Lost Places: Hof mit Zollturm

Der Hof mit Zollturm

Bei einer meiner Radtouren im Spätsommer bin ich zufällig auf diesen verlassenen Hof gestoßen. Ein paar Wochen später habe diesen verwunschenen Ort dann mit meiner Kamera besucht und war sehr überrascht. Kaum Vandalismus und fast nur natürlicher Verfall. Ein echter Lost Place.

Im Nachgang habe ich dann herausgefunden, das dieser Ort eine fast 700 jähige Geschichte hat. Auf dem Gelände befindet sich ein alter dreigeschossiger Zollturm aus Bruchstein. Die ersten Aufzeichnungen gehen in das Jahr 1397 zurück. Leider waren die oberen Etagen nicht mehr begehbar. Dafür aber das Haupthaus. Hier steht auf einem Kaminsturz das Jahr 1709. Teilweise war in dem Gebäude sogar noch Einrichtung vorhanden und das, obwohl das Haus schon seit 25 Jahren in einem Dornröschenschlaf schlummert. Ein Gebäude konnte ich leider nicht betreten. Hier waren die Eingänge mit Brettern verschlossen, aber ich konnte einen Blick durch ein Fenster werfen und konnte ein Boot entdecken.

Für mich war es ein Highlight im Jahr 2020.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

Lost Places: Icedome

Zuerst einmal möchte ich mich zurück melden. War die letzten Wochen mit vielen anderen Dingen beschäftigt, so dass die Blogwelt leider viel zu kurz gekommen ist. Heute habe ich aber ein kleines Update zu einem verlassen Ort. Viel Spaß:

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Dieser verlassene Ort zeigt eine verlassene Eisporthalle in unserem Nachbarland Belgien. Das Stadion wurde im Jahre 1939 gebaut und steht seit gut 10 Jahren leer. Der Verfall ist nicht mehr aufzuhalten. Überall sind Spuren von Vandalismus zu sehen, der Geruch war beißend. Ob das nun vom Urin oder Taubenkot kommt, mag ich nicht genau abschätzen. Einige Motive konnte ich finden. Das komplette Album befindet sich auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

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Lost Places: Stahlflaschen-Fabrik

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Dieser verlassene Ort wurde vor gut 7 Jahren sich selbst überlassen und bot mir eine sehr spannende Reise. Erst ein paar Tage später nach meinem Besuch habe ich mehr zur Geschichte der Location erfahren.

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Der Gründer Julius K. begann im Zeitalter der Industrialisierung ziemlich genau im Jahre 1897 mit dem Bau eines Walzwerkes. Nach nur einem Bauzeit umfasste der Betrieb ein Bandstahlwerk, ein Drahtwalzwerk, ein Kaltwalzwerk und ein Röhrenwalzwerk. Im Jahre 1911 startete die Fertigstellung von nahtlosen Stahlflaschen. Damals ahnte man nicht, dass diese Produktion fast 100 Jahre anhalten sollte. Man erreichte auf diesem Gebiet sogar globale Anerkennung und exportierte in sämtliche Richtungen des Weltmarkes. Wie in den Anfängen des neuen Jahrtausends die Zahlen nicht mehr ganz so schwarz waren, wurde eine iranische Investorengruppe auf den Betrieb aufmerksam und kaufte den Betrieb. Investiert wurde allerdings nichts. Die iranischen Geschäftsleute hatten andere Intressen als Gewinne zu erzielen.

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Die Anlage produzierte u.a. Hochdruck-Gastanks aus Kohlefasern. Die Festigkeit und Wärmebeständigkeit von Kohlefasern macht das Material auch wichtig für Hochleistungszentrifugen und diese zylindrischen Maschinen drehen sich mit Überschallgeschwindigkeit, um Uran anzureichern, der als Brennstoff für zivile Kernkraftwerke und bei höheren Konzentrationen an spaltbarem Material, für Atomwaffen verwendet werden kann. UN-Inspektoren und Geheimdiestler sind der Meinung, dass der Iran versucht hat, eine große Anzahl dieser Hochleistungszentrifugen, bekannt als IR-2Ms, zu bauen.

