecklichen Tag.

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Teufbeginn datiert um 1872. Insgesamt besaß das Bergwerk 6 Schächte, wovon die letzte Schicht im Jahr 1968 endete. Bei einer Schachtwetterexplosion kamen 1912 etwa 115 Bergmänner um. Am Schacht 3 befand sich bis 1945 ein Zwangsarbeiterlager welches bis vor wenigen Jahren sogar noch in Teilen erhalten war (natürlich ohne Zwangsarbeiter). Die angrenzende Kokerei wurde bis 1924 betrieben. Die Sanierung der Altlasten dauerte bis 2011!!! Davor lag das Gelände brach. Im Archiv habe ich ein Bild von Schacht 3 aus dem Jahr 1913 gefunden.

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Das Gebäude so ziemlich in der Bildmitte (siehe oben) findet heute in meinem Lost Places Beitrag besondere Bedeutung, denn es ist auch heute noch erhalten. Wobei ERHALTEN das falsche Wort ist. Von den damaligen Glanzzeiten ist nur noch ganz wenig übrig geblieben. Neben dem Gebäude befindet sich noch eine Kaue.

Viel Spass beim anschauen:

Mitten im Ruhrgebiet ein ziemlich abgerockter Güterbahnhof. Das gesamte Areal umfasst fast 300.000 qm. Beeindruckend war die riesige Bahn-Betriebshalle, weniger die bemalten Wände. Viel Spass beim anschauen.

Lost Places: Kinopalast

Veröffentlicht: 16. Oktober 2016 in Allgemein, Foto, Lost Places, Ruhrgebiet, Urbex, Wald
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Heute möchte ich Euch mal etwas ganz anderes vorstellen, ein verlassenes Kino. Ja, auch so etwas gibt es Mitten in Deutschland. Die letzte Vorstellung lief vor über 20 Jahren!