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Die neuen Besitzer des Werkes schienen desintessiert daran gewesen zu sein, Gewinne zu erzielen. Weitere potenteielle Investoren wurden von ihnen abgewiesen. Eine große Anzahl an Maschinen, präzise genug, um Komponenten für Zentrifugen und Raketen zu produzieren wurden in kleinste Einzelteile abgebaut um sie parallel neben dem erworbenen Know-How in einem Werk im Land wieder aufzubauen.

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Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass die neuen Manager nicht nur gewöhnliche Geschäftsleute waren. Einige von ihnen waren eindeutig mit dem iranischen Regime verbunden oder hatten Verbindungen zum iranischen Ministerium für Geheimdienst oder den Revolutionsgarden. Ob die High-Tech-Ausrüstung und das Material nun dazu dienen Irans Atomprogramm zu unterstötzen bleiben ungeklärt. Eine sehr empfindlcihe Hochleistungsmaschine zur Herstellung von Präzitionsteilen kann sowohl einfache Gasflaschen oder Komponenten für Langstreckenraketen und auch Raketen und Zentrifugen produzieren. Für diese Maschine wurde jedoch keine Exporterlaubnis erteilt. Ob es sich um die Maschine auf meinen Bildern handelt, kann ich nicht genau sagen. Bin kein Experte.

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Mit der Frühschicht am 31.03.2013 wurden die letzten Gasflaschen produziert. Seither ist der Betrieb sich selbst überlassen worden. Riesige leere Hallen fanden wir bei unserem Besuch, unzählige Dokumente der Produktion waren zu finden. In der Personalabteilung konnte man noch die Lohnbescheinigungen sämtlicher Mitarbeiter einsehen. In den Kellerräumen fanden sich neben einer alten Telefonzentrale noch unzählige Produktionspläne und sogar alte Adler-Schreibmaschinen und Buchhaltungsrechenmaschinen aus der ersten Hälfte des vergangen Jahrhunderts. In den eigentlichen Produktionshallen waren einige Spuren von Vandalismus zu finden, jedoch auf viele Produktionsteile, die wahrscheinlich nach einer kurzen Wartung wieder in Betrieb genommen werden können.

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Dieser Ausflug war ein äußerst spannender und fotografisch sehr ansprechend. Tut mir sehr Leid, dass es so viel Text geworden ist. Aber ich fand die Geschichte zu dramtisch um sie nicht zu erzählen. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.  Es waren wirklich wahnsinnig viele Motive. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Seite: www.smartphoto78.de

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Lost Places: Re-Visit Zwieback Werk

Melde mich endlich nach einer kleinen Auszeit in der Blogger-Welt zurück. Bin zwar viel unterwegs, schaffe es aber nicht zeitig die Beiträge zu veröffentlichen. Wer mag, kann mir aber gerne bei Instagram folgen um mir bei aktuellen Abenteuern zu folgen. Smartphoto78.

Aber nun zum neuen Beitrag.

Am noch übrig gebliebenen Teil eines sehr bekannten verlassenen Ortes in meiner Heimatstadt Hagen, waren die meisten Fester verbrettert worden. Die alte Zwieback-Fabrik. Es war in weiten Teilen stockdunkel. Hier hatte ich dann die Möglichkeit mit meiner Taschenlampe ein paar Langzeitbelichtungen zu machen. Seht selbst. Viel Spaß. Zu dem ursprünglichen Beitrag und den aktuellen Bildern —- smartphotos-verfallene-orte.de

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Fotoprojekt 2020 No. 1 – Karten in Flammen

Ein neues Jahr und eine neue Idee für Fotoprojekte.

Kein Text nur 1 Bild: „Karten in Flammen“. Viel Spaß

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Für dieses Bild habe ich 5 alte Spielkarten und ein paar Streichhölzer benutzt. Die Karten habe ich an einem Stock mit Klebeband befestigt und an ein Stativ gelehnt. Das ganze habe ich in der Garage aufgebaut. Einen Blitz habe ich nicht benutzt. Nur 2 Taschenlampen um den Rausch einzufangen und die Karten zu beleuchten. Folgende Einstellungen habe ich gewählt: F7.1, 1/40 sec, ISO 200. Es folgte eine kleine Nachbearbeitung um die gebaute Halterung zu schwärzen. Meine kleine Systemkamera Olympus OMD E-M1 Mark I hat das 1. Fotoprojekt 2020 ganz gut gemeistet wie ich finde.

Lost Places: Dorfkrankenhaus

Hier gab es schon etwas länger keine Beiträge mehr. Leider hatte ich im privaten Umfeld mit einigen Hürden zu kämpfen. Aber ich habe es auch geschafft einige Verlassene Orte zu besuchen und habe Futter für diesen Blog gesammelt. Ich wünsche all meinen Blog-Besuchern einen guten Start in das neue Jahrzehnt und vor allem Gesundheit. Denn das ist und bleibt das wichtigste Gut was wir alle haben.

Viel Spaß beim Anschauen:

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Diese Bilderserie zeigt ein verlassenenes Krankenhaus irgendwo in unserem Land. Das Gebäude wurde Mitte der 1960er Jahre gebaut. Während der 60er Jahre schenkte man dem Umweltgedanken wenig Beachtung und so wurde Baumatrial verwendet, welche heute als Gefahrgut gilt.. Asbest, polychlorierte Biphenyle, künstliche Mineralfasern, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe – die Liste der Schadstoffe liest sich wie ein Auszug aus dem Wörterbuch der Chemie.  Geschlossen wurde das Krankenhaus im Jahre 2010 und seither warten die Schadstoffe auf eine sachgerechte Entsorgung. Neben Rötgengeräten war nicht mehr viel der Einrichtung vorhanden. Ein paar Bilde habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Der komplette Beitrag wie immer auf meiner Seite:www.smartphotos-verfallene-orte.de

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Lost Places: Seifenfabrik

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Der heutige Beitrag zeigt die Überreste einer ehemaligen Seifenfabrik. Die Firmengründung geht in das Jahr 1869 zurück. Anfangs wurde nur Schmierseife hergestellt. Im Jahr der Jahrhundertwende wurden die drei größen Siederkessel Deutschlands betrieben und weitere Waren hergestellt. Das Werk verfügte sogar über einen Eisenbahnanschluss und erlaubte das Beladen von 12 Güterwagen gleichzeitig. Innerhalb weniger Jahre wuchs das Firmengelände auf eine Größe von 10.000 m2 und beschäftige rund 350 Mitarbeiter.

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100 Jahre nach der Firmengründung erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 86 Millionen Mark und hatte sich Mittlerweile verdoppelt. Nur ein Jahr später kam es zu einem Großbrand – das ist auch heute noch zu erkennen. Danach folgten mehrere Übernahmen durch Investoren und der eigentliche Firmensitz verlagerte seine Produktion auf andere Standorte. Das Werksgelände wurde bis auf ein Forschungslabor aufgegeben und verfällt seit gut 10 Jahren. Die Stadt plant einen Abriss der Hallen.

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Was mir bei meinem Besuch ungewöhnlich vorkam: Es lag nach all den Jahren noch immer ein blumiger Seifengeruch in der Luft. Leider waren keine Maschinen mehr auf dem Gelände. Aber ich finde, das dieser Ort dennoch sehr fotogen ist. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

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Lost Places: Kloster „Hogwarts“

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Die Bilder von den Säulengängen hatte ich vor ewigen Zeiten gesehen und dachte seinerzeit: Wow, sieht aus wie in Hogwarts. Aber ich gebe zu, mit einer Zauberschule hat dieser Ort gar nichts gemeinsam. Dieser Ort zeigt ein seit Jahren verlassenens Frauenkloster in den Niederlanden, welches seit den späten 1990er Jahren nicht mehr genutzt wurde. Die Abrissarbeiten am Kloster wurden wohl einmal begonnen, aber nicht abgeschlossen und so konnte ich einen Ort mit Geschichte besuchen. Denn angeblich sollen dort in den 1950 Jahren über 70 Kinder auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sein…. Nun ja, … In der noch vorhandenen Kirche war es stockdunkel, was die Fotografie schwierig machte.

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Aber schaut selbst, ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Seite: www.smartphotos-verfallene-orte.de

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Lost Places: Villa Piano

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Dieser verlassene und schon sehr zerfallene Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem größeren See. In Kreisen der Urbex-Szene wird dieses Haus deshalb auch gerne: VILLA AM SEE genannt. Da in den letzten Jahrzehnten keiner mehr den Rasen gemäht oder Bäume zurück geschnitten hat, steht dieses schöne Haus jetzt mitten zwischen Meterhohen Bäumen und ist darin verschwunden. Einen Seeblick sucht man vergeblich. Mitten im Haus befinden sich noch diverse Einrichtungsgegenstände sogar ein echtes Highlight: Einen Flügel, der seine Besten Jahre aber auch schon vor langer Zeit hatte. Viel Spaß mit meinen Eindrücken. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

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Lost Places: Das Kloster

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Dieser Ort zeigt ein ehemaliges Haupthaus eines deutschen Ritterordens mit sehr weitreichender Geschichte. Wahrlich ein geschichtsträchtiger Ort, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die ersten Aufzeichnungen gehen über 700 Jahre bis ins Jahr 1266 zurück. Anfangs bestand der Ordern nur aus einem kleinen Haus und 12 Ritterbrüdern. Anfang des 14. Jahrhunderts hatte der Orden diesen Ort in eine Ausbildungsstätte für neue Ritter umgebaut. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Orden durch eine Fehde stark beschädigt. Nach einer kurzen Erholungsphase brachte der Dreißigjährige Krieg starke Zerstörungen und stürzte auch die umliegenden Orte in eine tiefe finanzielle Krise. Erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts war der Orden schuldenfrei. In den beiden nächsten Jahrhunderten erlebte der Ort eine Blütephase und zahlreiche An- und Ausbauten. Um 1860 wurde der Orden verkauft und die Gemäuer dienten einem Mädchenpensionat sowie einer Haushaltsschule. Noch bis Mitte der 1990er Jahre wurde in den Gebäuden ein Kindererholungsheim betrieben. Im Jahr 2009 wurde der Komplex an einen Investor verkauft. Mittlerweile sind die Eigentumsverhältnisse strittig, die Kosten für den Erhalt explodieren und die Schäden an der Bausubstanz werden immer größer.

Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer auf meiner Homepage: >>www.smartphotos-verfallene-orte.de<<

 

Das Schnapsmuseum

Die Geschichte des Nordhäuser Branntweins stammt aus dem Jahre 1507. Wer die ganze Geschichte lesen möchte kann gerne direkt bei WIKIPEDIA nachschauen. Bei meinem Besuch im Harz habe ich einen Haken geschlagen und dieses kleine „Schnapsmuseum“ besucht und mich durchprobiert. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Citytour: Dresden

Liebe Leser,

heute gibt es mal keinen verlassenen Ort. Dafür ein paar Bilder von der wunderschönen Stadt im Osten unserer Republik: Dresden. Ich hatte das große Glück in einem 5 Sterne Hotel direkt an der Frauenkirche zu nächtigen. Und natürlich hatte ich auch meine Kamera wieder dabei. Ein paar Bilder und Eindrücke einer wunderschönen Altstadt habe ich mitgebracht. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Lost Places: Waldhotel

Dieser Ort zeigt ein verlassenes Waldhotel irgendwo im Harz. Die Geschichte der Gemäuer begann bereits im Jahre 1853. Ein massiver Bau wurde errichtet und und eine Holzwarenfabrik entstand.  Nach einem Brand spezialisierte man sich auf Pakettfußböden und Tischplatten. Jedoch brach in einer Dezembernacht des Jahres 1878 plötzlich erneut ein Feuer aus und das Schicksal der Holz-Fabrik war besigelt. Durch den massiven Bau der Grundmauern konnte das Gebäude bald wieder in Betrieb genommen werden. Diesmal entschied man sich für weniger feuerfangene Materialien und es wurde Bier gebraut. In den Folgtejahren kamen nach An- und Ausbauten dann noch ein Gasthaus dazu. Die Gastwirtschaft wurde auch in den letzten Betriebsjahren noch geführt, auch wenn die Betrieber immer wieder wechselten.

Bei meinen Recherchen habe ich über die letzten Betriebszeiten keine guten Kundenresonanzen des Gasthofs gefunden. Die Bewertungsportale haben in keiner Hinsicht etwas positives über die Lokalität berichten können. Für mich persönlich war es ein unspektakulärer Ort, definitiv ein Ort mit Geschichte und relativ schön gelegen, aber zum fotografieren war leider nicht mehr viel übrig. Von der ehemaligen Brauerei waren leider keine Spuren mehr vorhanden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album befindet sich auf meiner Homepage: www.smartpbotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Erholungsheim H.D.

Das Erholungsheim wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Harz erbaut. In unmittelbarer Nähe zum höchsten Berg, dem Brocken. Das waren meine ganzen Informationen die ich im Vorfeld zu dieser Location hatte. Ich besuchte das Haus an einem der wärmeren Tage im Jahr. Draußen schon T-shirt Wetter. Im Gebäude selbst war es sehr feucht und kühl. Insgesamt ein typischer Lost-Places Geruch, den ich schon in so vielen verlassenen Gebäuden vernommen habe. Von außen war schon zu erahnen wie schlecht es um das Gebäude steht. Wahrscheinlich würde man mit einem Abrissbagger einen halben Tag Arbeit haben um es Platt zu machen. Meine Neugier war stärker und so tastete ich mich Schritt für Schritt vor.

Im 1. Weltkrieg diente das Gebäude als Lazarett, wie so viele andere Einrichtungen zu der Zeit auch. Ein paar Jahre später wurde das Haus zum Kurhotel umgebaut. Nach ein paar Betriebsjahren bekam das Haus diverse Anbauten, wie z.B. ein Speisesaal – der heute noch in Teilen erhalten ist. Nach 1945 wurde das Haus ein Erholungsheim und eine der Top-Adressen in Ostdeutschland.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Heim geschlossen und verfällt seitdem. Ein paar Bilder habe ich mitgebracht. Jedoch war eine komplette Erkundung nicht möglich, da das Gebäude übelst einsturzgefährdet ist und ich an meinem Leben hänge… Viel Spaß. Das komplette Album findet Ihr wie immer auf meiner Seite:

Smartphotos-verfallene-Orte.de

Lost Places: Stahlwerk „Heavy Metal“ 2. Teil

Fortsetzung zum Vorgängerbeitrag:

In den 70er und 80er Jahren begann der Niedergang unaufhörlich. Es folgten unzählige Fusionen der einzelnen Unternehmen, bis es schließlich zu Schließungsplänen kam. Es war die Zeit der Stahlkriese.  Mehrheitseigner wurde schließlich der belgische Staat. Er erhielt über 80 Prozent der Anteile und versuchte seine Stahlindustrie zu retten. Der Anpassungsprozess führte zu einem gewaltigen Abbau von Arbeitsplätzen. Wo einst 40.000 Menschen gearbeitet haben ist heute nur noch eine Person als „Brandwache“ tätig (40.000 ist eine gigantische Zahl, aber sie soll tatsächlich stimmen). Den Anfang 2011 kam es gänzlich zur Schließung des gigantischen Stahlwerks in der Wallonie. Der für mich persönlich beeindruckendste Ort, den ich jemals besuchen durfte.

Das komplette Album findet Ihr auf meiner Homepage:

smartphotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Hotel Blauer Himmel

Liebe Blogger-Freunde, bin in letzter Zeit etwas schreibfaul…. Ich gelobe Besserung. Für die nächsten Wochen stehen einige Spots an. Fangen wir heute aber erstmal mit einem kleinen Album an: Das Gasthaus: „Blauer-Himmel“. Dieser verfallene Ort zeigt einen kleinen Gasthof in einem kleinen Dorf. Besucht wurde dieser Ort schon sehr lange nicht mehr von Gästen. Zur Schließung kam es, nachdem die Besucher nicht mehr gekommen und keine Feste mehr gefeiert wurden. Wie lange genau dieser Ort verlassen ist, konnten wir nicht herausfinden. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Das komplette Album findet Ihr auf meiner Website:

www.smartphotos-verfallene-orte.de

Lost Places: Low Budget Hotel

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Den Ort den ich heute vorstellen möchte, zeigt ein mittelklassiges „Low Budget“ Hotel in einem kleinen Örtchen. Der Schimmelbefall lässt sich nicht mehr leugnen. Tolle Motive, wenn man eine entsprechende Maske für die Nase dabei hat. Beim betreten achte man auch auf jeden Schritt, besonders in den oberen Etagen. Viel Spaß beim anschauen der Bilder.

Lost Places: Das Bordell

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Ein neues Jahr, eine neue Fotolocation. Der Besuch in so einer Einrichtung war für mich der Erste. Und meine Vorstellungen waren geprägt von verschiedenen Tatort-Filmen.  Über den Laden selbst kann ich gar nicht viel berichten. Aber meine Eindrücke habe ich mitgebracht. Unter einer vergammelten Markise vor dem Haupteingang hing eine verblichene Getränkekarte im Schaukasten. Ein Piccolo kosteste mal 15 Euro. Wie lange hier schon Leerstand ist, kann ich auch nicht sagen. Ich denke die Bilder sprechen für sich. Viel Spaß

Lost Places: Der Abriss meiner Lieblingslocation

Das neue beginnt mit einem Abiss. Meine Lieblingslocation – die Victoria Barracks – ich habe schon öfters darüber berichtet – wird nun abgerissen. Die Stadt plant ein neues Naherholungsgebiet. Als wenn es das nicht schon längs wäre. Zumindest für Fotografen. Habe dieses Kasernengelände schon mehrfach besucht. Für mich gab es imer wieder neues zu entdecken. Auch jetzt. Viel Spass beim anschauen. Wer mag, kann sich gerne die älteren Beiträge (von 2016 , 2017 2017 Kirche) ansehen.

Lost Places: Die alte Schule

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Lost Places: Das Blechwerk Hydraulikarm

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Lost Places: Charbonnage du Hasard

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Dieses ist nun mein letzter Beitrag meiner Urbex-Tour durch Belgien. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal hier. Diesen Ort hätte ich als Kind des Ruhrgebietes sehr gerne viel eher besucht. Für mich die wohl schönste Zeche der Welt: Charbonnages du Hasard oder wie es auch genannt wird: Cheratte Hasard. Das Gebäude erinnert weniger an eine Zeche, vielmehr sieht es auch wie eine große Burg. Bereits im Jahr 1850 wurde der erste Schacht zur Gewinnung von Steinkohle ausgehoben. Nach einem Unfall 1877 wurde die Anlage wieder geschlossen. Erst 30 Jahre später, wurde bis 1977 Kohle gefördert.
Eigentlich war ich der Ansicht, das der Abrissbagger gegen Ende des letzten Jahres mit dem Abriss begonnen hatte. Aber der Blick aus dem Hotel ließ mich hoffen…. Es wurden alle Zechenteile, die nicht unter Denkmalschutz stehen, abgerissen. Der noch übrige Rest soll zu einem Businesskomplex umgebaut werden. Wie schon geschrieben, ich hätte eher kommen müssen. Bei meinem Besuch habe ich mir die Innere Erkundung gespart und habe nur ein paar Außenaufnahmen mitgebracht. Viel Spass beim anschauen der Bilder…

 

Lost Places: Maison L´horreur

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Was genau zu diesem Namen geführt hat, kann ich nicht genau sagen. Der kleine Hof lag etwas abgelegen an einer wenig befahrenen Landstrasse. Teile der Einrichtung standen noch an der Stelle, wo der Besitzer sie einmal hingestellt hatte. In einem Raum trat man vom Erdgeschoss direkt eine Etage tiefer in den Keller. Ich bin immer noch fasziniert von der belgischen Bauweise. Ein paar meiner Eindrücke habe ich fest gehalten. Viel Spaß beim anschauen der Bilder. Das komplette Album wie immer bei Flickr.

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur

Lost Places: Maison L´horreur